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0183

Soeben ist meine Statistik-Nachhilfestunde, die ich nach Möglichkeit einmal in der Woche aufsuche, zuende gegangen. Heute haben wir uns mit "Standardabweichungen", "Varianzen" und der "Lorenzkurve" beschäftigt. Seit Semesterbeginn nehme ich diese Nachhilfe in Anspruch, denn ich möchte mich adäquat auf die Prüfung in diesem Sommer vorbereiten. Nach der Nachhilfestunde habe ich einen Kaffee getrunken und sitze nun zum zweiten Male heute in der Universitätsbibliothek, um den soeben erarbeiteten Lernstoff noch einmal zu lesen bzw. nachzubereiten.

Seit circa einer Woche bekommt Leonard seine dritte Breimahlzeit am Tag. Er wird bald 8 Monate (wie schnell doch die Zeit vergeht (!)) und hat inzwischen einen gesunden Appetit entwickelt. Durch sein erfolgreich erlerntes Krabbeln (siehe letzter Eintrag) kommt er schnell von A nach B und möchte am liebsten alles zur gleichen Zeit erforschen. Durch seinen Bewegungsdrang verbrennt er jetzt natürlich viel mehr Kalorien und braucht daher mehr Nahrung, deswegen nun die dritte Breimahlzeit. Die Babybreie werden selbstverständlich streng nach Rezept und sehr abwechslungsreich von meiner Frau zubereitet. Er bekommt nur selten ein "Fertigglas" mit Brei serviert (z. B. auf einer Zugfahrt oder wir anderweitig unterwegs sind). Nebenbei trinkt er viel Kinder-Tee und auch noch etwas (Flaschen-) Milch. Leonard geht es weiterhin sehr gut.

Jetzt ist meine kleine Lernpause zuende und ich arbeite heute noch circa zwei Stunden für Statistik...

1.6.12 18:09


0184

Wir haben geheiratet!!!

Ein kleiner Bericht von unserem Hochzeitstag.

Nachdem wir alle Vorbereitungen vor Ort erledigt hatten, fuhren wir nach Berlin. Wir haben uns Berlin als Stadt u. a. deshalb ausgesucht, weil ich 1. immer noch einen großen innerlichen Bezug zu dieser Stadt habe, in der ich 25 Jahre lang wohnte und 2. weil für fast alle Hochzeitsgäste Berlin besser zu erreichen war, als die Stadt, in der wir wohnen.

Die ersten Berlin-Tage standen ganz im Zeichen der noch notwendigen Hochzeitsvorbereitungen und des Besuchs meiner Familie (u. a. Mutter und Schwester), die ich auch schon viele Monate nicht mehr gesehen hatte. Es gab, wie immer, viel zu erzählen. Leonard hat zum ersten Mal seine Omi und Tante kennengelernt. Sie waren sofort von seiner freundlichen und offen Art begeistert und er wurde als neues Mitglied in meiner Groß-Familie herzlich aufgenommen..

Meine Nervosität stiegt erst am Tag unserer Hochzeit, davor war ich für meine Verhältnisse relativ entspannt. Meine Frau, Leonard und ich trafen uns früh morgens mit meiner Familie bei meiner Schwester in der Wohnung. Nach einem kleinen Frühstück zogen wir uns für die Feier an und fuhren zum Standesamt. Als wir uns mit unseren Hochzeitsgästen vor dem Standesamt trafen, war ich innerlich extrem angespannt. Ich schaute immer auf die Uhr und konnte mich auf kein Gespräch richtig konzentrieren. Meine Schwester gab mir dann das Signal, dass meine Frau und ich nun schon einmal vorgehen sollten, um die letzten Formalitäten zu besprechen. Wir teilten der Standesbeamtin unsere Liederwünsche mit, die wir während des "Ein- und Ausmarsches" hören wollten. Nach und nach kamen die Gäste vor das Trauzimmer. Dann war es soweit: Es ertönte die Musik des Films "Drei Nüsse für Aschenbrödel" und sowohl meine Frau als auch ich fingen gleich an zu weinen. Ich war dermaßen emotional berüht von der gesamten Atmosphäre und die Musik war, wie so oft im Leben, das Ventil, welches meine Anspannungen löste. Nach der Eheschließung hörten wir von U2 "With or without you", eines meiner Lieblingslieder. Auch hier konnte ich meine Freudentränen nicht mehr halten.

Draußen vor der Tür gab es einen kleinen Sektempfang und es begannen die ersten "Hochzeitsspiele", die meine Schwester so toll organisiert hat! Zuerst trug ich meine Frau über die obligatorische "Schwelle", dann schnitten wir ein Herz aus einem großen Tuch aus. Währenddessen flog Reis durch die Luft. Anschließend fuhren wir in einer kleinen, aber seltenen amerikanischen Limousine in einem Autokorso zum Ort der Feierlichkeit. Während der Fahrtzeit lief Musik von Elvis Presley im Hintergrund. Meine Schwester hatte das mit der Elvismusik arrangiert, weil sie wusste, dass ich als Kind ein großer Elvis-Fan war (und immer noch bin). Während des Kaffeetrinkens liefen kleine Videos  von unserem Sohnemann (wie er Krabbelt und spielt) auf einer Leinwand. Über den gesamten Abend verteilt gab es einige klassische Spiele wie "Holzsägen", "Luftballons steigen lassen", "Ratequiz" u. v. m. als aufmunternde Highlights. Das Oberhighlight war für mich, das plötzlich ein Pferd auf der Wiese stand und meine Frau und ich ihm unsere Wünsche ins Ohr flüstern konnten. Das war wirklich eine sehr gelungene Überraschung, denn wer rechnet auf seiner Hochzeit mit einem Pferd vor einem Lokal??? Meine Schwester trug ein wunderschönes selbstgeschriebenes Gedicht vor, nachdem das Abendbuffet eröffnet wurde. Im Anschluss daran tanzten wir unseren Eröffnungstanz von Depeche Mode "Enjoy the Silence". Wir hatten vorher nicht geübt, es sah sicher sehr lustig aus, aber uns war das an diesem Abend völlig egal:-) Der einzige kleine Nachteil des Abends war, dass wir kein längeres Gespräch mit unseren Gästen führen konnten, weil es immer irgendetwas Organisatorisches zu klären gab.

Es gäbe noch viel mehr zu schreiben, doch manche schöne Dinge kann man eigentlich nicht in Worte fassen und daher belasse ich es mit den geschriebenen Zeilen. Meine Hochzeit ist für mich ein unvergessliches Erlebnis gewesen. Ich  danke all meinen Gästen und denjenigen, die uns Karten, Pakete und Briefe gesendet haben und besonders danke ich meiner Schwester für die tolle Organisation! Es wird keine Fotos von meiner Hochzeit in meinem Blog oder anderwo geben.
4.6.12 22:51


0185

Unser Sohnemann versucht den Entwicklungsschritt "Sitzen" zu überspringen und möchte gleich ins "Stehen" übergehen. Seit circa einer Woche zieht er sich beispielsweise am Sofa hoch und steht dann auf ganz wackligen Beinen. Als ich zum ersten Mal seinen Stehversuch gesehen hatte, war ich auf der einen Seite sehr erfreut, aber auf der anderen Seite auch überrascht, denn eigentlich sollte er, bevor er richtig steht, stabil sitzen können. Leonard sitzt jetzt sehr oft, aber er braucht selbstverständlich noch unsere Unterstützung, denn nach ungefähr einer Minute fängt er an zu wackeln und wir fangen ihn dann entweder auf oder er rollt sich von selbst ab. Außerdem machen seine Sprechversuche erste kleine Fortschritte. Ebenfalls seit ungefähr einer Woche gibt er die Laute "Dadadadadadadada" oder "Lalalalalalalala" unentwegt von sich und er hat sichtlich Spaß daran seine Laute zu hören, weil er lacht, während er diese Laute von sich gibt. Leonard hat jetzt jedes Zimmer unserer Wohnung erkundet und ist immer noch dabei, die vielen Gegenstände zu inspizieren, die dort so herumstehen. In der Küche spielt er gern mit einem kleinen Topfdeckel und im Wohnzimmer begutachtet er sich oft im Spiegel. Jedenfalls krabbel ich (!) oft hinterher, damit er nicht umfällt oder sich in irgendeiner Form verletzt. So wird man als erwachsener Mensch automatisch wieder in das Kleinkindalter zurückversetzt und sieht alles aus einer anderen Perspektive. Wie ich schon öfter hier in meinem Blog erwähnt habe, lerne ich viel von Leonard, weil ich versuche mich auf die Ebene zu begeben, aus der er seine Welt sieht (z. B. wenn ich mich zu ihm auf den Fußboden lege). Ich sehe dann, welche Gegenstände im Raum für ihn interessant sein könnten. Man verlernt als erwachsener Mensch viele Dinge. Um Leonard besser zu verstehen war es für mich unumgänglich mal seine Sichtweise zu erleben.

Vor ein paar Minunten ist eine Vorlesung zuende gegangen. Jetzt sitze ich in der Universitätsbibliothek, mache eine kurze Pause und lerne gleich weiter.

Wettertechnisch betrachtet ist es hier in der Region eher herbstlich geworden. Es regnet oft und die Temperaturen sind aus meiner Sicht für diese Jahreszeit kühl. Wann kommt endlich der Sommer?

5.6.12 16:00


0186

Ich bin jetzt schon, wie in den letzten Tagen, rund 10 Stunden an der Uni. Ein ähnliches Lernpensum werde ich ebenfalls in den kommenden 6 Wochen absolvieren müssen, abwechselnd Zuhause am Abend und/oder tagsüber an der Uni. Heute Morgen stieg ich um 08.50 mit Leonard in den Bus und habe ihn in die Kinderbetreuungsstätte gebracht. Von 10.00-12.00 war ich in einer prüfungsrelevanten Vorlesung. Nach dem Mensabesuch nahm ich meine wöchentliche Statistik-Nachhilfestunde und ging anschließend in die Unibibliothek, in der ich noch bis circa 21.00 sitze. Ich bereite mich auf eine Teilprüfung innerhalb eines Fachs vor, die ich morgen absolvieren muss. Diese Teilprüfung ist in dieser Art und Weise noch nicht gestellt worden, daher kann ich mich nur schwer darauf vorbereiten. Ich weiß nicht, was mich fragetechnisch erwartet. Mehr als mir das Skript ständig durchzulesen und mir die Übungsaufgaben noch einmal anzuschauen, kann ich nicht machen. Morgen Abend werde ich mir irgendwo gemütlich das EM-Fussballspiel Deutschland:Portugal anschauen und am Sonntag ein bisschen auschlafen. Abends lerne ich dann weiter für die Prüfungen im Juli.

Meine letzte Lernpause für heute geht nun zuende. Gleich werde ich mich noch einmal mit dem "Harmonischen Mittel", der "Varianz" und "Standardabweichung", sowie den "Konzentrationsmaßen" intensiv auseinandersetzten.

8.6.12 19:22


0187

Die Teilprüfung, die ich am letzten Samstag innerhalb eines Fachs ablegen musste (siehe letzter Blogeintrag), ist relativ gut verlaufen. Ich bin mit dem "vorläufigen" Ergebnis zufrieden. Ein "Endergebnis" wird in den kommenden Tagen vorliegen.

Leonard's Entwicklungsschritte verlaufen sehr positiv und das Sitzen gelingt ihm immer besser! Er möchte jedoch weiterhin, wie im Blogeintrag 185 ausführlich beschrieben, lieber versuchen zu stehen. Manchmal zieht er sich am Sofa, den Stühlen oder anderem Mobiliar hoch und hält sich krampfhaft daran fest. Diese Stehversuche sind dann nach circa 1-2 Minuten beendet, denn es gelingt ihm noch (!) nicht oft sich eigenständig wieder hinzusetzen. Vielleicht wird er in einigen Monaten schon laufen können, wenn er weiterhin so gute Fortschritte macht? Warten wir es ab. Bis dahin werden meine Frau und ich ihm des Öfteren hinterherlaufen müssen, weil er meistsens die Angewohnheit hat in die ungünstigsten Ecken eines Raumes zu krabbeln.

In wenigen Augenblicken beginnt meine zweite Lerneinheit für den heutigen Tag. Meine dritte und letzte Einheit wird abends Zuhause stattfinden.

11.6.12 13:15


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