Tagebuch & Notizen

Pascale A.



Besucherzähler-Counter.com Besucher seit Januar 2008

  Startseite
    - Alltägliches
    - Notizen
    - Papazeit
    - Ein bisschen Ich
    - Erlebnisse
    - Interviews
  Über...
  Archiv
  Blogwegweiser
  Terminplaner bis 2014
  Meine Ziele
  Kindheit/Jugend
  Lebenswendepunkte1
  Lebenswendepunkte2
  Lebenswendepunkte3
  Fotogalerie 1
  Fotogalerie 2
  Fotogalerie 3
  Fotogalerie 4 (2016)
  Fotogalerie 5 (2017)
  Fotogalerie 6 (Pascale als Kind)
  Fotogalerie 7 (Pascale als Kind)
  Meine Gedichte 1
  Meine Gedichte 2
  Meine Gedichte 3
  Meine Gedichte 4
  Meine Gedichte 5
  Meine Gedichte 6
  Grundsätzliches zu meinen Gedichten
  Rechtliches zu meinem Blog/Kontakt
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
    jenni-testets
   
    lettismama

   
    pacoba

   
    juniregen

   
    marie-adel-verpflichtet

   
    angel.in.blue.jeans

   
    was-es-ist

   
    mrs.pennywise

   
    pascalita

   
    kamikazerocknroll

    - mehr Freunde




  Letztes Feedback
   24.06.17 20:20
    Warum lädst du dir nicht
   24.06.17 20:22
    nein ich war mind. noch
   25.06.17 11:37
    Und wo hast Du gesessen?
   25.06.17 18:18
    Das nützt wenig, da so e
   26.06.17 10:51
    Heutzutage finde ich es
   26.06.17 18:56
    Hallo Juniregen. Deine T



http://myblog.de/pascale1974

Gratis bloggen bei
myblog.de





- Notizen

Eintrag 1163

Leonards Lebensumstände haben sich während der letzten 2 Jahre rasant verändert und es wird auch in wenigen Monaten für ihn eine neue Lebenssituation geben.

Es gibt für ihn sowohl neue Bezugspersonen als auch ein neues Lebensumfeld, auf das er sich einlassen wird. Ich habe großen Respekt vor seinem Willen, sich permanent anzupassen. All diese Veränderungen in relativ kurzer Zeit ist für so ein kleines Kind sicherlich nicht einfach zu verarbeiten.

Ich versuche meinem Sohn, so gut es geht, Stabilität zu geben, die er dringend benötigt. Aus diesem Grund sind Vater-Sohn-Rituale ein wichtiger Schritt, ihm eine gewisse Kontinität zu vermitteln.

Auch meine "Rolle" als Vater wird sich weiter verändern, denn ich bin "nur" noch eine von mehreren Bezugspersonen, die mein Sohn hat. Aufgrund der Entfernung zu ihm ist meine Anwesenheit leider nur begrenzt möglich. Natürlich möchte ich als Vater versuchen, seine Zukunft mitzugetalten.

Das Wichtigste ist aber, dass sich Leonard in seiner Welt mit all seinen Lieblingsmenschen wohl fühlt.

27.6.17 21:43


Eintrag 1162

Im Augenblick möchte Leo nicht skypen. Leider gibt es beim Skypen gelegentlich technische Störungen, weil z.B. die Kamera des anderen Telefonierers nicht eingeblendet wird. Die Folge ist, das wir 3-4 Anrufversuche benötigen, bis ein Gespräch in die Gänge kommt. Genau diese Dinge stören Leonard, wie er mir heute sagte.

Natürlich biete ich ihm das Skypen auch deshalb an, weil ich es schön finde, ihn beim Telefonieren zu sehen. Ich probiere ihn in gewissen Abständen zum Skypen zu motivieren, möchte ihn aber nicht "zwingen".

Anstelle des Skypens möchte mein Sohn umso länger mit mir telefonieren, was das Positive an der Angelegenheit ist. Früher dauerten die Telefonate oft nur 2 Minunten, heute sind es mindestens 15 Minuten! Das ist ein gewaltiger Fortschritt. 

Leonard möchte fast ausschließlich Geschichten der Igel-Familie von mir hören. Das Gesichtenerzählen ist ein starkes Band zwischen meinem Sohn und mir, wie ich bereits in diversen Einträgen berichtete. Es scheint ihm zu gefallen seine Phantasie mit mir zu teilen.

Im Moment möchte er nur gruselige Geschichten hören. Das ist gar nicht so leicht. Klar könnte ich extreme Horror-Storys auftischen, aber das ist nicht Sinn und Zweck einer Kindergeschichte. Ich versuche ihn in seinen Wünschen immer etwas zu bremsen, denn wenn es nach ihm ginge, gäbe es nur Mord und Totschlag:-)

Für mich ist diese spontante Kreativität eine Art "Gehirntraining". Die Herausforderung liegt darin, dass ich mir beim Reden einen Inhalt ausdenken muss und parallel versuche, eine "Spannung" durch eine Erzähltechnik (Betonung usw.) aufzubauen. Beides gelingt mir nicht immer. An manchen Abenden erzähle ich Leo mindestens 5 Geschichten, die circa 3 Minuten dauern. Inhaltliche Wiederholungen bleiben leider nicht aus.

Ich werde sicher nicht zu den großen Geschichtenerzählern unserer Zeit gehören, aber mein Ziel ist es "nur", den Gesprächsfaden zwischen meinem Sohn und mir aufrecht zu erhalten oder gar auszubauen!!!

26.6.17 20:23


Eintrag 1161

Misslungene Kommunikation.

Vor einigen Tagen rief mich ein Arbeitsvermittler an. Es handelte sich um eine Zeitarbeitsfirma, bei der ich mich früher beworben hatte.

Der Arbeitsvermittler präsentierte mir ein Arbeitsangebot und fragte mich nach meinem jetzigen Gehalt. Ich nannte ihm die Summe, die ich ausgezahlt bekomme und er reagierte empört, weil diese so gering sei.

Er nannte eine Summe (netto), die 400 Euro über meiner Auszahlungssumme liegt. Der Knackpunkt war, dass der Arbeitsvertrag im Vergleich zu meinem jetzigen befristet ist. Darüber hinaus wollte der Vermittler Informationen haben (Zeitarbeitsfirma und Kunde), was ich strikt ablehnte, denn ich habe eine gewisse Schweigepflicht, was konkrete Namen betrifft. Auch hier sagte er mir, dass dieses Vorgehen unüblich sei, er sendete mir jedoch das Angebot per Mail zu.

Nach längerer Überlegung antwortete ich ihm, dass ich meinen Festvertrag nur mit einer Mindestsumme aufgebe, denn ich begebe mich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und möchte mich nicht verschlechtern.

Seine Antwort war, dass ich "monetär getrieben" sei und er meine hohe Forderungssumme nicht nachvollziehen kann. Aufgrund meiner Art und Weise wolle er mich von der Vermittlungsliste streichen.

Vor wenigen Minuten habe ich ihm geantwortet, dass er es war, der mir eine so hohe Summe genannt hat und ich diesen Vorfall mit seiner Kollegin besprechen werde, die mich damals betreute.

Fazit: Ich sehe nicht ein meinen Arbeitgeber zu wechseln mit deutlich schlechteren Konditionen. Wer möchte sich denn nicht lohntechnisch verbessern?
25.6.17 13:32


Eintrag 1157

 Neues Foto

19.6.17 20:58


Eintrag 1156

Eine veränderte Welt... 

Die Welt ist, im Vergleich zu den 70´er, 80´er und 90´er Jahren, aus den Fugen geraten. Selbstverständlich ist das ein extem subjektives Gefühl.

In meiner Jugend war die politische Welt noch einfach gestrickt, denn es gab die beiden Blöcke "Nato" und "Warschauer Pakt". Es gab kein Internet, die Beschäftigungsverhältnisse waren relativ sicher und man telefonierte mit einem Telefon mit Wahlscheibe. Die politische Landschaft war überschaubar, denn die im Bundestag vertretenden Parteien waren viele Jahre nur SPD, CDU und FDP. Die analoge Welt hatte auch ihre Vorteile.

Als Ende der 90ér Jahre das Internet massenhaft die Haushalte eroberte und am 11. September 2001 Flugzeuge ins World-Trade-Center flogen, begann sich die Welt rapide zu verändern.

Das Internet revolutionierte die Kommunikation und veränderte die Arbeitswelt. Die sogenannte "Mobile-Gesellschaft" kam in Schwung. Handys lassen einen Menschen überall erreichbar sein. Soziale Netzwerke entstanden, über die sich Nachrichten in Sekunden weltweit verbreiten lassen.

Schon allein die Medienvielfalt ist enorm. Wer heute eine Nachricht verbreiten möchte, erstellt einen Blog oder einen Account über Twitter/Youtube. Vor 30 Jahren hätte man höchstens einen Flyer oder eine kleine Zeitung erstellen können, um als Privatmensch eine Botschaft zu transportieren. Es gab damals nur wenige Fernsehprogramme, um sich zu informieren. Heute gibt es eine unüberschaubare Menge an TV-Kanälen + Internet. Doch ist diese Medienvielfalt wirklich sinnvoll? Zwar ist die Geschwindigkeit der Nachrichten- verbreitung gestiegen, aber wie kann eine Nachricht in diesem Dickicht noch Menschen erreichen bzw. wahrgenommen werden?

Nach dem 11. September entstanden viele Folgekriege, aus denen neue Bündnisse entstanden. Die Finanzkrise 2008 war der letzte große Einschnitt, der viele Menschen verunsicherte. Alles ist irgendwie miteinander vernetzt und voneinander abhängig. Ändert man in einem System einen Punkt, so entsteht eine Kettenreaktion, die unabsehbare Folgen hat.

Diese Dinge haben das Bewusstsein handelnder Akteure verändert. Politik lässt sich nicht mehr so einfach gestalten, wie vor 30 Jahren. Viele Menschen sind verunsicherter und handeln spontaner als früher, so mein Eindruck. Neue Parteien entstehen und verschwinden wieder. Alles scheint möglich. Was z.B. aktuell in Frankreich geschieht, kann als Revolution bezeichnet werden. Eine neue Partei stellt auf Anhieb den Präsidenten und fegt alte Parteien einfach weg.

Wir genießen oft die Vorteile dieser veränderten Welt, es sollte jedoch erkannt werden, dass diese Vernetzungen ganze Staaten ins Wanken bringen können, mit ungeahnten Folgen. Manchmal vermisse ich das überschaubare Leben aus den 80ér Jahren.
18.6.17 21:37


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung