Tagebuch & Notizen

Pascale A.



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- Erlebnisse

Eintrag 1159

62. Depeche Mode-Konzert im Berliner Olypiastation.

Gestern feierten wir zusammen mit 70.000 Zuschauern die Synth-Rock-Stars Depeche Mode. Leider fing es nach einer Stunde stark an zu regnen, sodass wir durchweichten. Das Konzert endete um 23.00 Uhr, wir waren aufgrund von Staus erst gegen 01.30 Zuhause.

Es war ein sehr schönes Konzert. Ich kann jedem empfehlen, sich diese Band einmal anzuschauen. Mein persönliches Highlight war das Cover des Songs "Heroes" (David Bowie).

 

Die Setlist

 

01. Going Backwards
02. So Much Love
03. Barrel Of A Gun
04. A Pain That I'm Used To
05. Corrupt
06. In Your Room
07. World In My Eyes
08. Cover Me
09. A Question Of Lust (Martin)
10. Home (Martin)
11. Poison Heart
12. Where's The Revolution
13. Wrong
14. Everything Counts
15. Stripped
16. Enjoy The Silence
17. Never Let Me Down Again

Encore
18. Strangelove (Martin)
19. Walking in My Shoes
20. Heroes (David-Bowie-Cover)
21. I Feel You
22. Personal Jesus

Quelle: https://www.depechemode.de/tour/konzerte/2017-06-22-berlin/berlin-olympiastadion-2/

23.6.17 17:18


Eintrag 1080

61. Bye Bye Potsdam (Dezember 2014 bis Februar 2017).

Nachfolgend werden keine Namen genannt (Personen, Firmen, Produkte, Branche).

Im Oktober 2014 zog ich trennungsbedingt zu meiner Schwester nach Berlin. Es war mein Ziel entweder als Sachbearbeiter und/oder im käufmännischen Bereich eine Arbeitsstelle zu ergattern, weil ich durch mein Studium und meine Berufsausbildung in diesen Tätigkeitsfeldern Fachkenntnisse erlangen konnte.

Nach wenigen Wochen gelang es mir, über eine gute Zeitarbeitsfirma, in einem seriösen Unternehmen als telefonischer Sachbarbeiter eingesetzt zu werden. Ich war in meiner Arbeitsweise äußerst diszipliniert und zeigte durch meinen langen Fahrtweg nach Potsdam eine große Mobilitätsbereitschaft auf. Das Projekt, in dem ich eingesetzt wurde, war temporärer Art. Während dieser Zeit gelang mir eine fast fehlerfreie und zügige Arbeitsweise, die meiner Teamleitung imponierte. Ich bin einer der letzten Zeitarbeiter gewesen, die bis zum Projektende bleiben duften, bevor die Stammbelegschaft die Arbeit allein übernahm.

Durch eine interne Empfehlung aufgrund meiner guten Arbeit gelang mir der Absprung von der Zeitarbeit in ein befristetes Vertragsverhältnis eines Tochterunternehmens. Man mag es kaum glauben, aber diese Änderung bedeutete für mich ein Fortschritt.

Nach 6 Wochen Schulung begann die eigentliche Tätigkeit als kaufmännischer Sachbearbeiter. Über den Inhalt meiner eigentlichen Arbeit möchte ich keine Auskünfte geben, damit kein Rückschluss auf meinen Arbeitgeber gezogen werden kann.

Nach circa einem Jahr wechselte ich in eine kleine Unterabteilung, welche aufgrund ihrer Größe in einem besonderen Fokus steht. Leider ist meine Arbeitsweise während dieser Zeit nicht ganz "fehlerfrei" gewesen. Aus meiner und aus Sicht meines fachlichen Vorgesetzten handelte es sich bei den Fehlern jedoch nicht um fachliche, sondern vorwiegend um unbedeutende Flüchtigkeitsfehler. Zunehmend wurde ich von meinem Chef kritisch beäugt.

Im Oktober 2015 lernte ich eine Frau aus Potsdam näher kennen, mit der ich eine kurze, intensive Beziehung führte, bevor wir uns im Januar 2016 "im Guten" trennten. 

Ich wechselte im Februar 2016 freiwillig in ein neues, temporäres Projekt, welches circa 2 Monate dauerte.

Im April 2016 gewann ich den Gerichtsprozess gegen meine damalige Uni, sodass wegen des Studentenstatusses mein Arbeitsvertrag geändert werden musste. Mein Einkommen reduzierte sich deutlich. Anfang April wechselte ich erneut in ein temporäres Projekt.

Ich vermisste zunehmend die Kollegen und die Arbeitsweise meines alten Teams. In den Pausen und auch privat hielt ich Kontakt zu ihnen und bekundete bei der Teamleitung den Wunsch zur Rückkehr. Im Sommer 2016 war es dann soweit, ich durfte endlich in mein Ursprungsteam zurückkehren, nachdem mich führende Kollegen bei meinem Chef als Wunschkandidaten vorschlugen. 

Ende Sep- tem- ber pas- sierte ein Trau- ma, von dem ich mich bis heute nicht erholt habe. Nach dem Ende meines Studiums musste mein Arbeitsvertrag erneut geändert werden (von Student in Vollzeit). Ohne weiter ins Detail gehen zu wollen wurde ich, trotz des expliziten Wunsches führender Teamkollegen (!), nicht langfristig übernommen, sondern erhielt gnädigerweise eine kurze Arbeitsvertragsverlängerung. Diese Vorgehensweise war für mich ein Signal, dass ich, um es hart auszudrücken, zum Abschuss freigegeben wurde oder, um es sanft zu formulieren, wurde mir die Botschaft vermittelt:"Pascale, suche Dir schnell einen neuen Arbeitgeber!" Ich fühlte mich in diesem Unternehmen bis dahin sehr wohl und war nun ausgemustert. Wenige Wochen später wechselte wieder einmal die Teamleitung, sodass ich keine "Fürsprecher" mehr hatte.

Ich musste handeln und besuchte im Spätherbst eine Jobmesse. Durch die Vermittlung einer mir nahestehnden, familiären Person und aufgrund meines überdurchschnittlich guten Zwischenzeugnisses, wurde ich zum Vorstellungsgespräch meines neuen Arbeitgebers eingeladen...

Danke Potsdam! Danke für die vielen emotionalen und schönen Erlebnisse während der letzten 2 Jahre! Trotz der vielen Höhen und Tiefen möchte ich keinen Tag missen!!!
30.1.17 20:32


Eintrag 1075

60. Mein väterlicher Freund, H.-D.

Für mein Studium zog ich Ende 1998 von Berlin nach Siegen (NRW). Da ich schon seit meiner frühen Jugend ein politisch denkender Mensch bin, nahm ich an einer politischen Veranstaltung teil, die als Ziel die Gründung einer Partei hatte, welche damals im Bundestag bereits vertreten war, aber noch keinen Stadtverband in Siegen hatte. Dort lernte ich H.-D. kennen, wir waren uns von Anfang an symphatisch. Ich mochte seine offene und pragmatische Art. Mir imponierte besonders sein vielfältiges Interesse in den Bereichen Kultur, Musik und Politik. 

Nach den Parteiveranstaltungen tranken wir mit oder ohne Parteikollegen ein Feierabendbier und es dauerte nicht lange, bis wir uns auch privat verabredeten. Er lud mich 1999 zum Weihnachtsessen in sein Haus ein, anschließend hörten wir queer durch sämtliche Musikbereiche CD´s verschiedenster Künstler. H.-D. verfügt über 1000 CD´s und Schallplatten, von Punk über NDW, Synthiepop, Wave, Rock, Metall bis zum Pop. Es gibt kaum ein Genre, das in seinen vielen Regalen nicht vertreten ist. So mancher kleine Schallplattenladen hätte an seiner Musikauswahl eine helle Freude. Während der nächsten 15 Jahre trafen wir uns anfangs regelmäßig, später seltener zum Gedenkenaustausch oder zur musikalischen Unterhaltung.

Nach dem unsere Partei auch kommunalpolitisch ins Parlament einzog, kam es aus verschiedensten persönlichen und politischen Gründen zu schweren Zerwürfnissen zwischen diversen Parteimitgliedern. Über Einzelheiten werde ich hier selbstverständlich nicht berichten. H.-D. und ich waren inzwischen auf demselben innerparteilichen Flügel, denn zu vielen gesellschaftlichen Themen teilten wir eine ähnliche Grundhaltung. Aus verschiedensten Gründen geriet auch H.-D. in diese Zerwürfnisse. Da jeder wusste, dass ich ihm menschlich nahe stand, wurde auch ich zunehmend in diese Konflikte involviert, obwohl ich es nicht wollte. Es reichte aus mit ihm ein Bier zu trinken, um in den Verdacht zu geraten, an einer "Verschwörung" teilzunehmen.

H.-D. und ich überstanden eine schwere Zeit innerparteilicher Diffamierungen. Mir ist heute bewusst, dass auch wir damals nicht mit Watte um uns geworfen haben. Die Diffamierungen fanden statt, in dem man einerseits teilweise von parteilichen Informationen abgeschnitten wurde und andererseits durch Tuscheleien, über die ich von anderen Parteimitgliedern erfuhr. Es braucht keiner zu denken, das ich nicht im Bilde war, was mein Ansehen betraf. Über einen E-Mailverteiler gab es offen unschöne Formulierungen, um es höflich auszudrücken.

Exkurs: Zu Beginn meiner Parteizeit war ich eher dogmatisch und ideologisch geprägt, inzwischen erkannte ich jedoch, dass der Pragmatismus im Vordergrund stehen muss, wenn man zumindest Teilziele in der Gegenwart umsetzen möchte. Während der Jahre entwickelte ich mich weiter und hinterfragte politische Ziele "meiner" Partei bzw. verglich diese mit meiner Grundhaltung. Zunehmend fühlte ich mich fremd und mich störte massiv der zwischenmenschliche Umgang untereinander. Man wurde von einem Teil einer innerparteilichen Gruppe sofort in eine politische Ecke gedrängt, weil man mit gewissen Parteifreunden ein Bier trank, welche der Gruppe nicht passten, da sie mit diesen Personen im Klinsch lagen. Es wurden wilde Verschwörungstheorien gebildet und es herrschte aus meiner Sicht ein Klima der geistigen "Sippenhaft". Die eben genannten Punkte führten neben anderen persönlichen Dingen dazu, dass ich die Partei verließ (Exkurs-Ende).

H.-D. wurde auch ein Freund meiner damaligen Familie, nach dem Leonard geboren wurde. Er stand uns stets mit Rat und Tat zur Seite. Schon früh merkte ich, dass er für mich als Vaterfigur fungierte. H.-D. ist ein guter Zuhörer und er sagt einem in richtigen Augenblick seine Meinung, auch wenn man sie nicht hören will. Genau diese Eigenschaft mag ich an "echten" Freunden. Er zeigt Fingerspitzengefühl und konstruktive Wege auf, wenn es um Konflikte geht. Mitten im Studium besorgte er mir schnell und unkonventionell ein Praktikumsplatz in seiner Firma.

Leider zog sich H.-D. ab dem Jahr 2011 langsam aus meinem Leben zurück. Die Treffen wurden seltener, waren dennoch unterhaltsam und geistreich. Ich bin ihm für viele Dinge im Leben sehr dankbar.

Lieber H.-D., ich möchte Dir danke sagen für die schöne, gemeinsame Zeit und ich hoffe, dass wir uns weiterhin tief verbunden bleiben.

PS: Das Foto entstand bei unseren letzten Treffen im September 2016. Früher trug er keinen Bart. Ich möchte erwähnen, dass es sich bei der Bewertung, welche die Partei betrifft, nicht um Tatsachen, sondern um meine Meinung handelt.
18.1.17 16:49


Eintrag 1008

59. Ostsee-Trip nach Heringsdorf mit meiner Verlobten (04.07-05.07.2016)/  Zusammenfassung.

Ostee-Reloaded!

Nach dem ersten erlebnisreichen Urlaub mit meiner Verlobten, brauchten wir dringend einen Nachschlag unseres harmonischen Ostsee-Feelings. Die Ostsee hat unsere Sinne vernebelt und uns süchtig gemacht:-)

Kaum hatten wir am Montagmittag den Landkreis "Barnim" verlassen, begann es im Auto außergewöhnlich lustig zu werden. "Sie" und ich lachen grundsätzlich viel zusammen, aber die Fischküste macht alles noch viel lustiger zwischen uns.

An einer Raststätte kurz vor Pasewalk machten wir eine kurze Pause und schossen die ersten Bilder. Wir kamen gegen 17.00 an einem kleinen Hotel in Heringsdorf an, legten unsere Klamotten ab und liefen zum Strand hinunter.

Der Himmel war leicht bewölkt und die Luft war nicht gerade sommerlich heiß, aber dennoch zogen wir unsere Badesachen an und sprangen ins Wasser.  Anschließend tranken wir einige Bierchen in dem italienischen Cafe am Ende der Seebrücke. In diesem Lokal wurde es für uns besonders lustig. Egal was der Hase sagte, es wurde über fast jeden Satz oder jede Bemerkung gelacht:-) Unter einer Palme, die neben unserem Tisch stand, genossen wir den Sonnenuntergang.

Anschließend wollten wir in ein Restaurant einkehren, um Abendbrot zu essen. Leider schließen fast alle Lokale vor 22.00. Mit etwas Glück bekamen wir noch zwei leckere Flammkuchen, auf die sich unsere hungrigen Mägen freuten.

Gegen Mitternacht nahmen wir uns eine Decke, eine Flasche Sekt sowie Bier und liefen zum Strand hinunter. Der Strand war menschenleer. Wir zwei saßen direkt am Ufer und schauten in den sternenklaren Himmel! Danach machten wir es uns zwischen den Strandkörben gemütlich (...) Wir beobachteten die Sterne, sangen Lieder von Udo Lindenberg, Nena und Rio Reiser. Auch wenn wir absolut nicht textsicher waren, machte das Singen viel Spaß. Wir begutachteten den "kleinen Wagen" am Himmel und lachten bis tief in die Nacht.

Am nächsten Morgen speisten wir gegen 10.00 am Frühstückbuffet unseres Hotels. Nachdem wir um 11.00 unser Hotelschlüssel wieder abgegeben hatten, verbrachten wir den restlichen Tag in Heringsdorf. Wir gingen erneut zum Strand und entspannten uns bei leicht bewölktem Himmel. "Sie" und ich schlenderten durch den Ort, aßen ein Fischbrötchen, bevor wir erneut das Cafe auf der Seebrücke aufsuchten, um einen Kaffee zu trinken.

Am frühen Abend stiegen wir in das Auto und traten den Heimweg nach Berlin an. 

Fazit: Die Osteeluft hat weiter unsere Sinne benebelt, die eh von unserer Harmonie schon benebelt sind:-) Es ist schön einen Menschen gefunden zu haben, der den Hasen so nimmt, wie er ist. Ich merke es immer wieder, wir haben uns gefunden!
6.7.16 22:33


Eintrag 998

58. Ostseeurlaub mit meiner Verlobten (11.06.-14.06.2016)/ Zusammenfassung.

Wir fuhren am Samstagmittag mit dem Auto über eine Landstraße auf die Autobahn in Richtung Ostsee. Unterwegs legten wir auf einer Raststätte eine Kaffeepause ein und knipsten die ersten Fotos:-) 

Diese Fahrt war der Start eines Lachfeuerwerks erster Klasse:-) Nach einer 3-stündigen Reise kamen wir am späten Nachmittag in Ahlbeck an. Unterwegs hörten wir fast ausschließlich meine Live-And One-Playlist. Wir sangen, pfiffen und trällerten einige Lieder mit, das hätte "Steve" sicherlich gefreut:-)

Meine Verlobte hatte für uns ein gemütliches Zimmer mit Kochecke und Bad gebucht. Nach der Zimmerübergabe brachte ich als erstes unsere mitgebrachte Bierkiste ins Zimmer, danach liefen wir bei blauem Himmel sofort und zielstrebig zum Strand, der gleich erkundet werden musste. Die Sonne schien, die Temperatur war jedoch durchwachsen. Der Hase (mein Spitzname) konnte es kaum erwarten, seine Großstadtfüße in das Ostseewasser zu halten. Da ich glaubte, dass wir am Sonntag hätten baden können, nahmen wir keine Badesachen mit zum Strand. Leider war es ein Fehler auf die Wetterprognosen zu hören, wie sich herausstellte.

Abends schlenderten wir die Strandpromenade entlang, um nach einem Fischrestaurant Ausschau zu halten. Wir kehrten in ein gemütliches Restaurant ein, dessen Sitzgelegenheit teilweise ein Fischkutter war. Bei schönem Sonnenuntergang floss das erste Urlaubsbier unsere Kehlen entlang. Nach einem Lebensmitteleinkauf liefen wir in unser Zimmer zurück und machten einen gemütlichen Fernsehabend:-)

Sonntagvormittag erblickten unsere schönen Augen das Licht des zweiten Ostseeurlaubstages. Der Himmel war leicht bedeckt und es war windig. Wir schnappten uns unsere Badenklamotten sowie die Strandmuschel, welche vor dem Urlaub noch hektisch gekauft werden musste und marschierten zum Wasser. Als wir die Strandmuschel aus der Tasche holten, öffnete sie sich quasie von selbst und der stärker werdende Wind wehte den Hasen einen Meter über Ahlbecker Strandgelände. Wie sich erst nach Muschelaufbau herausstellte, wehte die rote Strandfahne, also Badeverbot. Ich wunderte mich schon, warum kein Mensch im Wasser war. Als der Hase zielstrebig zum Wasser lief, ertönte über große Lautsprecher die Stimme des Bademeisters mit dem Hinweis des Badeverbots, sodass ich wieder zur Muschel zurückkehrte.

Der Strandhimmel verdunkelte sich. Wir entschlossen uns spontan, unseren ersten Badetag vorzeitig zu beenden. Abends kochte meine Frau im Urlaubsdomizil Spaghetti + Bolognese und wir schauten das Fussballspiel Deutschland:Ukraine im TV. Die erste Sektpulle wurde geköpft:-)

Am Montag wurde das Wetter leider nicht besser. Meine Schwester erzählte uns telefonisch von einer "Schmetterlingsfarm", die wir dann aufsuchten. Anschließend planschten wir 5 Stunden in der Ostee-Therme, genossen Saunengänge und schwitzen in einem römischen Dampfbad, bevor wir abends unser Zimmer aufsuchten.

Der letzte Urlaubstag: Dienstag klingelte um 08.00 der Wecker. Vor dem Frühstück packten wir unsere Sachen und führten die Zimmerübergabe mit der Vermieterin durch. Bevor wir nach Berlin fuhren, wollten wir den letzten Tag in vollen Zügen genießen. Zuerst hielten wir auf dem "Erdbeer-Erlebnishof", auf dem meine Frau zwei extrem lustige Videos von mir drehte, als ich auf einem manipulierten Rad durch die Gegend eierte:-)

Der Hase wollte die Ostsee nicht verlassen ohne vorher ein Heilbutt-Fischbrötchen gegessen zu haben. Gesagt, getan. In Greifswald suchten wir eine Fischbude auf, in der wir Heilbutt bestellten. Nach einer Tasse Kaffee auf dem Marktplatz traten wir die Heimreise nach Berlin an. Ich brachte uns beide sicher in die Hauptstadt "Hohenschönhausen" zurück.

Fazit: Es war ein unvergesslicher 1. Ostseeurlaub! Wir verbrachten den Großteil unserer Zeit mit Lachen, Jubel, Trubel und Heiterkeit, wobei entspannte Augenblicke nicht zu kurz kamen. Wir planen mittelfristig wieder an die Ostee zu fahren.

PS: Unser persönlicher, musikalischer Ostsee-Hit war "Enjoy the silence" von Depeche Mode. Dieses Lied wurde während dieser Zeit zwei Mal im Radio gespielt und einmal im "Erdbeer-Erlebnishof" als Coverversion.

15.6.16 16:12


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