Tagebuch & Notizen

Pascale A.



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- Papazeit

Eintrag 1147

50. Papazeit

(03.06.2017-05.06.2017)

Am Freitagabend hat mich meine Frau nach der Arbeit abgeholt und wir fuhren mit dem Auto nach S., um mit Leonard ein schönes Wochenende zu verbringen. 

Wir holten Leonard am Samstagmittag von Zuhause ab. Nach dem Einkaufen ging es in die Ferienwohnung, die am Stadtrand von S. liegt. Im Garten steht ein kleiner "Spielplatz" mit Rutsche, Schaukel und Trampolin, auf dem ich mit ihm herumhüfte. 

An den beiden Abenden aßen wir im Restaurant "Casablanca" Abendbrot. Vor dem Einschlafen durfte Leonard noch etwas Kinderprogramm im TV sehen, bevor ich ihn mit einer Gute-Nacht-Geschichte ins Bett brachte.

Am Samstag besuchten wir den großen "Panorama-Wildpark" im Sauerland. Wir fuhren mit der Sommerrodelbahn den Berg hinunter, einer Gondelbahn den Berg hinauf und nutzten die vielen Angebote des Parks. Es war zum Glück keine regnerische und nasse Wetterlage, wie angekündigt, sondern eine halbwegs freundliche.

Ich habe Leo mehrfach gefragt, ob er irgendjemanden anrufen möchte, aber er hat stets verneint.

Am Sonntag übergaben wir Leonard seiner Mutter und fuhren wieder nach Berlin zurück. Es war ein sehr erlebnisreiches Familien-Wochenende.

6.6.17 20:52


Eintrag 1133

Erziehungsstil meines Vaters: Was kann ich von ihm lernen?

Wie bereits in diversen Einträgen erwähnt, hatte mein Vater einen relativ lockeren Erziehungsstil:

Sein Motto:"Alles im Rahmen". Da mein Vater eine dominante Persönlichkeit war, hatte ich dennoch großen Respekt vor seinen Ankündigungen. Ich fühlte mich, in seinem nüchternen Zustand, in seiner Gegenwart sehr wohl. Nach dem Alkohlkonsum wurde er gegenüber anderen Personen ausfallend und ich schämte mich für ihn.

In unserer Familie spielte der Suff leider eine große Rolle. Im Grunde trinke ich wenig Alkohol. Ich habe mir vorgenommen, den Alkohlgenuss in Leonards Gegenwart zu vermeiden. Natürlich trinke ich im Restaurant ein Bier, wenn er dabei ist, ich werde jedoch einen Rauschzustand vermeiden. Man kann Kindern nichts vormachen. Da mein Vater nicht viel Alkohol vertragen hat, habe ich jedes Bier bei ihm gemerkt. Ich möchte meinem Sohn Peinlichkeiten ersparen.

Grundsätzlich möchte ich, so gut es mir als Wochenend-Papa möglich ist, seine Kreativität und sein Selbstbewusstsein fördern. Ich möchte, wie es meine Zeit zulässt (Arbeit/Entfernung), stets für meinen Sohn da sein. Er soll in mir einen Vater erleben, der versucht, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen. Vom Herzen her möchte ich Leo stets um mich haben, doch leider kann ich meine Urlaubszeiten nur begrenzt beeinflussen. Ich bin, was die Betreuung betrifft, auf andere Personen aus meinem Umfeld angewiesen, wenn mein Sohn nach Berlin kommt und ich keine Freizeit habe.

Leonard ist mir gegenüber offen und sucht meine Nähe. Ich liebe ihn und zeige es ihm auch, in dem ich z.B. seine Hand nehme und ihn ab und zu ein Küsschen gebe. Ein Mensch kann nur dann als Erwachsener lieben, wenn er als Kind von seinen Eltern Liebe erfahren hat. Das ist meine feste Überzeugung.

Mein Vater war in vielen Punkten kein gutes Vorbild für mich. Dennoch habe ich von ihm Liebe erfahren und möchte die Erlebnisse, die ich mit ihm hatte, nicht missen, auch wenn sie oft nicht positiv waren.

Eine "perfekte" Erziehung gibt es nicht. Der "Wochenend-Papa-Zustand" ist sicher kein erstebenswertes Ziel. Mir bleibt nur, die Vater-Sohn-Beziehung so gut es geht zu stabilisieren und zu fördern.

15.5.17 20:20


Eintrag 1132

49. Papazeit

(12.05.2017-14.05.2017)

Am Freitag habe ich meine Arbeit bereits um 07.00 begonnen, damit ich pünktlich um 15.30 Feierabend machen konnte. Ich fuhr nach Hause, um das Auto zu holen. Nach dem Tanken fuhr ich sofort los. Leider gab es mehrere Staus, sodass ich erst gegen 00.00 in S. ankam.

Ich putze meine Zähne und legte mich gleich zu ihm auf die große Matratze, die immer aufgepustet wird, wenn ich Leonard besuchen komme. Er wurde kurz wach und begrüßte mich.

Am Samstag wurde in der Wohnung gebaut und gespielt, bevor wir nachmittags in die Stadt fuhren, um Pommes & Eis zu essen. Abends kochte ich Nasi Goreng, was Leonard jedoch nicht so gut schmeckte.

Sonntag bauten wir viele Häuser und Türme mit seinen Kapla-Bausteinen. Leo ist ein kleiner Baukünstler, sowohl mit Lego- als auch mit Kaplasteinen. Zwischendurch erzählte ich ihm, auch beim Spielen, Geschichten der Igel-Familie.

Leo zeigt mir gegenüber viel Gefühl. Er sagt mir, dass er mich vermisst und hält sehr oft meine Hand.

Mittags kam seine Mutter und nach der Übergabe fuhr ich gegen 12.30 über die A2 wieder nach Berlin.

14.5.17 20:35


Eintrag 1128

Die Igel-Familie.

Seit circa 2 Jahren erzähle ich Leonard selbst ausgedachte Gute-Nacht-Geschichten der "Igel-Familie".

Wir haben in unserer Familie alle Tier-Kosenamen, die ich hier nicht aufzählen möchte. Ich bin der Hase und Leonard ist der Igel. 

Das Erzählen von Geschichten habe ich von meiner Oma gelernt. Sie erfand Geschichten von einem "Wurm". Diese begannen alle mit: "Es war einmal ein Wurm....". Ich erinnere mich gern an diese Situationen, sie erwecken in mir ein Ur-Vertrauensgefühl und versetzen mich in meine Kindheit zurück.

Das Geschichtenerzählen fördert Kreativität und das bildliche Vorstellungsvermögen. Darüber hinaus ist es sowohl für Leonards Sprachentwicklung als auch für die Vater-Sohn-Bindung eine wichtige Angelegenheit.

Bei mir beginnen alle Geschichten mit: "Es war einmal eine Igel-Familie, Mama, Papa und der Igel-Junge...". Leonard sagt mir manchmal vor dem Erzählen einer Story, ob diese gruselig oder lustig sein soll. Er sagt dann genau die Elemente, die darin enthalten sein sollen:-)

Inzwischen ist es soweit, dass er mir auch Geschichten erzählt. Diese spontane Kreativität erfreut mich und ich hoffe, dass auch er seinen Kindern (falls er Vater wird) Geschichten erzählt. 

Zur Zeit möchte Leo abends beim Skypen die Igel-Familie hören. Sie ist inzwischen ein Bindungsfaktor und Ritual zwischen uns geworden.

Danke Oma, für diese schöne Fähigkeit, die ich durch Dich erlernen konnte!!!

7.5.17 11:58


Eintrag 1120

48. Papazeit

(21.04.2017-23.04.2017)

Am Freitag fuhr ich nach der Arbeit zuerst nach Hause und holte das Auto, damit ich Leonard besuchen konnte. Die Zugverbindungen sind ab 18.00 schwierig, ganz abgesehen davon, das eine Autofahrt nach S. deutlich günstiger ist als eine Zugfahrt.

Ich düste über die A2 und kam gegen 00.00 bei Leonard an. Er lag schon im Bett, wurde aber wach, als ich in sein Zimmer kam. Ich hatte noch schnell meine Zähne geputzt und legte mich dann zu ihm auf die große Luftmatratze, welche immer dann aufgepumt wird, wenn ich ihn besuche. Leo küsste mich und nahm mich ganz fest in seine Arme, bevor wir einschliefen.

Am nächsten Tag zeige er mir sein großes Lego-Flugzeug, das ihm der Osterhase vorbeigebracht hat. Nach dem Frühstück zogen wir uns an, denn wir wollten das Freizeitbad in Olpe besuchen. Wir planschten im Wasser herum und entspannten uns im heißen Thermalbecken, welches nicht überdacht ist. Leider war das Schwimmbad überfüllt, sodass Leonard nach 3 Stunden wieder nach Hause wollte. Nach dem Mittagessen im Schwimmbad-Restaurant zogen wir uns an und fuhren los. 

Abends schauten wir noch TV, riefen meine Schwester sowie meine Mutter an und gingen zeitig ins Bett.

Am Sonntag wurde Leonard um 06.30 wach. Nach dem Frühstück spielten wir und schauten TV, bevor ich um 12.30 ins Auto stieg, um wieder nach Berlin zu fahren. Gegen 19.00 kam ich zwar müde, aber gut gelaunt wieder in Berlin an. 

23.4.17 20:12


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