Besucherzähler für Webseiten Besucher seit Januar 2008

  Startseite
    - Alltägliches
    - Notizen
    - Papazeit
    - Ein bisschen Ich
    - Erlebnisse
    - Interviews
    - Gastbeiträge
  Über...
  Archiv
  Blogwegweiser
  Terminplaner bis 2014
  Meine Ziele
  Kindheit/Jugend
  Lebenswendepunkte1
  Lebenswendepunkte2
  Lebenswendepunkte3
  Fotogalerie 1
  Fotogalerie 2
  Fotogalerie 3
  Fotogalerie 4 (2016)
  Fotogalerie 5 (2017)
  Fotogalerie 6 (Pascale als Kind)
  Fotogalerie 7 (Pascale als Kind)
  Meine Bachelorarbeit
  Meine Gedichte 1
  Meine Gedichte 2
  Meine Gedichte 3
  Meine Gedichte 4
  Meine Gedichte 5
  Meine Gedichte 6
  Grundsätzliches zu meinen Gedichten
  Rechtliches zu meinem Blog/Kontakt
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    bmsmile

   
    invisible---girl

   
    eliumdiewelt

    jenni-testets
   
    lettismama

   
    kopflast

   
    pacoba

   
    juniregen

   
    marie-adel-verpflichtet

    - mehr Freunde




  Links
   - Eine Familie auf Herzensreise
   - Ocean Hippie
   - Pastellpink.com





http://myblog.de/pascale1974

Gratis bloggen bei
myblog.de





Bitte vor dem Lesen der Gedichte den Menüpunkt "Grundsätzliches zu meinen Gedichten" und "Rechtliches zu meinem Blog" lesen!

 

 

...,denn mein Sommer endet hier.

 

Von

regenbogenverschmierter Kindheit

zum Lebensrand.

Die Herbstsonne Berlins

verursacht Atemnot.

Der Schneemann

im Garten

trinkt Rotwein

und zählt die Blumen,

die aus einer Tränenrinde

emporwachsen.

Das Gestern

ertrank im Alltagssee.

 

Ich liege nackt

im Scherbenmeer

vor einer Gletscherspalte.

Meine Kindheitsträume

produzieren Angstzustände.

Der Stein im Herzen

trägt mich unbeschwert

durch das Leben.

Verloren im Transit,

mit einer Kerze

in der Hand.

 

Der tiefe Winter naht.

Mein Fluss

hat eine Haut bekommen,

auf der die Sehnsucht

Schlittschuh fährt.

Trauermaschine 

zerschmettert die Eisdecke,

denn mein Sommer endet hier.

 

Pascale A.

Berlin, den 5. Oktober 2014
 
 

...,denn mein Sommer endet hier.

(2. Fassung)


Von

regenbogenverschmierter Kindheit

zum Lebensrand.

Die Herbstsonne Berlins

verursacht Atemnot.

Der Schneemann

im Garten

trinkt Rotwein

und zählt die Blumen,

die aus einer Tränenrinde

emporwachsen.

Das Gestern

ertrank im Alltagssee.

 

Ich liege nackt

im Scherbenmeer

vor einer Gletscherspalte.

Kindheitsträume produzieren

Angstzustände.

Der Stein im Herzen

trägt mich unbeschwert

durch das Leben.

Verloren im Transit,

mit einer Kerze

in der Hand.

 

Ich tanzte mit meiner Hoffnung

im goldenen Regen

auf einem zeitlosen Weg.

Löste mich in tiefstem Vertrauen auf,

denn ich fand mein Glück in einer Sonnenblume.

 

Die Wahrheit formte aus

unserem Weg eine Kreuzung

und meine Hoffnung verschwand in

der Dunkelheit.

Für immer.

Deine Freiheit ist links abgebogen, 

ich fuhr geradeaus gegen eine Wand.

Wir ließen uns gehen und

unsere Zukunft fallen.

Zwei geteilt durch Null.

 

Der Schmerz ist gekommen,

um zu bleiben.

Mein Vertrauen verblutete auf der Intensivstation.

Transfusionen konnten es nicht mehr retten.

 

Der tiefe Winter naht.

Mein Fluss

hat eine Haut bekommen,

auf der die Sehnsucht

Schlittschuh fährt.

Schlagbohrmaschine 

zerschmettert die Eisdecke,

denn mein Sommer endet hier.

 

Pascale A.

Berlin, Oktober 2014
 
 

Das folgende Gedicht besteht aus vielen Elementen meiner älteren Gedichte. Es ist ein Zusammenschnitt von bereits geschriebenen Worten, gepaart mit einigen neuen Gedanken:

A

B

W

Ä

R

T

 S

 

Glanz vergangener Tage

am seidenen Faden hängend.

Kindertraum ganz oben,

irgendwo im Tränenhimmel

auf Wolke 7,

die ein Sturm vor sich her trieb

und auflöste.

Verantwortungslos

in den neuen Lebensabschnitt.

Maschinen

produzieren Angstzustände.

 

Ich stehe hier,

allein vor meinem Lebensrand.

Regenbogenverschmierte Kindheit

für immer geschlossen,

mit Stacheldraht umzäunt.

Das Alter beginnt

zu blühen.

Zwischen der Schaukel

auf dem Spielplatz

und dem Bett

im Altersheim

bröckelt meine Sandburg.

 

Mein Glaube

fließt unentwegt

die Stufen der Lebenstreppe hinab.

Versickert 

im Sand der Zukunft.

Als lebensnotwendig

erkannte Brücke,

die steil in die Tiefe führt,

ist der einzige Ausweg zum Anfang.

Das unbekannte neue Ziel

ist vorgegeben.

 

 Mein EGO,

ein vergessenes Kind

auf dunklen Wolken.

Schreiende Augen blicken hinab

auf welkem Grund.

Lebenslügen

faulen im Morast

der Wirklichkeit.

Blicke auf

Straßen eitriger Träume,

zerplatztend an der 

Klippe des Lebens.

Keinen Halt

auf versunkenden Pfaden.

Augenblicke ruhen

auf dem Friedhof der 

verwelkten Stunden.

Nähe liegt

dort eingebettet

unter Stahlplatten.

 

Tanz im gläsernen Schuh

auf der Zukunftswiese

endet mit aufgerissenem

Fuß.

 

Komme nicht vorwärts.

Betriebsschluss und Endstation.

Ampel auf rot geschaltet.

Anzeigetafel:

"Niemandsland"

Auf meiner Fahrkarte:

"Hoffnung abgelaufen. 

Weiterfahrt verweigert!"

Nur noch auf Knien

dem Tränengleis entlang

in den Tunnel.

Verloren im Zenit

mit einer Kerze in der Hand.

 

Einst tanzte ich

mit meiner Hoffnung

im goldenen Regen und

löste mich im tiefsten 

Vertrauen auf.

Dann kam die Wand.

Zwei geteilt durch Null.

Der Schmerz ist gekommen,

um zu bleiben.

Die Hoffnung verschwand in der

Dunkelheit,

für immer.

Mein Vertrauen verblutete

auf der Intensivstation.

Transfusionen konnten es 

nicht mehr retten.

 

Nun liege ich nackt

im Scherbenmeer vor

einer Gletscherspalte.

 Der tiefe Winter

ist da.

Mein Fluss hat eine

Haut bekommen,

auf der die Sehnsucht

Schlittschuh fährt.

 Gegenwartsmaschine

durchbohrt die Eisdecke,

denn mein Sommer

endet hier.

 

 Pascale A.

Berlin, Oktober/November 2014
 
 
 

Wovon soll ich noch träumen?

 

Ich bin solange traurig,

bis mich die Narbe

unter der Wiese

aus ihrem Labyrinth entlässt.

Zweifel verzweigen 

den Weg entlang

der Hoffnung.

Die Einsamkeit weht meine

verknäulten

Zwangs-Berliner-Utopien

ziellos durch die Straßen.

  Der brennende Strohballen

erleuchtet schwarz die Zukunft.

 

Wüste ist dort, 

wo meine Träume hin wollten

und die Träume sind da,

wo meine Wüste entstand.

Aus dem Schornstein

der Lebensfabrik

wehen Tränen 

bis weit in das Land hinein.

 

Als Kind

jagte ich die Sterne,

doch heute jagen sie mich.

Erinnerungen

regnen unentwegt

aus meinen Augen

entlang dem Labyrinth,

lösen sich auf in

einzelne Buchstaben.

Jeder von ihnen

ein Desaster, 

versinkend in

stürmischer See.

Ihren Sinn 

verschlingt

der Meeresgrund,

und auch

meinen Lebenssommer.


 In Erinnerung

an meine Zukuft!

 

Pascale A.

Dezember 2014/Januar 2015
 
 

Traumzähler gesperrt.

 

Hinter mir

verstirbt der Regenbogen

und

vor mir 

erblüht die Eiszeit.

Ich atme tief mein Ende ein,

Augen fest verschlossen.

Die Zeit

konnte mich nicht heilen.

Es verschneit weit

die Zukunft

und

unter dem Gletscher

entsteht

eine neue Welt,

ohne mich.

 

Fehler schwebten auf Federn,

zum Absturz bereit.

Not-Signale

ignoriert.

 Die Hoffnung

erlitt Atemnot,

gefangen im Augenblick.

Meine Ungeduld

überdüngte

das gemeinsame Grün

und

Neurosen

steuerten den Rasenmäher.

 

Endloser Sturm

erfrohr

die letzten Worte

im Nirgendwo.

Mein letzter Sommer,

wortlos und blind.

 

Mein Herz,

ein Gefangener

auf einer Wolke,

die ewig meine Traurigkeit

auf welke Rosen

regnen lässt.

 

Nichts kann

das jemals ändern!

 

Pascale A.

Berlin, März/April 2015

In Erinnerung an den 27.4.2015

 

Lebensautobahn.

 

Mein Schicksal

brennt schwerelos.

Reisebus fährt

auf verwischten Lebenslinien

geradeaus in die Vergangenheit.

Jeder Autobahnkilometer

ein Herzschlag im Nirgendwo.

Turbodiesel Kinderglück.

Meine Schwimmflügel

haben keine Chance.

Mein Motor

ist sein Lächeln,

heute und morgen.

 

Pascale A.

Berlin, Juli 2015

 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung