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Eintrag 347

Kinderperspektive neu erlebt/Neues aus Leo's Welt

Es ist so wunderbar zu erleben, wie sich Leonard entwickelt. Innerhalb weniger Wochen gibt es große und kleine Entwicklungsschritte (insbesondere in der Sprache) zu verzeichnen.

Wenn Leo lacht oder weint, hält er sich neuerdings öfters die Hand vor sein Gesicht. Seine Gesten und Mimiken sind jetzt viel "ausgereifter", als noch vor kurzer Zeit.

Es gibt Spielzeuge, die schon lange in seinem Kinderzimmer liegen und bisher nicht beachtet hat bzw. jetzt wiederentdeckt. Plötzlich spielt er mit dem Ball oder dem Teddy. Der Teddy ist im Moment sein neuester und bester Freund! Leo hält ihn nachts fest in seinen Armen und morgens möchte er ihn mit seiner Trinkflasche "füttern". Er baut somit vermehrt emotionale Bindungen auf. Und dann gibt es Spielzeuge, mit denen er bisher gespielt hat und die er zur Zeit gar nicht mehr beachtet. Man weiß nie so genau, ob man dieses oder jenes Spielzeug in den Keller räumen kann, weil er nach einigen Wochen wieder anfängt, damit zu spielen. Ich vermute, dass er nach gewisser Zeit Gegenstände "neu" entdeckt, mit diesen im Lichte neu erworbener Fähigkeiten spielt und sie somit "wieder" interessant für ihn werden.

Leonard's Interesse für das An- und Ausziehen ist stark angestiegen. Er holt sich manchmal seine Kleidungsstücke aus dem Schrank, faltet sie auseinander und versucht sie sich oder seinem Teddy anzuziehen. Ab und zu nimmt er meine Socken und versucht sich diese anzuziehen. Neuerdings läuft er auch in meinen oder den Schuhen meiner Frau herum:-) Weiterhin faltet er sehr gerne Handtücher usw. auseinander und legt diese auch wieder zusammen.

Für mich als Vater ist das Beobachten seiner Entwicklungsprozesse sehr spannend. Ich erlebe aus Sicht eines Erwachsenen anhand von Leonard's Kenntnissprüngen wieder die Kinderperspektive. Ich erlebe diese "Kinderwelt", die ich ja als Kind durchlebt habe, daher anders, was für mich wiederum eine neue, interessante Erfahrung ist.
2.7.13 13:45


Eintrag 348

Ab morgen beginnt für mich die "heiße Lernphase". Diese Phase ist nicht nur durch die noch relativ kurze Zeit bis zur Klausur (3 Wochen) gekennzeichnet, sondern durch die Umstellung meines Lernens. Ab morgen werde ich, so gut es geht, die Lösungswege bereits gerechneter Aufgaben und das Vorlesungsskript versuchen auswendig zu lernen. Darüber hinaus rechne ich bereits bekannte Aufgaben noch einmal und achte dabei auf die Geschwindigkeit. Anschließend vergleiche ich meine Ergebnisse mit den Lösungen. Ich werde nur noch vereinzelt neue Aufgaben rechnen, weil es mir wichtiger ist, das bereits erlernte Wissen zu festigen.

Während der letzten Wochen habe ich auch alte Klausuraufgaben gerechnet. Die Lösungen dieser alten Klausuren bespreche ich in mehreren Terminen mit einem Mitarbeiter desjenigen Professors, welcher meine Prüfung stellt.

Mein Ergebnis der Probeklausur im Fach Statistik ist leider negativ (siehe Eintrag 346), hat aber auf die tatsächliche Endklausur keinen Einfluss.

Darüber hinaus gibt es noch zwei schöne Neuigkeiten zu erwähnen: 1. Meine Frau hat für den Herbst ihre "Wunsch-Praktikumsstelle" erhalten! Die Freude in der ganzen Familie ist riesengroß 2. Leo wird heute 21 Monate alt. Herzlichen Glückwunsch, mein Sohnemann:-)

3.7.13 13:36


Eintrag 349

Heute Morgen kaufte meine Frau einige Kleidungsstücke, die sie für ihr Praktikum benötigt und Lebensmittel für das Wochenende. Während dieser Zeit spielte ich mit unserem Sohnemann und bereitete nebenbei sowohl den Obstbrei für die Kinderbetreuung als auch das Gemüse für sein Abendessen zu. Nachdem meine Frau Leonard in die Kinderbetreuung gebracht hatte, aßen wir in der Mensa  unser Mittagessen. Gleich lerne ich weiter und hole heute Abend unseren Sohn aus der Kinderbetreuung ab. Anschließend lege ich ihn schlafen und lerne in der Unibibliothek bis circa 22.30 weiter, nachdem meine Frau von ihrer Vorlesung nach Hause kommt.
 
Ich merke, dass ich lerntechnisch betracht immer mehr einen Tunnelblick entwickle. Dabei versuche ich alle vermeintlich überflüssigen Informationen zu ignorieren. Vor zwei Tagen habe ich damit begonnen sämtliche Aufgabenlösungen oder Notizen, die ich doppelt habe, aus meinem Ordner auszusortieren, denn er soll nur die wesentlichen Informationen enthalten. Eine Prüfungssituation ist besonders in meinem Fall eine Stress- oder Angstsituation, in denen Menschen oft einen Tunnelblick entwickeln.
 
Gestern besuchten wir erneut Leonard's KITA, um ihn weiterhin an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Das Kindergartenjahr beginnt Anfang August. Mit dabei waren meine Frau, die kurz nachdem ich eintraf gehen musste und unsere Kommilitonin mit ihrer Tochter, die auch in Leo's Gruppe kommt. Leoanard saß die erste halbe Stunde auf meinem Schoß und bewegte sich keinen Meter. Er beobachtete ausschließlich seine neue Umgebung. Als sich die Erzieherinnen ihm nährten, drehte er sich weg. Alles ist für ihn noch neu und ungewohnt, auch wenn er generell an eine Kinderbetreuungsgruppe gewöhnt ist. Die Kinder in seiner Gruppe lernt er erst Anfang August kennen (außer die Tochter unser Kommilitonin). Wie sagt man so schön? Aller Anfang ist schwer:-)
5.7.13 13:27


Eintrag 350

Die heiße Lernphase hat begonnen! Ich habe mich dazu entschieden, während der letzten 2,5 Wochen bis zur Klausur den Schwerpunkt auf das nochmalige Rechnen ausgewählter Aufgabentypen zu legen. Anhand dieser Methode merkt man, an welchen Stellen einer Aufgabe es noch hapert. Mindestens einmal am Tag schaue ich mir diese Lösungswege an, um sie mir einzuprägen und einen Wiederholungseffekt zu haben.

Der Tunnelblick verengt sich immer weiter. Ich versuche mich ab jetzt gedanklich mit den Lernstoff "zu vereinen", in dem ich auch in der Mensa oder auf dem Weg nach Hause nochmal Formeln oder Definitionen vor mir her spreche. Ich bin auch nicht mehr so kommunikativ, wie noch vor einigen Wochen. Dennoch versuche ich aus den Fehlern vergangener Semester zu lernen, indem ich auf ausreichende Pausenzeiten achte. Effektiv lerne ich nur dann, wenn ich nach spätestens 90 Minuten eine 10-minütige Pause einlege.

Ich bin meiner Frau sehr dankbar, dass sie mir in meiner Situation, so weit es ihr möglich ist (sie lernt auch für ihre Klausuren), den Rücken frei hält.

Das sommerliche Wetter ist auch in  diese Region zurückgekehrt! Ich hoffe, dass der Sommer einige Tage bleibt-)

6.7.13 15:08


Eintrag 351

Gestern hatte Leonard Fieber. Seit Tagen hat er fühlbar erhöhte Temperatur, doch gestern Mittag fühlte er sich besonders warm an. Meine Frau hatte dann seine Temperatur gemessen. Eigentlich wollte sie mit ihm bei dem schönen Wetter in die Stadt fahren (ich saß lernend in der Bibliothek), doch mit Fieber geht das nicht. Leo schlief abends auch früh ein. Meine Frau erzählte mir, dass er schon am späten Nachmittag sehr schläfrig war. Gegen 21.00 wurde er schweißgebadet wach. Ich gab ihm Wasser und meine Frau verabreichte ihm ein Zäpfchen.

Heute fühlt sich Leonard nicht mehr so warm an und er spielt auch fröhlich. Auf den sonntäglichen Badetag werden  wir sicherhaltshalber wohl verzichten. Sollte er morgen früh noch erhöhte Temperatur haben, müssen meine Frau und ich den strukturierten Tag umplanen, denn wir können und wollen ihn nicht krank in die Kinderbetreuung geben. Von 10.00-14.00 habe ich eine Vorlesung und Übung, soviel steht fest. Die andere Tageszeit müsste noch geplant werden. Aber soweit sind wir noch nicht:-)

7.7.13 15:19


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