Tagebuch & Notizen

Pascale A.



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Eintrag 1158

Der Arbeitsmarkt im Bereich "Finance" scheint in Berlin gut zu sein. Ich erhalte ständig neue, gute Angebot präsentiert, die mich ins Nachdenken bringen, ob ich eventuell meinen Arbeitgeber wechseln soll. Ich möchte betonen, das es sich zur Zeit nur um Gedankenspiele handelt. Ein tätsächlicher Wechsel ist aktuell nicht geplant, denn ich fühle mich an meinem Arbeitsplatz wohl.

Die Arbeitswoche verläuft prima. Ich habe mich gut in das Programm "Navision" eingearbeitet, jedoch nur in den Grundanwendungen. Das Programm ist sehr komplex, sodass ich weiterhin lediglich die einfachen Buchungen durchführe. Ich vermute, dass der Kunde, bei dem ich arbeite, zufrienden mit mir ist, sonst hätte ich im August keinen Urlaub erhalten. Also werde ich bis mindestens Mitte August dort eingesetzt sein, wenn ich die Zeichen richtig deute.

21.6.17 18:37


Eintrag 1157

 Neues Foto

19.6.17 20:58


Eintrag 1156

Eine veränderte Welt... 

Die Welt ist, im Vergleich zu den 70´er, 80´er und 90´er Jahren, aus den Fugen geraten. Selbstverständlich ist das ein extem subjektives Gefühl.

In meiner Jugend war die politische Welt noch einfach gestrickt, denn es gab die beiden Blöcke "Nato" und "Warschauer Pakt". Es gab kein Internet, die Beschäftigungsverhältnisse waren relativ sicher und man telefonierte mit einem Telefon mit Wahlscheibe. Die politische Landschaft war überschaubar, denn die im Bundestag vertretenden Parteien waren viele Jahre nur SPD, CDU und FDP. Die analoge Welt hatte auch ihre Vorteile.

Als Ende der 90ér Jahre das Internet massenhaft die Haushalte eroberte und am 11. September 2001 Flugzeuge ins World-Trade-Center flogen, begann sich die Welt rapide zu verändern.

Das Internet revolutionierte die Kommunikation und veränderte die Arbeitswelt. Die sogenannte "Mobile-Gesellschaft" kam in Schwung. Handys lassen einen Menschen überall erreichbar sein. Soziale Netzwerke entstanden, über die sich Nachrichten in Sekunden weltweit verbreiten lassen.

Schon allein die Medienvielfalt ist enorm. Wer heute eine Nachricht verbreiten möchte, erstellt einen Blog oder einen Account über Twitter/Youtube. Vor 30 Jahren hätte man höchstens einen Flyer oder eine kleine Zeitung erstellen können, um als Privatmensch eine Botschaft zu transportieren. Es gab damals nur wenige Fernsehprogramme, um sich zu informieren. Heute gibt es eine unüberschaubare Menge an TV-Kanälen + Internet. Doch ist diese Medienvielfalt wirklich sinnvoll? Zwar ist die Geschwindigkeit der Nachrichten- verbreitung gestiegen, aber wie kann eine Nachricht in diesem Dickicht noch Menschen erreichen bzw. wahrgenommen werden?

Nach dem 11. September entstanden viele Folgekriege, aus denen neue Bündnisse entstanden. Die Finanzkrise 2008 war der letzte große Einschnitt, der viele Menschen verunsicherte. Alles ist irgendwie miteinander vernetzt und voneinander abhängig. Ändert man in einem System einen Punkt, so entsteht eine Kettenreaktion, die unabsehbare Folgen hat.

Diese Dinge haben das Bewusstsein handelnder Akteure verändert. Politik lässt sich nicht mehr so einfach gestalten, wie vor 30 Jahren. Viele Menschen sind verunsicherter und handeln spontaner als früher, so mein Eindruck. Neue Parteien entstehen und verschwinden wieder. Alles scheint möglich. Was z.B. aktuell in Frankreich geschieht, kann als Revolution bezeichnet werden. Eine neue Partei stellt auf Anhieb den Präsidenten und fegt alte Parteien einfach weg.

Wir genießen oft die Vorteile dieser veränderten Welt, es sollte jedoch erkannt werden, dass diese Vernetzungen ganze Staaten ins Wanken bringen können, mit ungeahnten Folgen. Manchmal vermisse ich das überschaubare Leben aus den 80ér Jahren.
18.6.17 21:37


Eintrag 1155

Warum ich nicht weiss, welche Partei ich bei der kommenden Bundestagswahl wähle...

In wenigen Monaten ist Bundestagswahl und ich bin, was die Wahl der Partei betrifft, versunsichert. Sowas wäre vor 2 Jahren noch undenkbar gewesen, denn ich war ein längjähriges Mitglied einer politischen Partei bzw. Bewegung. 

Was ist mit mir passiert?

Seit meiner frühen Jugend habe ich mich stark gemacht für die Arbeiter, Angestellten und Armen. Ich wetterte gegen die Banken und Großindustrie, mein Ziel war die Beseitigung der Armut sowie die Begrenzung/Überwindung des Reichtums. Meine politische Richtung war klar definiert, eine Abweichung undenkbar.

Nach diversen Streitigkeiten innerhalb meiner damaligen Partei bin ich im Jahr 2014 ausgetreten. Für mich war es unfassbar, dass diejenigen, die für Solidarität und den Weltfrieden eintreten, untereinander das Gegenteil vorleben. Wenn ein System im kleinsten Kreis nicht funktioniert, dann ist es nicht auf ein Land übertragbar.

Natürlich bin ich weiterhin für eine solidarische Gesellschaft, doch was soll ich wählen, um dieses Ziel zu erreichen? Ich vermute, dass es wieder auf eine große Koalititon hinausläuft. Rot-Rot-Grün wird aus auf Bundesebene vorerst nicht geben, weil die Befürworter eines solchen Bündnisses innerhalb der betroffenen Parteien in der Minderheit sind. Für CDU/FDP wird es voraussichtlich auch nicht reichen. Was bleibt? Vielleicht ist auch eine Koaliton aus CDU/Grüne/FDP denkbar, sollte die FDP in den Bundestag zurückkehren. Das Bündnis, welches meine Ziele zumindest im Ansatz erfüllen könnte, ist also relativ unwahrscheinlich. In dieser Gemegelage wird die SPD keinen Kanzler stellen können.

Ich bin im Laufe meines Lebens auch deutlich konservativer geworden. Meine politische Welt war früher klar in "Schwarz-Weiss" definiert, aber ich musste feststellen, dass die "Grautöne" im Leben überwiegen. Mein Weltbild geriet weiter ins Wanken als ich merkte, dass Menschen, die für Toleranz eintreten, selbst intollerant werden können, wenn der politische Gegner das Wort ergreift. Natürlich ist eine gesunde Streitkultur in einer Demokratie wichtig, aber wenn politische Gegener angegriffen werden, fehlt mir jedes Verständnis. In einigen Situationen erwischte ich mich dabei, dass ich Symphatie für den ehemaligen politischen "Gegner" empfand, weil mir die Rechthaberei und Engstirnigkeit meiner damaligen politischen Freunde auf die Nerven ging.

Knackpunkt WM 2006

Ich bin ein großer Fussball-Fan und jubelte der (multinationalen) deutschen Mannschaft zu. Mir imponierte das weltoffene Klima in Deutschland, welches während der WM herrschte. Nach den Siegen nahm ich an den Autokorsos teil und empfand den gesunden Patriotismus in diesem Land als richtig.

Während eines Autokorsos, ich stand am Straßenrand als Zuschauer, wurde ich bespuckt und als Faschist bezeichnet. Ich ein Faschist, weil ich es wagte, mich öffentlich am Sieg des DFB-Teams zu erfreuen? Pascale, der in einer Partei Mitglied war, die für Multinationalität eintritt, wurde beleidigt und das von scheinbar "eigenen" Leuten! Es gab nämlich Personen, auch wenn es wenige waren, die mit dem aufkommenden Patriotismus während der WM ihre Probleme hatten.

Diese "Tat" war mit ein Auslöser für meine politische Identitätskrise. 

Ich werde niemals ein unpolitischer Mensch werden, weil ich die Prozesse in der Politik / Wirtschaft / Gesellschaft zu interessant finde. 

Das Leben hat mich verändert und somit auch Teile meiner politischen Grundhaltung. Irgendwie scheint es mir, als sei die Welt seit circa 10 Jahren völlig aus den Fugen geraten.

Ob ich zur Bundestagswahl gehe oder nicht und welche Partei ich wähle, werde ich wohl in letzter Minute entscheiden.

17.6.17 21:08


Eintrag 1154

Die Arbeitswoche ist endlich zuende. Vor wenigen Minuten habe ich im Onlineportal meiner Zeitarbeitsfirma meine Arbeits- und Reisezeiten erfasst, damit ich am Montag den generierten Zettel meinem Einsatzbetrieb zur Unterschrift vorlegen kann.

Große Teile des Einsatzbetriebes ziehen in einigen Wochen in ein Hochhaus in der Nähe des Zoos um. Mein Team ist auch von dem Umzug betroffen, sodass ich im Juli in ein neues Büro ziehen werde, sollte ich bis dahin noch in dem Betrieb eingesetzt sein. Heute haben einige Kollegen und ich die bestellten Bürostühle in das neue Büro gebracht. Die Angelegenheit dauerte über 2 Stunden.

Der Ausblick aus den Fenstern ist wirklich sehr schön. Man hat eine Übersicht über weite Teile Berlins. Die Stimmung während des Stühletragens war ausgelassen, wir haben viel gelacht und die freie Sicht über Berlin genossen. 

Ich habe im Gefühl, dass ich in Kürze ein Angebot von meinem Einsatzbetrieb für eine Übernahme erhalten könnte. Hinweise liegen mir zwar nicht vor, aber die Stimmung im Team ist sehr gut, sodass diese Vermutung nicht abwegig ist. Meine Arbeitsleistungen kann ich nicht beurteilen, da meine Arbeitsergebnisse nur stichprobenartig kontrolliert werden und bisher noch kein grundlegendes Feedback vorliegt. Ich erwarte lieber nicht zu viel, damit am Ende die Enttäuschung nicht zu groß ist. Außerdem werde ich das Angebot genau prüfen und schauen, ob ich mich gehaltstechnisch nicht zu sehr verschlechtere.

16.6.17 18:59


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