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Eintrag 1206

Herbst 2014

Im September vor 3 Jahren zog ich trennungsbedingt zu meiner Schwester nach Berlin. Bei ihr lebte ich bis Mai 2016, denn ich lernte meine Frau kennen und zog schell mit ihr zusammen.

Während des Herbtes 2014 enstand das folgende Gedicht, dessen Name auch den Titel meines Blogs trägt...

 

...,denn mein Sommer endet hier.

 

Von

regenbogenverschmierter Kindheit

zum Lebensrand.

Die Herbstsonne Berlins

verursacht Atemnot.

Der Schneemann

im Garten

trinkt Rotwein

und zählt die Blumen,

die aus einer Tränenrinde

emporwachsen.

Das Gestern

ertrank im Alltagssee.

 

Ich liege nackt

im Scherbenmeer

vor einer Gletscherspalte.

Meine Kindheitsträume

produzieren Angstzustände.

Der Stein im Herzen

trägt mich unbeschwert

durch das Leben.

Verloren im Transit,

mit einer Kerze

in der Hand.

 

Der tiefe Winter naht.

Mein Fluss

hat eine Haut bekommen,

auf der die Sehnsucht

Schlittschuh fährt.

Trauermaschine 

zerschmettert die Eisdecke,

denn mein Sommer endet hier.

 

Pascale A.

Berlin, den 5. Oktober 2014
17.9.17 18:14


Eintrag 1205

Seit kurzer Zeit herrscht auf Arbeit ein merkwürdiges Klima. Unser Unternehmen ist so extrem erfolgreich, ich verstehe einige Personalentscheidungen der letzten Tage nicht. Auf weitere Einzelheiten möchte ich nicht weiter eingehen.

Ich habe den Weg aus der Zeitarbeit in dieses Unternehmen gewählt, weil ich mich dort menschlich aufgehoben fühl(t)e und beruflich weiterentwickeln möchte. Dieser positive Zustand geriet aufgrund einiger Ereignisse irgendwie ins Wanken und mich beschleicht eine gewisse Unsicherheit, die ich mir nicht erklären kann. Ich bin voller Ideen und Kreativität, die ich gern einbringen möchte, aber ich bin gehemmt. Mein Ziel ist es momentan, meine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen durchzuführen und dann schnell wieder nach Hause zu fahren.

Mein Wunsch ist es, dass die Funktion der "Kurvendiskussion" ihren Tiefpunkt erreicht hat und ein Wendepunkt entsteht, der nach oben führt.

Meine Vorfreude ist groß, denn bald fängt ein ehemaliger Kollege in meiner Abteilung an. Wir waren gemeinsam in einem Team im Forderungsmanagement bei meinem alten Arbeitgeber in Potsdam. Sein Arbeitsbeginn wird meinen Wohlfühl-Faktor deutlich erhöhen.

14.9.17 22:23


Eintrag 1204

Heute Morgen kam ich gegen 08.00 am U-Bahnhof "Wittenberplatz" an, kaufte mir einen Becher Kaffee sowie eine Monatskarte und lief schnellen Schrittes zum Arbeitsort ins "Europacenter".

In der Mittagspause ging ich zum Imbiss am Center-Eingang und spürte bereits die starken Böen des angekündigten Herbststurms. Vor mir flog einer Frau die Pommes-Schale aus der Hand. Mein Mittagessen hielt ich nach dem Kauf mit beiden Händen fest, damit mir nicht ein ähnliches Schicksal widerfährt.

Nach Arbeitsschluss fing es stark an zu regnen, sodass ich schnell zur U-Bahn lief. Nach dem Abendessen rief mich Leonard an, er war heute leider müde und nicht sehr gesprächig. Leo geht seit diesem Monat mittwochs nach der Kita für eine Stunde zum Turnunterricht.

Meine Frau hat auch heute Nachtschicht. Gleich schaue ich noch etwas TV und werde dann ins Bett gehen.

13.9.17 22:10


Eintrag 1203

Haifischbecken 2.0 ?

Im nachfolgenden Text werden keine Namen genannt. Dieser Kommentar spiegelt lediglich meine Meinung wider und muss nicht den Tatsachen entsprechen:

Wer mich persönlich kennt, der weiss, dass ich ein harmonischer und ruhiger Typ bin. Das gilt sowohl privat als auch geschäftlich. 

Seit einigen Monaten arbeite ich in der Buchhaltungsabteilung eines wachsenden Unternehmens, die von 4 auf nun bald 8 Personen anwächst. Es ist gut zu beobachten, das mit jeder neuen Person auch neue "Kommunikationspartnerschaften" entstehen. Das hängt sicherlich mit dem menschlichen Verhalten zusammen, dass man mit dem einen Kollegen besser klar kommt als mit dem anderen.

An meine Abteilung / Arbeitsplatz / Kollegen habe ich folgenden Anspruch: Ich möchte mich arbeitstechnisch langsam aber stetig weiterentwickeln und neue Arbeitsprozesse erlernen. Darüber hinaus erwarte ich, dass man sich mir gegenüber höflich oder zumindest neutral verhält. Man muss mich nicht mögen, sollte mich aber in Ruhe meine Arbeit machen lassen.

Meine leicht introvertierte Art scheint auf andere Menschen gelegentlich unhöflich zu wirken. Ich arbeite konzentriert und halte nur ab und zu einen Small-Talk. Der Small-Talk soll signalisieren, dass ich keinen Kollegen von mir ausgrenzen möchte.

Wenn man mir neue Aufgaben überträgt, dann erwarte ich eine vernünftige Einarbeitung und Nachfragebereitschaft. 

Bevor ich mit der eigentlichen Kritik beginne, möchte ich erwähnen, dass ich mich in meinem Team und in dem Unternehmen grundsätzlich wohl fühle und mir die Arbeit große Freude bereitet.

Von dem "Stamm-Team" (Kollegen, die länger dabei sind) höre ich über andere Kollegen aus anderen Abteilungen Missgunst und Schadenfreude, wenn ihnen Fehler passieren. Gestern brach fast ein Jubel aus, als ein Teamleiter aus einer anderen Abteilung entlassen wurde. In den Äußerungen hörte ich eine Art "Nachtreten". All das zeugt von einer tiefen Arroganz und Überheblichkeit, die ungerechtfertigt ist.

Solche Charakterzüge mag ich gar nicht und widerstreben mir!!!

Es scheint so, dass in manchen Abteilungen die Kollegen schnell eingearbeitet werden und somit Fehler begehen, die meine Kollegen ausbügeln müssen. Das ist zwar ärgerlich, rechtfertigt aus meiner Sicht jedoch nicht diese ständigen Hasstiraden. 

Neben meiner eigentlichen Tätigkeit in einem kleinen Bereich der Finanzbuchhaltung, erledige ich zunehmend Aufgaben aus anderen Bereichen. Die Art und Weise, wie man mir die neuen Aufgaben erklärt, ist grenzwertig. Im Vorstellungsgespräch hatte ich deutlich erwähnt, dass ich kein gelernter Buchhalter bin und mich in "Navision" erst einarbeiten muss. Daher wäre es nicht zuviel verlangt, wenn man mit mir ein paar Beispielbuchungen durchgeht, bevor ich diese Aufgabe alleine durchführe.

Stattdessen wird mir eine Rechnung eines großen Kreditors auf den Tisch gelegt und nach einigen Halbsätzen werde ich damit allein gelassen. Nach der 2. Nachfrage sehe ich eine deutliche Genervtheit im Gesicht derjenigen Person, welche mir die Aufgabe übergeben hat. Solch ein Verhalten hat für mich mit einer ordentlichen Einarbeitung wenig zu tun. Die Eingangsrechnungen des Kreditors enthalten viele tausend Einzelpositionen und müssen aufwendig mit Excel überprüft werden. Gott sei Dank unterstützen mich hierbei zwei neue Kolleginnen. Wir saßen zu 3. fast drei Tage an dieser einen Rechnung und mussten die anderen Aufgaben aufschieben.

Insgesamt betrachtet bin ich in einer defensiven Position:

1. Ich bin in der Probezeit.

2. Ich möchte mich ins Team fest integrieren.

3. Ich bin auf Hilfe angewiesen.

Leider hat unser Team keinen offiziellen Teamleiter, sodass mich die Kollegen, die mir gegenüber nicht wirklich weisungsbefugt sind, am Ende der Probezeit bewerten! Ich möchte einfach nur meine Ruhe haben und gehe größeren Konfrontationen aus dem Weg.

Mich stört auch, dass zwei Kolleginnen ständig laut Radio hören UND gelegentlich mitsingen. Was folgt als nächstes? Eine Polonaise durch den Flur?

Es ist nicht so, dass ich im Stich gelassen werde. Nein, mir wird geholfen, wenn ich eine Nachfrage habe. Bei neuen Aufgaben wäre es jedoch besser, wenn die Erklärungen etwas länger dauern würden als gefühlte 4 Minuten. Die größte Hilfsbereitschaft erfahre ich von einer Kollegin, die neben mir sitzt. Wir helfen uns gegenseitig, da wir auch dieselben Kunden und Excel-Listen bearbeiten.

Vielleicht merken die Kollegen nicht, das mich ihr Verhalten teilweise stört? Möglicherweise steckt auch dahinter keine böse Absicht? Aus diesem Grund möchte ich in der Abteilung auch kein großes TAM TAM machen und versuche mich weiterhin neutral und höflich zu verhalten.
12.9.17 21:18


Eintrag 1202

53. Papazeit

(08.09.2017-10.09.2017)

"Ein ganz besonderer Tag"

Leonard hat ein neues Zuhause und es gibt eine veränderte Familienstruktur, an die er sich gewöhnen muss. 

An diesem Wochenende habe ich ihn besucht. Wie ich hörte, sagte er, dass mein erster Besuch für ihn ein "ganz besonderer Tag" sei.

Leo hatte sich schon einen "Beschäftigungsplan" für uns überlegt. Er wollte mit mir abends den Kamin anzünden und einen Tag später Gartenarbeit durchführen. Mein Sohn liebt es im Garten das Unkraut zu zupfen oder die Blumen zu gießen.

Ich kam am späten Freitagabend an. Leonard empfing mich mit einem freudigen Lächeln an der Haustür. Er zeigte mir sein Zimmer und wir legten uns nach dem Zähneputzen gleich ins Bett, weil es schön spät war. Nach einer "Igel-Familien-Geschichte" schlief er sofort ein.

Am Samstag besuchte ich mit Leonard einen Indoor-Spielplatz, bevor wir in die Badewanne gingen. Abends war es endlich soweit: Wir legten Hölzer in den Kamin und zündeten diese mit Zeitungspapier an. Leo freute sich wie ein kleiner Schneekönig, dass er mit seinem Papi vor dem Kamin sitzen konnte.

Am Sonntag ging ich mit Leonard in den Garten. Mir ist es egal, ob ich mit ihm die Zeit im Schwimmbad, im Garten oder sonstwo verbringe. Ich merkte, dass ihm die gemeinsame Gartenarbeit wichtig ist, also holte ich 2 Spaten und einen Eimer. Das Unkraut hatte absolut keine Chance:-)

Mittags fuhr ich mit ihm eine kleine Runde Fahrrad, bevor ich dann ins Auto stieg und wieder nach Berlin fuhr.

Es war ein schönes Wochenende in einer neuen Umgebung. Wir alle müssen uns an die neue Familienstruktur gewöhnen, ganz im Sinne für Leonard.


10.9.17 20:35


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