Tagebuch & Notizen

Pascale A.



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Ein Winter im Mai.

Gestern schon war der letzte Tanz mit Dir

auf dem Parkett der Leidenschaft.

Er war so innig.

Es war soviel.

Es ertönte die Musik der Liebe.

Sie spielte diesen einen Abend nur für uns.

Wir dachten das Lied dauert ein Augenblick weit.

Wir fühlten einfach nur die Zweisamkeit.

Hofften auf den Morgen danach.

Wollten uns über die nächste Zeit retten

und einfach nur genießen.

Ich wollte den letzten Takt nicht hören.

Doch er kam.

Und nachdem der letzte Klang verhallte,

wurde aus der Gegenwart die Vergangenheit.

Aus Nähe wurde Einsamkeit.

Und dann kam die Kälte.

Ein Winter im Mai.

Pascale A.


Ertrunken im Häusermeer.

Fünf Minuten stehend in einer Hochhaussiedlung

am südlichen Rande Berlins.

Betagte Menschen sehen aus dem Fenster und

beobachten spielende Kinder auf dem Spielplatz.

Nächste Generation spielt zwischen Müll und Einkaufszentrum.

Einige Kinder sehen sich die Waren in den Schaufenstern an,

die sich weder sie noch ihre Eltern leisten können.

Männer stehen seit Stunden an einer Wurstbude mit

einem Bier in der Hand.

Jeden Tag stehen sie dort,

schon seit Jahren.

Einige von Ihnen können sich nur dieses eine Bier pro Tag leisten.

Der Denkhorizont dieser Männer geht wohl offensichtlich

über die Wurstbude nicht hinaus.

Einer fordert die großflächige Bombardierung Afghanistans.

Die anderen stimmen ihm kopfnickend zu.

Auf dem Tisch liegt neben Pommes Frites die Bild-Zeitung, die genau gelesen wird.

Hastig in der Nacht geschriebene kritische Parolen einiger Jugendlicher stehen bunt und groß an einer grauen Wand neben der Wurstbude.

Hastende Menschen auf dem Weg zur Arbeit gehen daran vorbei.

Ärgern sich darüber.

Ihre plötzlich neu entdeckte Liebe zur vorher noch monoton grauen Wand, an der sie seit Jahren achtlos vorbeihuschten und die nun beschrieben ist, ähnelt der Liebe zu ihren Kindern.

Dieses Bunte, Große und Kritische passt so gar nicht

in ihren blassen, kleinen, und monotonen Alltag

mit dem monotonen Sex einmal die Woche nach der Samstagabendshow.

Jedes Mal gehen sie in die gleichen Supermärkte, kaufen den gleichen Käse und bewegen sich kaum aus dieser Hochhaussiedlung heraus.

Ihre U-Bahn fährt immer zur gleichen Zeit.

Sie machen immer die gleichen Handlungen während ihrer täglichen Arbeit.

Wenn sie denn eine haben.

Sie erzählen sich immer dieselben Geschichten über die Nachbarn und die Weltpolitik, die am vorbeigehen gelesen oder beim Abendbrot zwischen Kartoffelsalat, frischem Aufschnitt und dem im Sonderangebot gekauften Schnaps im Fernsehen gesehen werden.

Die kritischen Parolen an der ehemaligen grauen Wand neben der Wurstbude

Sehen sie in drei Tagen nicht mehr.

Sie gehören dann zum monotonen Alltag,

der im Häusermeer am Rande Berlins ertrunken ist.

Pascale A.

14. Okt. 2001

Fiebrige Erinnerungen an kalte Tage.

Um ihn herum

blumiger Duft aus verrotteten Leibern.

Vogelschreie im Schall der Großstadt.

Verzerrte Sinne im klaren Nebel.

Er wartete stets bis er dran war mit reden.

Doch ihm hörte niemand zu.

Hetzende Gestalt auf dem Weg zu seinen Träumen.

Illusionen an jeder Ecke, ausgestellt hinter Glas.

Gefühle warteten im Staub der Hektik.

Zärtlichkeit verboten im Glanz des Goldes.

Schwitzige Hände zählten sein Geld.

Gespielte Liebe beim Essen der Weihnachtsgans.

Erfüllte Kindheit beim Spielen mit Plastik.

Seine Eltern hatten keine Zeit.

Betagte Mutter dann abgeschoben.

Fiel zur Last beim Einkaufen.

Wünsche zerbrachen zur Religion

und wurden zur Sucht, ein Leben lang.

Ertränkte Hoffnungen am Tresen fanden ihre

Erfüllung beim Schlagen seiner Frau.

Selbstmitleid war stetiger Begleiter,

bis zum Sprung von der Brücke.

Nach einiger Zeit lediglich vertrocknete Blumen auf

seinem Grab.

Das letzte Mal gegossen von seiner geschiedenen Frau

Vor einem Jahr.

26.08.01

Pascale A.

Es war das letzte Mal, dass ich Dich sah......

Ich sah es in Deinen Augen

und hörte es an Deiner Stimme.

Blicke waren kühl und starr.

Der harte Klang Deiner Worte

zerstörte brutal die sanfte Stille.

Die Sicherheit, die mich umgab,

die Zukunft, auf die wir hofften

und die Nähe, die uns verband

zerfiel zu Staub.

Deine Arme hieltest Du fest verschränkt

und saßt zwei Meter von mir entfernt.

Dein Herz war bereits kilometerweit fort.

Die Mauer, hinter der sich Deine Emotionen verschanzten,

war hoch und undurchdringlich.

Meine Worte erreichten Dich nicht mehr.

Noch erahnte ich nicht, dass ich zum letzten Mal

vor Dir sitzen würde.

Es war der Moment, in dem wir bereits gescheitert waren.

Noch erahnte ich nicht, das nach der Leidenschaft

der letzten Nacht die Zeit meiner Albträume beginnen würde.

Es war das letzte Mal, dass ich Dich fühlte.

Ich ging aus der Wohnung und gab Dir einen letzten Kuss.

Als Du die Wohnungstür hinter mir verschlossen hattest,

war es auch die Türe zu Deinem Herzen.

Es war das letzte Mal, dass ich Dich sah......

Pascale A.


Über die Tragik des Vergessenmüssens.

Ich stehe vor dem Grab unserer Gefühle.

Es war Dein Werk.

Ohne Vergessen kein Weiterleben.

Ohne Verdrängen nur Schmerz.

Muss von uns Abschied nehmen.

Sage Dir in Gedanken ein letztes Mal „Ich liebe Dich“.

Gebe Dir voller Hingabe einen letzten Kuss

und fühle den Schmerz der aufkommenden Einsamkeit.

Sie wird mich vor Dir schützen.

Die Glocken läuten.

Ein letzter Kniefall vor unserem zerbrochenen Glück.

Mit Dir geht ein Teil meines Herzens in die Ewigkeit

und ein Teil des Vertrauens in die Nähe.

Sage Dir „Lebe wohl“.

Drehe mich um und muss nun gehen.

Wäre gern noch bei Dir geblieben.

Aber Du hattest mich nicht verdient.

Pascale A.

Und wieder ein böser Traum.

Es wird wieder Nacht.
Werde ich dieses Mal einschlafen können?
Immer derselbe Traum.
Ich sehe Dich.
Wir lieben uns.
Wir lachen unbeschwert.
Die Zweisamkeit war so leicht.
Alles war so einfach.
Dann läufst Du weg
ohne ein Wort
und kommst nicht wieder.
Ich suche Dich überall,
doch ich finde Dich nicht mehr.
Nur am Horizont eine Blume.
Ein Lächeln von Dir.
Du bist fort.

Gestern warst Du mir noch so nah.
Heute sehe ich Dich nur noch in meinen Träumen.
Lese in Deinen Briefen all die lieben Worte
die Du für mich gefühlt hast.
Das Feuer Deiner Leidenschaft brannte heiß.
Was bleibt ist Papier, bedeutungslos.
Immer dieselbe Realität am nächsten Morgen.
Tränen.
Ein leerer Platz neben mir.

Pascale A.


Weit von Dir.

Du liegst in meinem Arm

und gestehst mir Deine Liebe.

Deine Worte wiederholst Du unentwegt,

doch sie berühren mich nicht.

Lass uns einfach nur fühlen.

Lass uns einfach nur genießen,

ohne einen Treueschwur.

Er hält eh nur eine begrenzte Zeit

und schafft Unheil.

Solange wir uns wollen,

Solange wir uns brauchen

wird unsere Zweisamkeit dauern.

Und nicht eine Sekunde länger.

Deine lieben Worte wollen mich binden.

Treiben mich weiter weg von Dir.

Alles was zählt ist unser Gefühl

ohne einen Treueschwur,

der schon im Morgengrauen wertlos ist.

Pascale A.


Wintersturm.

Ein Wintersturm tobte durch mein Leben.

Voller Emotionen,

voller Leidenschaft und Liebe.

Ihre Worte waren voller Lust auf ein gemeinsames Leben.

Ihre Blicke waren umwerfend.

In ihrer Stimme war der Klang der Neugierde zu hören.

In ihren Augen konnte ich mich verlieren.

Ihr Lächeln, so süß und lebensfroh.

Die Zeit schien stehen geblieben.

Wir lachten und weinten zusammen.

Waren froh uns zu hören.

Wir genossen einfach nur die Gegenwart.

Waren verliebt.

Keine Uhrzeit war ungewöhnlich um zu reden.

Kein Schmerz war zu groß, um ihn nicht gemeinsam teilen zu können.

Doch dann nahm der Sturm plötzlich eine andere Richtung.

Er veränderte sein Wesen und stürmte fort von mir.

Alle Worte, die wir sprachen, zählten nichts mehr.

Der Inhalt ihrer Briefe verlor an Bedeutung.

Ich war machtlos.

Konnte nichts mehr ändern.

Konnte sie nicht mehr erreichen.

Sie nahm ein Fehler von mir zum Anlass um loszulassen.

Plötzlich war sie eiskalt.

Hart wie ein Panzer.

Ihre Leidenschaft erfror von einem Tag zum anderen.

Unsere Pläne zerfielen zu Staub.

Nächte wurden einsam.

Sie fehlt mir.

Der Klang ihrer Stimme ist nur noch eine Erinnerung.

Eine schöne Erinnerung.

Meine Tränen, die ich für sie weinte, werden irgendwann trocknen.

Und ich werde irgendwann in die schönen Augen einer anderen Frau schauen.

Ich werde sie nie vergessen.

Pascale A.

Ein-Euro-Beziehung.

Heut stand ich im Supermarkt vor Dir.

Begrüßung war förmlich.

Du hättest so wie mir auch einem Verkäufer die Hand gegeben.

Um uns herum fegte eine Aushilfskraft die Trümmer weg, auf denen wir standen.

Die Konsequenz der Zeit hat bei uns ganze Arbeit geleistet.

Das Denkmal unserer Liebe steht wie ein historisches Monument

gewaltig und unverrückbar zwischen uns und den Marmeladengläsern.

Es ist noch lange nicht fertig gebaut.

Früher wäre ich für Dich gestorben.

Heute winken wir uns alle paar Wochen von weitem

zwischen den Wurst- und Käsetheken zu.

Die Sonderangebote nehmen voll und ganz die Gedanken ein.

In der Warteschlange an der Kasse spricht man dann doch noch

ein paar leere Worthülsen miteinander.

Früher war kein Weg zu weit.

Heute stehen wir in der Warteschlange nebeneinander

und jeder von uns würde lieber an eine andere Kasse gehen.

Unsere einst so innige Nähe besteht nur noch aus den beiden Einkaufswagen,

hinter denen sich jeder verschanzt.

Unsere Beziehung ist von einer Vollzeitbeschäftigung zu einem Ein-Euro-Job verkommen.

02.09.2005

Pascale A.


Frühlingstrauma.

Dieser Frühling wird ohne Dich!

Kalte Leere.

Erloschenes Feuer.

Glockengeläut.

Die Beerdigung meiner Gefühle.

Das Ende meiner Sinne.

Erfrorene Erinnerungen.

Das Blut fließt aus meinen Adern.

Dieses warme, rote Leben will nicht mehr zu mir gehören,

nein, es will fort aus meinen erstarrenden und kalten Körper.

Du, meine Jugendliebe, gehst von mir

und hinterläßt eine ausgebrannte und zu Staub zerfallene innere kleine Welt,

die allmählich Ruine wird.

Ruine und karge leere Gemäuer,

in denen der Winter ewig leben wird

und mich vor neuer Liebe schützt.

Eine Welt, grau in grau ohne Licht und Sonnenschein.

Asche schwebt in der Luft

und bedeckt langsam die zerbrochen am Boden liegenden Träume und Erinnerungen.

Der Liebestod dringt ein in jede Mauer und jeden Stein.

Dein Bildnis scheint hell und alles überstrahlend über meiner schwarzen Staubwüste

und schweift kometenhaft den pur pur roten Himmel entlang,

verglühend hinter dem Horizont.

Frühling (April 1998)

Pascale A.


Automatenmensch.

Frage nicht Du törichter Bursch´.

Denke nicht, es vergeudet nur Zeit.

Stelle Deine Wünsche und Träume hinten an.

Höre nur darauf, was man Dir sagt.

Frage vorher, bevor Du etwas tust.

Habe kein Ziel, ich gebe es Dir.

Deine Pflicht ist Deine Pflicht und Deine Pflicht bin ich.

Lebe für mich zum Wohle meines Geldes.

Hier und jetzt.

01.09.1997

Pascale A.

An einem Herbstmorgen....

Der Sommer war heiß und innig.

Deine Stimme klang fröhlich

Dein Lächeln öffnete mir jeden Morgen das Tor zur Sonne.

Wir schwebten leicht auf einer Feder Nacht für Nacht zu den Sternen und ließen auf ihnen ein Feuerwerk purer Begierde entzünden.

Schenkten uns jeden Tag warme Blicke, Freude und Zärtlichkeiten.

Kein Weg war zu weit.

Die Zeit um uns stand still.

Wir fühlten uns frei.

Gestern kam der Morgen an dem sich das Tor zur Sonne nicht mehr öffnen wird.

Dein Blick lies mich erfrieren.

Zwischen uns liegt nun das Meer, tief und weit.

Unsere Nähe darin versunken.

Der Moment, Abschied zu nehmen, stand unaufhaltsam zwischen uns.

Ich lag neben Dir, hörte Deine harten Worte, die kalt und monoton auf mich einprasselten.

Unablässige Hammerschläge gegen unser Monument, dass wir aufgebaut hatten.

Ich versuchte die umherfliegenden Trümmer aufzufangen, doch es waren zu viele, konnte Deinen Drang nach Zerstörung nicht stoppen.

War gelähmt.

Hätte mich am Liebsten zu Dir in den Arm gelegt.

Hätte Dich ganz doll festhalten wollen, doch Du warst Kilometer weit von mir entfernt.

Meine Worte haben Dich nicht mehr erreicht.

Dann Schweigen.

Stille.

Jeder von uns schaute in eine andere Richtung.

Alles war gesagt.

Alles was wir uns geben konnten, haben wir uns gegeben.

Es waren stets schöne Geschenke des Augenblicks, der puren Leidenschaft und innigster Nähe.

Nun schenken wir uns den Abschied,

Den Schmerz und

Die Tränen.

Wir sind frei.

Pascale A.




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