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- Notizen

Eintrag 1268

Ausblick von meinem Arbeitsplatz.

Seit einigen Monaten arbeite ich in der Buchhaltung eines sehr großen Onlinehändlers und fahre hierfür täglich zum U-Bahnhof Wittenbergplatz. Dort steige ich aus und laufe noch circa 300 Meter bis zu meinem Arbeitsort, dem Berliner "Europacenter".

Die Firma hat im oberen Drittel eine ganze Etage für verschiedene Abteilungen angemietet, sodass sich einem ein Panorama-Blick über weite Teile Berlins eröffnet, wenn man in die einzelnen Büros geht.

Hier der Ausblick zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit dem Bahnhof Zoo Mitte-rechts. Auf diesem Platz (Breitscheidplatz) wurde das Attentat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt vor einem Jahr verübt.

Bei schönem Wettter habe ich eine gute Aussicht in sämtliche Richtungen. Mit einem Kaffee auf dem Tisch versüßt einem der Weitblick den stressigen Arbeitstag.

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12.2.18 21:32


Eintrag 1265

Probezeit und Feedbackgespräch.

In Kürze endet meine Probezeit, daher habe ich bei der Teamleitung und Geschäftsführung ein Feedbackgespräch eingefordert. Wie ich während dieses Gesprächs deutlich heraushörte, ist meine Probezeit bestanden, wenn in den letzten Tagen nichts gravierendes passiert.

Dennoch konnte ich von meiner Teamleiterin, die erst seit 3 Monaten bei uns angestellt ist, zwischen den Zeilen eine unsachliche Krtik heraushören: "Pascale, Du hast zwar einen starken und dominanten Charakter, aber Du bist im Grunde so still. Außerdem läufst Du immer so gemütlich mit Deiner Kaffeetasse durch den Flur (...)". - Kontext-

Was ist schlimm daran, dass ich ruhig am Arbeitsplatz sitze und meine Arbeit mache ohne groß den Entertainer heraushängen zu lassen? Vermutlich möchte meine Teamleiterin, dass ich mir von ihr weitere Aufgaben einfordere, um Engagement zu zeigen. Das würde ich gern tun, wenn nicht die mir übertragenden Aufgaben soviel Zeit einnehmen würden. Im Grunde bräuchten wir noch mindestens 1-2 weitere Fachkräfte, um unser Tagesgeschäft + Bilanzen stressfreier zu bewältigen.
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Jeder, der mich persönlich kennt, der weiss, dass ich ein ruhiger und gelassener Typ bin. Das zeichnet mich in vielen Situationen aus. Ich habe für mich gelernt, dass ich mit "Ruhe" besser in stressigen Situationen zurecht komme als wenn ich aufbrausend wäre.

Nun gut, wer sich ein Feedback einholt, der muss mit Kritik leben. Im Grunde bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, aber es gäbe ja keinen Ansporn mehr, wenn mich meine Teamleiterin nur loben würde:-)

Nun geht es gedanklich in die zweite Hälfte meines Arbeitsvertrages (1 Jahr), der Ende August endet. Somit beginnt eigentlich die zweite Hälfte meiner "Probezeit", weil ich eine Vertragsverlängerung anstrebe. 

9.2.18 19:11


Eintrag 1263

Zirkeltag der Berliner Mauer

Am 05.02.2018 stand die innerdeutsche Grenze / Berliner Mauer genauso lange, wie sie weg ist (28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage.

Aus diesem Anlass möchte ich einen Artikel über "meinen" 9. November 1989 wiederholt posten. Die Erstveröffentlichung war am 10.09.2012


"Mein" 09. November 1989

Früh morgens wurde ich wach, denn der 9.11. war  ein gewöhnlicher Schultag. Ich schaltete den Fernseher ein und sah eine "Liveübertragung" von der Berliner Mauer, was für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war.  So eine Art "Frühstücksfernsehen" gab es zu dieser Zeit noch nicht. Zehntausende Menschen standen jubelnd an den Grenzübergängen und um die Berliner Mauer herum, viele tanzten mit Sekt auf der Mauer. Ich war euphorisiert, lief zu meiner Mutter ins Schlafzimmer und weckte sie. Wir saßen dann vor dem Fernseher und waren fassungslos.

Das sich etwas in der ehemaligen DDR bewegte, war ja vorher schon bekannt. Viele tausend DDR-Bürger flohen Tage und Wochen vorher über Ungarn-Österreich in die Bundesrepublik. Dennoch war nicht im Geringsten absehbar, dass die Mauer auf diese Weise fallen würde. In den nächsten Tagen war Berlin-West im Ausnahmezustand. Hunderttausende Menschen aus Ost-Berlin und der übrigen DDR sowie Touristen, die sich das Spektakel ansehen wollten, bevölkerten die Strassen von West-Berlin. Alles stand still, überall Stau, Kaufhäuser und Bahnhöfe wurden wegen Überfüllung geschlossen. Am Kurfürstendamm und Umgebung fuhr kein Auto mehr. Menschenmengen, soweit das Auge reichte.

In diesen Tagen war das Unmögliche möglich geworden und ich war wie elektrisiert. Man kann es sich heute gar nicht mehr vorstellen oder jemanden erzählen, der es nicht miterlebt hat: An dieser Mauer war die "Welt zuende"! Kein Durchkommen (wenn nicht ganz selten legal) ohne Schüsse gegen die DDR-Bürger bzw. oft stundenlanges Warten an den Grenzübergängen für die BRD-Bürger oder wenn man als West-Berliner über die Transitstrecke nach West-Deutschland wollte. Und dann tanzten Menschen auf der Mauer rum und die Grenzsoldaten waren wie gelähmt? Das war UNVORSTELLBAR! Fremde lagen sich vor Freude weinend in den Armen, sangen, klatschen und tobten vor Freude. Diese Bilder werde ich nie vergessen. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich Berichte über den Mauerfall im Fernsehen sehe. Und das Komische ist, man kann einem Menschen, der damals nicht in West-Berlin gewohnt hat, nicht klar machen, was das Besondere an der "Insellage" war. Dieses außergewöhnliche Gefühl in West-Berlin zu leben, war einmalig.

Ich wünschte mir heute, jeder Einwohner dieses Landes hätte diese "Magie" fühlen können, die sich am 9. November und den darauffolgenden Tagen in Berlin abgespielt hatte. Ein Einwohner z.B. aus Bayern hat ja vom Mauerfall emotional nichts mitbekommen, außer die Bilder im Fernsehen. Heute ist alles so normal und selbstverständlich geworden, man fährt über die ehemalige Grenze, als ob nie etwas gewesen wäre.

Auf der einen Seite ist es ja schön, dass die Dinge so selbstverständlich sind, aber auf der anderen Seite ist das offensichtliche Vergessen eines solchen Ereignisses schon sehr merkwürdig. Leider war auch mein Gefühl, dass es nach einigen Wochen nur noch genervt hat, dass man stundenlang irgendwo warten musste, weil die Menschenmassen weiterhin nach West-Berlin strömten. Aus Freude wurde im Laufe der Zeit Gleichgültigkeit gegenüber den Folgen des Mauerfalls, denn der Alltag und die Bewegungsfreiheit war durch die Menschenmassen stark eingeschränkt. Es gab auch viele Dinge nicht mehr zu kaufen, weil gar nicht soviel produziert und geliefert werden konnte, wie gekauft wurde.

Heute hört man, dass die Mauer eigentlich in dieser Art nur aufgrund eines Missverständnisses im Politbüro gefallen war. Denn das sich zehntausende Menschen auf die Grenze zubewegten und ungehindert in den Westen strömten, war von der SED-Führung so nicht geplant gewesen. Die Ausreise sollte vereinfacht werden, das war die Grundplanung. Aber was Schabowski (Schreibweise?) da auf einer Pressekonferenz vorgelesen hat und so in einem Nebensatz erwähnte, war wohl in der Umsetzung anders gedacht gewesen. Die Menschen probierten es einfach aus und liefen auf die Mauer zu.

Was hab ich aus dieser Geschichte gelernt? Erstens, das sich Verhältnisse jeder Zeit ändern können und zwar schneller, als man sich vorstellen kann. Und das gilt in jeder Lebenslage.

Zweitens, das nichts im Leben von ewiger Dauer ist. Das kann für eine Mauer gelten oder die Erinnerung im Allgemeinen.

Drittens, das es unmöglich ist, Emotionen an die Nachwelt weiterzugeben.

Viertens, das Menschen Ereignisse im Laufe der Zeit einfach vergessen oder anders bewerten, als  sie  in einem gewissen Moment erlebt wurden.

Fünftens, das jeder Moment einmalig ist und so, wie er gelebt und gefühlt wurde, nicht wieder kommt. Die Zeit ist wie ein "Zug", der nur einmal an jeder Station hält. Fragt mich nicht warum, aber im Grunde liegt da für mich etwas Tragisches.

Geschrieben: März 2008


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6.2.18 22:04


Eintrag 1257

Aufstieg oder Abstieg?

Der gestrige Arbeitstag enthielt am Ende einen mittelgroßen Paukenschlag. Vormittags besprachen meine Kollegen und ich ausführlich die Urlaubsübergabe für die kommende Woche, weil ich dann alleine in meinem Arbeitsbereich tätig bin.

Am späten Nachmittag bat mich meine Teamleiterin zu einem kurzen Gespräch. Aufgrund von Umstrukturierungen in den Arbeitsprozessen übernehme ich, ab sofort, mit einer weiteren Kollegin das sogenannte "Ticket-System". Dieses interne System spielt der Buchhaltungsabteilung Kundenanliegen aus anderen Abteilungen zu, die nach Möglichkeit fallabschließend bearbeitet werden müssen.

Die Herausforderung in dieser Arbeitsweise besteht in der hohen Bearbeitungsgeschwindigkeit, denn unserer Abteilung werden zwischen 200 und 300 Kundenanliegen pro Tag weitergeleitet. Das bedeutet, dass meine Kollegin und ich jeweils 100 Kundenanliegen pro Tag (circa 12 pro Stunde) allein bearbeiten müssen. Am Ende des Arbeitstages sollten keine Fälle mehr vorhanden sein. Diejenigen Kollegen, welche diese Dinge vorher bearbeitet hatten, sind schon länger im Unternehmen tätig und haben eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit. Man hörte sie oft fluchen und sie hatten große Mühe, die Fälle auf 0 herunterzubringen.

Ich hasse so eine Arbeit. Ja, ich muss es deutlich formulieren: Ich hasse es, unter extremen Zeitdruck Prozesse schnell UND sauber zu bearbeiten. Das erinnert mich stark an meine Zeit als Produktionshelfer, in der die Maschinen den Takt vorgaben und mich durch die Halle hetzten oder an die Zeit bei meinem vorheringen Arbeitgeber in Potsdam, in der es auch eine sogenannte "AHT" gab.  Darüber hinaus hat mich meine Teamleiterin noch zu ihrem Ansprechpartner erkoren. Was als "Auszeichnung" klingt, bedeutet für mich eine hohe Verantwortung, weil ich auch dafür sorgen muss, dass meine Kollegin "sauber" arbeitet.

In der kommenden Woche bedeutet das für mich, dass ich in meinem alten Arbeitsbereich die Urlaubsvertretung übernehme und mich in das für mich neue System einarbeiten muss.

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20.1.18 14:37


Eintrag 1255

Das Ende der SPD (als Volkspartei) in der "Großen Koalition"?

Mein Kommentar:

Die SPD dümpelt in den neuesten Wahlumfragen um die 20% herum. Diese Umfrageergebnisse dürften der SPD gar nicht gefallen und nun steht am Wochenende der wichtige Parteitag an, der darüber entscheidet, ob es Koalitionsverhandlungen mit der Union geben wird.

Die Sozialdemokraten haben sich mit den Aussagen von Martin Schulz in eine Glaubwürdigkeitsfalle manövriert, denn nach der Wahl wollte sich "seine" Partei in die Opposition begeben und die herben Verluste parteiintern aufarbeiten.

Zu dieser Aufarbeitung kam es bisher nicht, weil mit dem Scheitern der Sondierungsgespräche von Union, FDP und Grüne die SPD wieder in die Regierung "genötigt" wird. Die kürzlich beendeten Sondierungsgespräche zwischen SPD und CDU/CSU ergaben für sozialdemokratische Positionen keinen großen Wurf.

Eigentlich sieht die demokratische Ordnung eine große Koalition nur für "Notfallsituationen" vor, denn demokratische Gegensätze sollten in einem Wettbewerb zwischen diesen Lagern ausgetragen werden. Weil aber die CDU unter Frau Merkel immer sozialdemokratischer wurde und ein Bündnis aus Union und SPD ein Dauerzustand zu sein scheint, hat diese Art der Politik die politischen Ränder gestärkt.

Sollten die Sozialdemokraten am kommenden Wochenende für eine Aufnahme von Koalitionsgesprächen stimmen, könnte die Glaubwürdigkeit der SPD vorläufig völlig zerstört sein.

Stimmen die Genossen gegen Verhandlungen, könnte dies das schnelle Ende von Frau Merkel einläuten. Was wären die Alternativen? Minderheitsregierung? Neuwahlen?

Aus meiner Sicht hat die SPD ihre Agenda-Politik unter Kanzler Schröder nur unzureichend aufgearbeitet. Ein großer Teil der Mitgliedschaft ist fest der Meinung ist, man habe keine Politik gegen die Arbeitnehmer gemacht oder diese Agenda sei "alternativlos" gewesen.  Diese Ansicht mißachtet die Seele sozialdemokratischer Wähler, welche eine Gegenposition zur sozialen Ungleichheit sucht.

Welche Quittungen brauchen die SPD-Genossen denn noch von ihren Wählern, bis Sie erkennen, dass sich viele Arbeitnehmer, Arbeitslose und Renter von "ihrer" SPD verraten fühlen?
17.1.18 13:46


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