Menüleiste/Kategorien

 



  Startseite
    - Alltägliches
    - Notizen
    - Papazeit
    - Ein bisschen Ich
    - Erlebnisse
    - Interviews
    - Gastbeiträge
  Über...
  Archiv
  Blogwegweiser
  Terminplaner bis 2014
  Meine Ziele
  Kindheit/Jugend
  Lebenswendepunkte1
  Lebenswendepunkte2
  Lebenswendepunkte3
  Fotogalerie 1
  Fotogalerie 2
  Fotogalerie 3
  Fotogalerie 4 (2016)
  Fotogalerie 5 (ab 2017)
  Fotogalerie 6 (Pascale als Kind)
  Fotogalerie 7 (Pascale als Kind)
  Meine Bachelorarbeit
  Meine Gedichte 1
  Meine Gedichte 2
  Meine Gedichte 3
  Meine Gedichte 4
  Meine Gedichte 5
  Meine Gedichte 6
  Grundsätzliches zu meinen Gedichten
  Rechtliches zu meinem Blog
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    motherfucking.live

   
    karlilotta

   
    poemataclara

   
    einfachlilly

    deko-deko
   
    nickyfee

   
    bmsmile

   
    invisible---girl

   
    eliumdiewelt

    - mehr Freunde




  Links
   - Mein neues Online-Tagebuch (ab Juni 2018)
   - Eine Familie auf Herzensreise
   - Pastellpink.com





https://myblog.de/pascale1974

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kritische Gedanken über die "neue" Arbeitswelt. Mein Leserbrief.

Wie wir alle fast täglich aus den Medien erfahren können, schwappt über alle Staaten eine „Fusionswelle“. Der allgemeine Renditewahn schlägt um sich und hat längst die breite Bevölkerungsschicht erreicht. Auch Sie? Die Konsequenzen sind absehbar und verheerend zugleich: Kündigt ein Unternehmen den Abbau von Arbeitsplätzen an, dann steigt der Aktienkurs des betreffenden Unternehmens in die Höhe, weil die „Kosten“ des Unternehmens gesenkt werden und der Aktionär sich damit eine hohe Rendite auf die Wertpapiere erhofft. Doch hinter den Begriffen „Kosten“ oder „Einsparpotential“, die in den Managementetagen verwendet werden, verbergen sich menschliche Schicksale. Besonders Investmentfonds gehen nicht zimperlich vor und versprechen einen hohen Gewinn, der aber für den Arbeitnehmer teuer werden kann. Sie kaufen oft Unternehmen auf und zerschlagen sie in einzelne Teile, um sie dann wieder an der Börse zu verkaufen. Dabei wird kräftig rationalisiert. Und jeder noch so sicher geglaubte Arbeitsplatz ist durch diesen „Spielkasino-“ und Börsenkapitalismus gefährdet! Die Geschwindigkeit, mit der sich die Welt wirtschaftlich globalisiert, überfordert alle. Auf der einen Seite brechen im Laufe der Jahre hunderttausende Arbeitsplätze weg, auf der anderen Seite entstehen in der globalisierten Arbeitswelt viele „Billigjobs“, die schlecht bezahlt und abgesichert sind. Wir kehren langsam aber sicher wieder zu der Tagelöhnerarbeit zurück, die vor hundert Jahren schon einmal existierte und die wir geglaubt hatten überwunden zu haben. In den USA sind viele dieser „Bad Jobs“ entstanden, mit verheerenden Folgen für das dortige Gesellschaftsgefüge. Man braucht mindestens drei dieser Jobs, um einiger Maßen überleben zu können. Morgens auf dem Golfplatz den Rasen mähen, mittags den Pool für den Golfplatzbesitzer reinigen und abends in der Golfplatz eigenen Bar die Getränke mixen. Wo ist da noch Zeit für die Familie? Durch diese massenhaften „Billigjobs“ und die Steuerflucht der transnationalen Konzerne sinken u. a. die Steuereinnahmen des Staates, so dass viele soziale Aufgaben wie Bildung, Jugendprojekte oder Arbeitslosenförderung gar nicht mehr bzw. nur noch unzureichend gewährleistet werden können. Der Weg der Globalisierung wurde von den konservativen Regierungen in Europa und durch den neoliberalen Geist in der Wirtschaft geebnet und hat sich als gefährliche Falle für das soziale Netz der Industriestaaten und für die Entwickelung der Dritten Welt herausgestellt. Politik und Staat werden zunehmend privatisiert und somit in die Hände der Wirtschaft gegeben. Dieser Weg wird als alternativlos und unumkehrbar dargestellt. Doch wollen wir diesen Weg wirklich gehen? Wollen wir wirklich „Kapitalverwertungsmasse“ der Konzerne sein, die gefügig alle Verschlechterungen in der Arbeitswelt hinnimmt? Sollten wir alles in der Gesellschaft nach Effizienz ausrichten und alle sozialen Errungenschaften dem Markt unterwerfen? Wollen wir weiter zusehen, wie die Arbeitnehmer und Belegschaften in aller Welt gegeneinander von der Wirtschaft „ausgespielt“ werden? (...)

Leserbrief von mir, veröffentlicht im Jahre 2001 im N.D.

24.1.11 13:52


"Nichts bleibt im Leben so, wie es ist!".

Diese Aussage klingt beim ersten Lesen banal, es handelt sich jedoch  um meine bisher wichtigste und zugleich schmerzhafteste Erfahrung. Besonders Gefühle,  Freundschaften und Beziehungen sind dynamisch, also einem ständigen Wandel unterzogen und  somit meistens endlich. Ich neige stark dazu alles mir liebgewordene "festzuhalten",  doch leider habe ich durch dieses Verhalten viele menschliche Bindungen von mir weggetrieben. Hat sich z.B. ein guter Freund einmal nicht gemeldet, so habe ich das nicht als Signal gesehen, das er etwas Abstand möchte oder was auch immer, sondern ich wollte immer wissen, was genau los ist. Dabei war gar nichts los, es gab keine Ursache, nur das dieser Freund Abstand wollte. Ich musste lernen, das manche Menschen mit zu viel freundschaftlicher "Nähe" nicht viel anfangen können. Aus Erfahrung  weiß ich nun, das es manchmal sinnvoller ist abzuwarten und gar nichts zu tun. Das bewirkt oft mehr, als "ständig"  anzuklingeln. Es hat sich gezeigt, das Freundschaften keine Sache der Quantität sind, sondern der Qualität. Es gibt gute Freunde, mit denen  ich 4  Mal im Jahr telefoniere oder sie nur alle zwei Jahre sehe, und genau diese "Bindungen" halten am Längsten.  Die Voraussetzung  dafür ist, das man lernt loszulassen und zugleich darauf vertraut, dass diese Freundschaft dennoch weiter hält. Diesen Umstand zu akzeptieren ist noch schwer für mich, aber es klappt meistens! Mir fiel es auch nicht leicht gewisse Entwicklungen und Veränderungen bei Freunden als Normalität zu betrachten. Die Frage ist nur, ob man diesen Fakt positiv, nagativ oder neutral bewertet. Ich bewerte ihn erst einmal neutral bzw. als einen lebensnotwendigen Prozess und bin abwartend. Früher habe ich immer versucht, die "Soße der Harmonie" ins Getriebe eines sich in voller Fahrt befindenden Motors zu gießen, um einen gewissen Punkt im Leben festzuhalten, weil er mir sehr gefiel.  Heute schmiere ich lieber das Getriebe mit Öl und freue mich, wenn der Motor noch weiter fährt und eine Freundschaft noch in Takt ist.

Januar 2009

24.1.11 13:53


Arbeitgeber auf Recherche im Internet!?!

Wie in den Medien zu lesen war holen immer mehr Arbeitgeber Erkundigungen über ihre Bewerber aus dem Internet ein. Da kann ein altes Partyfoto oder ein unpassender Kommentar einen Arbeitssuchenden offenbar die Karriere verhageln. Ich finde, dass Arbeitgeber die Profile in sozialen Netzwerken viel zu ernst nehmen. Verrät jemand gleich Betriebsgeheimnisse, weil er im Internet geschwätzig ist? Meine Antwort auf diese Frage lautet ganz klar NEIN! Die meisten Menschen können sehr wohl zwischen Beruf (mit den dazu gehörigen Verpflichtungen) und Spässchen in sozialen Netzwerken unterscheiden. Es sollte nicht allzuviel in Fotos oder Äußerungen hinein interpretiert werden. Das Verhalten eines Bewerbers im Netz gibt höchstens einen kleinen Eindruck über den Gesamtcharakter. Eine Recherche im Internet sollte ein Vorstellungsgespräch nicht ersetzen. Außerdem kann es dazu kommen, das viele Menschen nur noch "geschönte" Profile in Netzwerke stellen und sich unkritischer über viele Themen äußern.

August 2009

24.1.11 13:55


Über das Ende von Freundschaften.

Was mich persönlich seit längerer Zeit bewegt ist die Frage, weshalb sich Menschen nach Ende einer Beziehung oder Freundschaft so radikal ablehnend verhalten? Jeder wird im Laufe seines Lebens eine Trennung durchleben, egal welcher Art. Es ist mir ein Rätsel, dass sich Menschen, die sich einmal sehr nahe standen oder liebten, von heute auf morgen nichts mehr zu sagen haben. Dabei meine ich nicht die Tatsache, das Beziehungen an sich scheitern können. Verschiedene Einflüsse wandeln im Laufe der Zeit einen Charakter und wenn man sich nicht zusammen in eine ähnliche Richtung entwickelt, kann eine Bindung schnell in die Brüche gehen. Soweit,  so verständlich. Das aber ein Mensch nach einer "normal" bzw. ohne großen Streit verlaufenden Trennung den Ex-Partner einfach so aus dem Leben ausradieren kann, finde ich befremdlich. Kein "Hallo, wie geht es Dir?" bei einer zufälligen Begegnung in der Stadt. Alles ist auf einmal auf null gestellt, als hätte es die Freundschaft nie gegeben. Ist solch ein Verhalten ein Schutz vor noch vorhandenen Emotionen oder sind es verletzte Eitelkeiten? Trennungen können nur überwunden werden, wenn man Dinge vergißt und das geht nur, wenn man sich mit dem anderen nicht mehr beschäftigt. Soweit, so klar. Aber das sich zwei ehemalige Freunde selbst nach einer notwendigen Trennungsphase (egal ob Partnerschaft oder Freundschaft) einander völlig ignorieren, kann ich nicht begreifen. Und den Satz "Wie konnte ich nur mit ihm/ihr zusammen sein?" kann ich nun gar nicht verstehen. Alles hat im Leben ein Anfang und ein Ende. Doch warum sind viele Menschen nicht couragiert genug sich einzugestehen, das sie diesen oder jenen Menschen, aus welchen Gründen auch immer, vertraut und geliebt haben? Bei allem Verständnis für einen Neuanfang im Leben, jedoch hat für mich dieses völlige Ignorieren oder Schlechtreden eine gewisse Tragik.
 
Oktober 2009
24.1.11 13:56


"Nur" Bachelor?! Meine persönlichen Erfahrungen mit der neuen "Studiengangsreform":

Ich dachte ich höre nicht richtig. Viele Studierende und Arbeitgeber sehen offenbar den neuen Bachelorabschluss "minderwertiger" an als ein Diplom. Was für ein Skandal! Wer hat aus welchen Gründen diese Bildungsreform gefordert? Es waren doch die EU, die Politik und die Wirtschaft, die diese Reform wollten, weil Uniabschlüsse international vergleichbarer gemacht werden sollten. Die Realität sieht deutlich anders aus, denn es gibt inhaltlich große Unterschiede zwischen den einzelnen Abschlüssen (ich meine den Vergleich Diplom-Diplom und Bachelor-Bachelor), auch innerhalb eines Bundeslandes. Doch nun meine Meinung zum Vergleich der Studiengänge Diplom und Bachelor: Einige Universitäten haben einfach den Inhalt der entsprechenden Diplomstudiengänge fast 1:1 in den neuen Bachelorstudiengang gequetscht, der jedoch anstatt in 9 bereits in 6 Semestern Regelstudienzeit absolviert werden soll. Viele Kommilitonen sind extrem überfordert, haben keine Freizeit mehr und sind völlig ausgebrannt, wenn man einigen Medienberichten glauben schenken darf. Das liegt meiner Meinung nach auch daran, dass die Studiengebühren von 500 Euro pro Semester den Studenten "zwingen" möglichst schnell fertig zu werden, denn ein Studium ist während der letzten Jahre extrem teuer geworden. Wenn ich das richtig denke dann studiert man als Bachelorstudent also einen teureren, "minderwertigeren", aber zugleich umfangreicheren Studiengang? Ich vergleiche dabei natürlich nur den "Unterschied" zwischen Diplom und Bachelor im Fach Betriebswirtschaftslehre an "meiner" Uni. Über andere Uni´s kann ich keine Aussagen treffen, ich höre und lese in den Medien aber ähnliches. Warum sollte also, nach meinen geschilderten Erfahrungen, der Bachelor-Abschluss dem Diplom gegenüber nicht gleichwertig sein? Warum hat man diese Reform überhaupt gemacht, wenn sie keine Verbesserungen gegenüber dem Diplom bringt? Fakt ist, dass ich als Bachelorstudent bis auf wenige Ausnahmen dieselben Klausuren und Kurse abschließen muss, wie im Diplomstudiengang. Es handelt sich um dieselben Professoren und fast dieselben Vorlesungen, wie vorher. Bildungsinhalte sind eben keine Ware, die man "optimieren" und dann teuer verkaufen kann! Sollte der Bachelorabschluss dem Diplom nicht gleichwertig sein, wenn ich die Argumente der Reformbefürworter noch in Erinnerung habe? Dann soll die Politik in der Wirtschaft gefälligst die Werbetrommel rühren für den Bachelor, nicht das zehntausende Studenen einen "wertlosen" Studienabschluss absolvieren. Mein Fazit: Entweder man wertet den Bachelor auf dem Arbeitsmarkt deutlich auf oder, falls er "minderwertiger" bleiben soll, muss man ihn inhaltlich "entrümpeln"
 
November 2009 
24.1.11 13:59


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung