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Eintrag 1237

Ein bisschen Ich.

Teil 15. Ein bisschen Nostalgie, bitte!

Die zu erwartende Lebenszeit, welche noch vor mir liegt, wird immer knapper. Die Epoche, in der wir Leben, wird immer komplexer und verrückter. Aus politischen Feinden wurden teilweise Freunde und umgekehrt.

Viele Veränderungen, wie z.B. der Fall der Mauer oder der Sturz diktatorischer Systeme, waren zwingend notwendig. Das Problem sind nicht die Veränderungen an sich, sondern die heftige Geschwindigeit, mit der sie geschehen. Handelnde Politiker haben längst die Kontrolle darüber verloren, was sie vorangetrieben haben: Die Globalisierung.

Als Jugendlicher habe ich ältere Menschen belächelt, die in ihrer Vergangenheit hängengeblieben waren und schwärmten, dass "damals alles besser war". Heute kann ich diese Einstellung ein Stück weit nachvollziehen. Damals war zwar nicht alles besser, aber "anders". Nicht alles, was heute als "Fortschritt" angesehen wird, halte ich für nützlich. Manchmal denke ich, dass ich als Konsument in ein "Hamsterrad" gedrängt wurde und ständig irgendwelchen "Trends" nachlaufen soll ohne an ein wirkliches Ziel zu gelangen. Die Halbwertzeit einer technischen "Neuerung" beträgt für viele Produkte nur noch wenige Monate.

Im Grunde sollte man älteren Menschen besser zuhören, wenn sie von ihren Lebenserfahrungen und Erlebnissen sprechen. So eine Lebensgeschichte ist wertvoll und einzigartig. Es ist, als würde man ein dickes Buch mit wichtigen Informationen in die Ecke werfen und ignorieren, wenn man lebenserfahrene Menschen nicht reden lässt oder zuhört.

Ich kann auch die innere Verweigerungshaltung für schnelle Anpassungsprozesse verstehen, in die man hineingedrängt wird. Es beginnt mit endlosen Sprachmenüs, bevor man einen Kundendienstmitarbeiter direkt sprechen kann oder die fast vollständige Abschaffung von Bankschaltern. All das macht älteren Menschen "Angst". Es gibt Punkte in der technischen Entwicklung, die zwar "effizienter" und "ökonomischer" sein mögen, aber die Abschaffung des Menschen als "Berater" und die Installierung von Automaten zwischen dem Endkonsumenten sowie einer Dienstleistung, halte ich für nicht zielführend.

Es mag in der Natur des Menschen liegen, dass man im zunehmenden Alter vorsichtiger wird und nicht mehr jeden Klamauk (Trend) mitmachen möchte. Die ständige "Rastlosigkeit" in der Jugend habe ich selbst erlebt. Ich war tagelang unterwegs und wollte die Welt aus den Angeln heben. Es ist das gute Recht der Kinder, die Welt spielerisch zu entdecken. Es ist das gute Recht der Jugend, alles in Frage zu stellen. Es ist aber auch das gute Recht der mittleren und älteren Generation, mehr auf die eigenen Erfahrungen zu vertrauen und bewährte Dinge erhalten zu wollen.

Meine Oma schwärmte von Ihrer Jugend in den 20´er Jahren und der Kaiserzeit. Meine Eltern wurden durch die Einflüsse aus den 50´er und 60´er Jahren geprägt. Meine prägendste Zeit waren die 80´er Jahre: Transit-Autobahn, Synthie-Pop-Musik, Commodore 64, Quelle-Kaufhaus und Mauerfall.

Ich möchte nicht leugnen, dass ich gern auf diese relativ einfach strukturierte Welt meiner Kindheit zurückblicke. Im Grunde bin ich ein Mensch, der neuen Einflüssen aus Kunst und Musik nicht abgeneigt ist. Ich mag Musik aus den verschiedensten Epochen und Stilrichtungen.  

Ich hoffe sehr, dass mich Leonard nicht belächelt, wenn er ein Teenager ist und ich ihm aus meiner Jugend berichten möchte. Ich vermute jedoch, dass es bei Themen wie z.B. DDR und Mauerfall auf auf meinen Sohn so wirkt, als wenn "Opa vom Krieg" erzählt:-)

Ein bisschen Nostaglie kann etwas Schönes sein, wenn man den Bezug zu dem Moment nicht verliert.

2.12.17 23:12
 
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