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- Papazeit

Eintrag 1267

Parallelen zwischen Leonards und meiner Kindheit.

Jeder Elternteil sieht in seinem Kind stets ein Teil von sich selbst. Ich erlebe in Leonards Kindheit auch ein bisschen meine Kindheit wieder und vergleiche unsere Verhaltensweisen.

Natürlich vergisst man als Erwachsener schnell, wie man als Kind auf seine Umwelt gewirkt hat. Ich erinnere mich zwar an meine kindlichen Gefühle und Eindrücke, die ich erfahren habe, aber ich weiß nicht, ob ich am Essenstisch still saß oder zappelig war. Hier muss ich mich auf die Erzählungen meiner Familie verlassen.

Optisch sieht mir mein Sohn sehr ähnlich, wenn man Kinderbilder im gleichen Alter vergleicht.

Auf diesem Bild bin ich knapp 3 Jahre alt. Leonard sieht mir dort extrem ähnlich, wie  ich finde.

Die Kindheit ist so etwas Sensibles und Zerbrechliches. Ein Kind spiegelt das Verhalten seiner Umgebung wider und versucht Rollen nachzuspielen. Das Gehirn speichert diese Erfahrungen langfristig ab. Auch Gerüche oder Geräusche, die ich heute rieche oder höre, erinnern mich manchmal an meine Kindheit zurück. Mit den Gerüchen der Putzmittel, die noch heute in den Fluren der KITAS oder Schulen verwendet werden, assoziiere ich beispielsweise meine Kita- oder Schulzeit. 

Es ist eine einmalige Chance in meinem Kind mich selbst noch einmal zu erleben. Es hilft mir, Erfahrungen zu reflektieren und mich besser zu verstehen. Ich hinterfrage in regelmäßigen Abständen auch meinen Erziehungsstil. Eine Kindheit verläuft nicht statisch, so sollte auch eine Erziehungsmethode, falls man eine hat, hinterfragt und ggf. angepasst werden.

Darüber hinaus kann man als Elternteil von seinem Kind auch viel lernen. Es ist eine große Herausforderung sich in sein Kind gedanklich hineinzuversetzen, um das individuelle kindliche Verhalten und die Gefühle zu verstehen.

Abschließend bewerte ich auch die Erziehungsmethode meiner Eltern. Man hört oft, dass Menschen, die als Kind streng erzogen wurden, in der Erziehung der eigenen Kinder etwas lockerer sind. In meinem Fall ist das ein bisschen anders, denn ich fand das Motto meines Vaters "Alles im Rahmen" gut. 

Leonard soll auch erleben, dass seine Eltern unterschiedliche Erziehungsansätze haben, die sich nicht zwingend widersprechen müssen. Im Leben gibt es nicht nur "schwarz" oder "weiß", sondern auch viele Grautöne.
11.2.18 20:16


Eintrag 1260

58. Papazeit

(26.01.2018-29.01.2018)

Am Freitagnachmittag fuhr ich mit einem Mietwagen über die A2 nach NRW. Das Auto hatte einen benzinsparenden sechsten Gang, sodass ich auf gewissen Teilabschnitten der Autobahnen (ohne Tempolimit) 160 Km/h gefahren bin. Da die Autobahn relativ leer war, kam ich staufrei bereits um circa 22.00 bei Leonard an.

Mein Sohn saß gerade am Abendbrotstisch, weil er aus dem Schwimmbad kam. Als er mich sah, sprang er sofort in meine Arme.

Am Samstag bauten wir seine Carrera-Bahn auf und gingen anschließend in die Badewanne. Wir schauten TV und ich brachte ihm das einfache Summieren sowie Subtrahieren zwischen den Zahlen 0-20 bei, das er schon gut beherrscht. 

Nach dem Abendessen erzählte ich ihm im Bett ganz viele Geschichten und las aus einem Buch vor. 

Am Sonntag wäre eigentlich mein Abreisetag gewesen, aber ich entschied mich noch einen Tag länger zu bleiben, um mit ihm noch ein paar Stunden länger spielen zu können.

Der "Preis" dafür war, dass Leo und ich um 08.00 ins Bett gehen mussten, weil ich am Montag um 01.30 nach Berlin fahren wollte, damit ich pünktlich zur Arbeit komme.

Als wir so im Bett lagen, dachte ich mir, dass ich ihm vor dem Einschlafen etwas aus meiner Kindheit erzähle. Leo kuschelte sich ganz eng an mich und streichelte mehrere Minuten über meine Haare. Ich plauderte über Dinge, vor denen ich als Kind Angst hatte und die mich erfreuten. Leonard sagte:"Papi, Du kannst immer über Deine Gefühle mit mir sprechen." Ich fand diese Aussage so herzzerreißend, dass ich meine Freudentränen zurückhalten musste.

Als ich wach wurde, gab ich Leo einen Kuss, zog mich im Flur schnell an (damit er nicht wach wird) und stieg ins Auto.

Abends nach der Arbeit war ich zwar sehr müde, weil ich nach knapp 6 Stunden Autofahrt gleich 8 Stunden arbeiten musste, aber die "Extrazeit" mit ihm war unbezahlbar.


animiertes-auto-bild-0437
1.2.18 18:47


Eintrag 1258

Leonards erstes "Rechnen".

Am heutigen Nachmittag habe ich mit Leonard ein längeres Papa-Sohn-Telefonat geführt.

Ich erzählte ihm einige Geschichten der "Igel-Familie". Dann habe ich mir spontan überlegt, in diese Geschichte diverse "Rechenaufgaben" zu integrieren.

"Der Igel-Junge hat 5 Malstifte auf dem Tisch liegen. Nun kommt der Igel-Papa und legt 2 Stifte dazu. Wieviel Stifte hat der Igel-Junge?" oder

"Der Igel-Junge ist in der Kita und hat beim Mittagessen 6 Kartoffeln auf dem Teller. Die Erzieherin kommt und legt noch eine Kartoffel dazu. Wieviele Kartoffeln hat der Igel-Junge auf dem Teller?".

Diese Art des spielerischen Rechnens hat Leonard sehr gefallen. Ich finde, das bildliche Beschreibugnen als Einstieg in die Welt der Zahlen besser geeignet sind als nur zu Fragen: "Was ist 5+2".

Wir haben fast eine halbe Stunde nur solche Aufgaben besprochen. Im Gegenzug hat auch er mir einige Fragen gestellt.

Im Zahlengebiet von 0 bis 15 verlief seine Additon und Subtraktion relativ sicher, denn die meisten Antworten waren richtig. Er konnte auch schnell die 0 zuordnen. Die Aufgaben 5-5, 4-4, 3-3, 2-2 und 1-1 konnte er schnell beantworten. Leonard freut sich sehr auf unserer nächstes Papa-Wochenende, denn er möchte mit mir Zahlen aufmalen.

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+

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20.1.18 19:07


Eintrag 1249

Seit circa einem Jahr durchlebt mein Sohn viele Veränderungen:

1. Neue Familienstruktur

2. Eine weitere Vaterfigur

3. Umzug in ein anderes Wohnumfeld

Betrachtet man noch zuvor die Trennung seiner Eltern, 2 weitere Wohnungswechsel und ingesamt 4 Kita-Gruppen, dann ist das ein schwerer Brocken, den mein Sohn in seinen jungen Lebensjahren verarbeiten muss.

Ich frage mich oft, wie er diese Veränderungen wahrnimmt und ob er sie langfristig gut verarbeiten kann. Jedes Kind verarbeitet Veränderungen unterschiedlich gut und schnell. Parallel dazu erlebt mein Sohn schließlich auch das "normale Kindsein" mit all seinen Entwicklungsschritten, die ein Kind prägen.

Zur Zeit sehe ich Leonard circa einmal im Monat und bin jedes Mal völlig überrascht, welche neuen Fähigkeiten mein Sohn erlernt hat. Er stellt andere Fragen und verlangt tiefergehende Antworten. Obwohl ich sein Vater bin, hat jede Erzieherin in der Kita einen größeren Einfluss auf seine Erziehung als ich.

Wie ich in der Vergangenheit mehrfach schilderte, renne ich seinen Veränderungen stets hinterher. Ich versuche ihn auf all seinen Wegen so oft es geht und bestmöglich zu begleiten.

Die Vater-Sohn-Beziehung ist stabil. Leonard sucht, wenn wir uns sehen, meine Nähe und streichelt z.B. abends im Bett über meine Haare. Es ist kaum zu beschreiben, wie intensiv dieses Gefühl ist, welches ich aufgrund seiner Zuneigung erlebe.
9.1.18 16:00


Eintrag 1244

57. Papazeit

(22.12.2017-28.12.2017)

Während der Weihnachtsfeiertage hat uns Leonard in Berlin besucht.

Die Übergabe fand auf einem Autohof in "Lehrte" statt. Da Leonard seine Tante schon lange Zeit nicht mehr gesehen hatte, fuhr ich ihn zu meiner Schwester nach Berlin-Rudow.

Die Wiedersehensfreude war groß, auch wenn die ihm bekannte Umgebung aufgrund von Baumaßnahmen völlig anders aussieht. 

Am 24.12. habe ich meinen Sohn dann zu uns geholt. Der Weihnachtsmann brachte ihm u.a. eine Carrera-Bahn, ein Fischertechnik-Set, eine Winterjacke, ein Puzzel, ein Kinderspiel, ein Spielzeugäffchen und einen Paw-Patrol-Schlafanzug.

Am 25.12. besuchten wir meine Schwiegereltern zum Kaffee und Kuchen + Abendbrot. Anwesend waren auch die Kinder und Schwester meiner Frau mit Partnern. Leonard war das einzige Kind und hat Kinderprogramm geschaut, damit er sich nicht langweilt. Der Weihnachtsmann beschenkte ihm u.a. mit einem Malbuch, einem Schwammkopf-Puzzel und einem Walkie-Talkie.

Vom 26.12. bis zum 27.12. besuchte Leonard dann noch einmal meine Schwester. Am frühen Nachmittag fuhren meine Frau, Leo und ich in den Tierpark. Die Eintrittskarten erhielten wir dankenswerterweise von einer Freundin meiner Frau geschenkt. Er wollte die ganze Zeit auf meiner Schulter sitzen, was mir eine große Freude war. Ich vermisse stets diese scheinbar kleinen Dinge, die ein Vater sonst tut. Im Tierpark-Shop kaufte meine Frau ihm eine Tasse mit seinem Namen und ich ihm ein Stoff-Papagei.

Abends haben wir noch das Spiel "Crash Bandicoot" gespielt, was Leonard immer "Wüstenfuchs" nennt.

Am 28.12. brachte ich Leonard wieder nach "Lehrte", dem Übergabeort.


30.12.17 11:17


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