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0232

Die Nervosität steigt, der große Umzugstag rückt immer näher und wird in wenigen Tagen stattfinden. Meine Frau schreibt heute und morgen noch jeweils eine Klausur, daher gibt es viele organisatorische Angelegenheiten, die neben der Lernerei laufen müssen. Es sind noch viele Kisten und große Säcke zu packen, bis der LKW vor die Türe rollt. An Leonards Geburtstag kommt sein "Opi", der uns auch beim Umzug helfen wird und einige Tage bei uns zu Besuch bleibt. Ich melde mich wieder mit einem neuen Blogeintrag zum Umzug und zu Leo's Geburtstag, wenn sich der Umzugstress ein bisschen gelegt hat. Im Augenblick können wir nur über die Unibibliothek ins Internet gehen, was wir jeden Tag mindestens einmal tun.

Der Herbst zeigt sich in diesen Tagen von seiner sonnigen und milden Seite. Ich hoffe sehr, dass es am Umzugstag nicht regnet.

Leider muss ich lesen, dass sich eine meiner Liebslingsbands vermutlich auflösen wird. Die Rede ist von "And One". Quelle: www.andone.de/content.php. Die Musik dieser Band hat mich seit 1995 durch alle Lebenslagen begleitet. Meine anfängliche Fassungslosigkeit hat sich in Traurigkeit verwandelt.

1.10.12 10:56


0233

13. Leonards 1. Geburtstag

Wenige Tage vor dem ersten Geburtstag unseres Sohnes Leonard saßen wir bereits auf gepackten Kisten und Koffern, denn der große Umzug stand unmittelbar bevor. Ich hatte einige Luftschlangen, Luftballons, eine Kerze und Girlanden gekauft, damit wir das Wohnzimmer der alten Wohnung ein bisschen Schmücken konnten. Sein Geburtstagsgeschenk, eine große Trommel voll mit Bauklötzen und eine Art Schieberassel, haben wir einen Tag vor seinem Geburtstag gekauft. Am Vorabend hatte meine Frau das halbleere Wohnzimmer ein bisschen geschmückt und sein Geschenk zwischen den Luftballons versteckt.

Morgens an seinem Geburtstag: Während meine Frau ihn wickelte, zündete ich eine kleine Kerze mit einer "1" an und wartete auf die beiden. Als Leonard die Kerze und das geschmückte Zimmer sah, leuchteten seine Augen vor Freude und er schaute verwundert durch die Gegend. Nach einigen Minuten entdeckte der seine Geschenke und begann mit ihnen zu spielen. Nachmittags kamen unsere Nachbarn zum "Kaffee und Kuchen" vorbei (Kaffee und Kuchen war eine sehr spontane Idee und nicht lange vorher geplant!) und abends kam sein Opi zu Besuch, der uns auch beim Umzug fleißig half. Er hatte für seinen Enkelsohn "Steck-Spielbausteine" einer ganz bekannten Firma mitgebracht (Namen schreibe ich hier nicht hinein), mit denen er in den kommenden Tagen spielen kann. Am frühen Abend mussten wir weiter Kisten packen, denn einen Tag später fand der große Umzug statt....

Ich möchte mich an dieser stelle für die vielen SMS, Briefe, E-Mails und andere Geschenke bedanken, die in diesen Tagen eingetrudelt sind...

6.10.12 17:49


0234

14. Der Umzug 2012

Am 04.10.2012 klingelte der Wecker morgens gegen 07.00. Während meine Frau Leonard fütterte und anzog, holte ich mit meinem Schwiegervater in einem Autoverleih den bestellten Sprinter ab. Anschließend fuhren wir zur alten Wohnung zurück. Dort trudelten nach und nach die Umzugshelfer ein, die wir aus unserem Freundes-, Bekannten- und Familienkreis organisieren konnten. Während eine Kommilitonin meine Frau und Leonard gegen 09.00 in die Kinderbetreuungsstätte fuhr, packten wir schon die erste Ladung für den Sprinter ein. Wir dachten erst, dass wir eine, maximal zwei Fahrtouren machen müssten, doch am Ende waren es drei. Das Problem war, dass man den Sprinter, obwohl noch augenscheinlich Platz ist, nicht bis zur Oberkannte voll räumen kann, weil während der Fahrt die Hälfte umkippen könnte. Wettertechnisch betrachtet hatten wir ganz großes Pech, denn es schüttete den ganzen Tag wie aus Kübeln! Vor der letzten Fahrt holten mein Schwiegervater, zwei Freunde und ich noch einen Kleiderschrank für Leonard ab, den meine Frau organisiert hatte. Wir fuhren dazu in einen kleinen Ort rund 10 Kilometer außerhalb unseres Wohnortes. Anfangs waren wir naiv zu glauben, dass der Schrank einfach eingeladen werden könnte und das war's. Doch der Schrank besteht überwiegend aus massivem Holz und ist sehr sperrig, sodass wir ihn niemals durch das enge Treppenhaus hätten tragen können. Also bauten wir den Schrank in der Wohnung der Verkäuferin ab (es handelt sich um einen gebrauchten Schrank) und bauten ihn abends in der neuen Wohnung wieder auf. Auf dem Rückweg klingelte mein Telefon: "Ihr bestelltes Schlafzimmer ist in 15 Minuten vor Ort!". Hallo? Kann man nicht einen Tag vorher Bescheid sagen, wann die Lieferung erfolgt? Ich rief meine Frau an, die mit den anderen Helfern in der neuen Wohnung verweilte und nahm das Schlafzimmer entgegen. Anschließend trafen wir uns alle noch einmal in der alten Wohnung, um den Sprinter zum letzten Male einzuräumen...

Am späten Nachmittag gaben wir den Sprinter wieder ab und aßen anschließend Burger. Während meine Frau Leonard abholte, bauten mein Schwiegervater, ein guter Freund und ich Leonards Zimmer auf.

Einen Tag nach dem Umzug begann um 10.00 der Aufbau des Schlafzimmers und der Wohnwand. Ohne die Hilfe meines Schwiegervaters und eines Freundes, die beide handwerklich sehr begabt sind, stünde vermutlich heute immer noch kein Möbelstück aus dem Schlafzimmer. Zeitweise werkelten wir zu viert an dem Schränken herum, denn einer muss immer irgendeine Wand oder Tür halten, während ein anderer schraubt oder bohrt. Gegen 13.30 unterbrachen wir die Arbeiten für ein Mittagessen in der Mensa. Erst am frühen Abend waren Schlaf- und Wohnzimmer komplett aufgebaut. So ein Aufbauplan ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Leider bin ich technisch und handwerklich eher unbegabt. Ich kann zwar einen Nagel gerade in die Wand schlagen und auch ein Loch bohren, aber wenn es um technische Aufbaupläne geht, merkt man mir meine aufkommende Ungeduld und Ahnungslosigkeit an. Aber das ist ein anderes Thema.

Heute stehen nur noch wenige Kisten in der Wohnung herum und ich denke, dass wir in wenigen Tagen die neue Wohnung komplett eingerichtet haben. Bald findet die Wohnungsübergabe der alten Wohnung statt. Auch hier gibt es am kommenden Wochenende noch einige Handgriffe zu erledigen, bis die Wohnung übergabefertig ist...

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfern bedanken! Ein ganz besonderes Lob gilt meiner Frau, die den allergrößten Teil des Umuges organisiert und geplant hat!!!

9.10.12 18:59


0235

15. Leonards erste Gehversuche und weitere Entwicklungsschritte

Es ist soweit! Die meiste Zeit des Tages bewegt sich Leonard im Stehen fort. Er hält sich stabil und sicher an Möbeln fest und geht somit viele Meter durch die Räume. Außerdem gelingt es ihm seit ungefähr einer Woche 4-5 Schritte ohne Hilfe allein zu gehen! Das "alleine Gehen" unternimmt er ungefähr 10 Mal am Tag. Er beginnt viele Gegenstände zu tragen, obwohl er sie auch schieben könnte. Sein großes Spielzeugauto beispielsweise, das er vor vielen Wochen noch durch die Gegend geschoben hat, trägt er nun desöfteren.

Gibt man ihm ein Auto verkehrt herum in die Hand, so dreht er es in die richtige Position um und spielt damit. Er kann also bei ihm bekannten Gegenständen erkennen, ob diese in der "richtigen" Position sind.  Als er vor wenigen Wochen sein großes Spielzeugauto durch die Gegend schob und an eine Grenze (z. B. Wand) stieß, schimpfte er und man musste das Auto so drehen, das er weiterschieben konnte. Heute lenkt er das Auto bereits kurz vor der Grenze so, das er weiterschieben kann. Seine motorischen Bewegungen werden zunehmend feiner. Es gelingt ihm immer häufiger 2 Bauklötze oder Stapelbecher relativ schnell aufeinander zu stapeln.

Leonard "plappert" viel. Laute wie z. B. "BABABABA" oder "DADADADA" schallt er oft und in unterschiedlichen Lautstärken mit seiner hohen Babystimme durch die Räume. Das klingt sehr niedlich und lustig.

Leonard's Neugier und Entdeckungslust kennt keine Grenzen. Unentwegt möchte er neue Gegenstände sofort (!) ertasten und mit ihnen spielen. Wenn wir ihn nachmittags oder abends aus der Kinderbetreuungsstätte abholen, können wir sehen, wie er mit anderen Kindern spielt, wenn wir beim Betreten des Raumes um die Ecke gucken. Nach einer halben Minute entdeckt er uns und kommt mit einem freudigen Lachen stürmisch auf uns zu gekrabbelt. Diese Augenblicke sind für mich sehr schön und ich freue mich jedes Mal sie zu erleben. Meiner Frau ergeht es ebenso.

Wie sicher alle Kinder mag auch Leo das Schaukeln, Wippen und Rütteln. Er freut sich sehr, wenn man ihn in einen großen Korb setzt und durch die Gegend schiebt oder ihn mit dem Korb schaukelt.

Mit Sicherheit habe ich einige Entwicklungsschritte, die er bereits vollzogen hat, jetzt nicht erwähnt, aber diese Einträge sollen auch nur einen kurzen Überblick über seinen Entwicklungsstand verschaffen.

Meine Frau und ich sind sehr Stolz auf Leonard!!! In wenigen Monaten erfolgt ein neuer Eintrag über seine Fortschritte.

11.10.12 14:55


0236

Der Umzug ist überstanden! Es gibt nur noch wenige Kisten, die auszuräumen sind. Im Augenblick ist das "Hauptbearbeitungsfeld" der Keller, weil dort noch viele leere Kisten und Papiermüll liegen, die wir nach und nach entsorgen müssen, damit wir den Platz effektiv nutzen können. Leider sind vor unserem Hause nur kleine Papiertonnen, sodass wir nicht einfach alles dort hineinstopfen können. Die öffentlichen Container sind entweder voll oder weiter von unserem Hause entfernt. Wir konnten allerdings einen Container ausfindig machen, der in unmittelbarer nähe liegt und noch nicht so voll war. Da wir aber kein Auto haben, können wir den Papiermüll nicht in einem Rutsch entsorgen. Allmählich entwickelt sich bei mir auch eine Art "Zuhause-Gefühl". Wie ich vor einigen Wochen geschrieben hatte, brauche ich immer einige Zeit, um mich an eine neue Umgebung zu gewöhnen.

Die Vorlesungszeit für das Wintersemester 2012/2013 hat bereits begonnen. Unsere Uni verzeichnet einen neuen Studentenrekord, wie auf der Unihomepage zu lesen ist. Überall stehen Massen von Menschen in der Gegend herum und es bilden sich sowohl vor der Mensakasse, dem Universitätsbibliotheksschalter und überall sonst innerhalb der Uni lange Warteschlangen. Von den Bussen rede ich gar nicht erst. Gott sei Dank betreffen uns die völlig überfüllten Busse nur noch dann, wenn wir von dem Unigelände in die Stadt müssen. Der Vorteil ist nun auch, das wir auf keinen Bus mehr angewiesen sind, um Leonard in die Kinderbetreuung zu bringen. Und auch sonst können wir unsere Besorgungen so legen, dass die Busse nicht so voll sind. Aber was soll's, da wo viele Menschen sind, ist es halt voll:-) Ab und zu hört man ja Wortfetzen, wenn man an Menschen vorbeigeht. Die Sätze von Erstsemestern wie "Wo ist dieses oder jenes Gebäude?" oder "Wo ist denn hier Party in der Stadt?" erinnern mich an meine Studienanfangszeit:-)

Im Augenblick sitze ich an der Vorrecherche meiner Bachelor-Abschlussarbeit, die ich in wenigen Wochen beginnen möchte, auch wenn ich noch wenige Klausuren im Studium zu absolvieren habe. Mehr zu diesem Thema innerhalb der nächste Monate. In einer halbe Stunde versuche ich mich durch das Mensafoyer zu schieben, um noch eine Karte für mein Mittagessen zu ergattern...

15.10.12 12:52


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