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Eintrag 1236

Meine Erinnerungen an die Transit-Strecke von West-Berlin nach Westdeutschland.

Meine Familie hat ihren Ursprung in Peine (Niedersachsen). Meine Eltern zogen im Jahre 1975 mit meiner Schwester und mir nach West-Berlin (Rudow), weil mein Vater eine leitende Position in einem Quelle-Warenhaus erhielt. 

Wir besuchten bis Mitte der 80ér Jahre regelmäßig meine Großeltern und fuhren mit dem Auto über die Transit-Autobahn. Besonders während der Berliner Ferien bildeten sich lange Schlangen vor den Grenzübergängen von und nach West-Berlin. Die Wartezeit betrug mitunter mehrere Stunden, je nach Verkehrslage und politischer Situation zwischen der DDR und der BRD bzw. den "Alliierten".

Meine Schwester und ich langweilten uns auf der Rückbank des blauen VW-Käfers und später des gelben Opel-Asconas. Für meine Eltern war die Fahrt mit zwei kleinen Kindern sicher nicht leicht. Wir hörten oft Radio oder Musik-Kassette aus einem batteriebetriebenen "Recorder".

Irgendwann mussten meine Eltern ihre Ausweispapiere an einem ersten Kontrollpunkt abgeben, die dann auf ein langes Fließband gelegt wurden. Meine Mutter sagte dann immer: "Helmstedt", wenn sie von dem DDR-Grenzer gefragt wurde, über welchen Grenzübergang sie die DDR wieder verlässt. Wer sich "auffällig" verhielt, musste an die Seite fahren und wurde dann intensiv kontrolliert (Koffer aufmachen, Radkappen abnehmen, Sitzbank abschrauben usw.).

Als wir ab Anfang der 80ér Jahre unseren Hund "Tapsy" mitnehmen mussten, wurde die Sache noch teurer und komplizierter, weil gewisse Tierearten Impfpapiere benötigten und Geld für die Durchreise gezahlt werden musste.

Eine Autofahrt von Berlin nach Peine dauert heute circa 3 Stunden, damals benötige man aufgrund der Kontrollen und des Tempolimits fast 6 Stunden.

An den Raststätten lauerten Stasi-Leute, weil sie den Kontakt zwischen BRD- und DDR-Bürgern verhinden wollten. Es war strengstens untersagt DDR-Bürger anzusprechen oder die Autobahn zu verlassen.

Nähere Informationen über die Grenze findet ihr hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grenz%C3%BCbergang_Helmstedt/Marienborn

https://de.wikipedia.org/wiki/Transitverkehr_durch_die_DDR

Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich über die A2 fahre und an der Gedenkstätte "Helmstedt/Marienborn" vorbei fahre. Dieser Grenzübergang und die Transit-Strecke sind tief in meinen Kindheitserinnerungen verwurzelt.

29.11.17 19:41
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn (29.11.17 20:39)
...ja, dieses "Unheimliche" hat Marienborn auch heut noch als "Gedenkstätte"...

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