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Eintrag 682

4. Papa-Wochenende.

Donnerstag, den 30.10.14:

Leonard wurde mir abends gebracht.

Freitag, den 31.10.14:

Leonard und ich sind gegen 08.00 aufgestanden. Meine Schwester, mein Schwager und Leonard fuhren kurz einkaufen. Neben Lebensmittel kauften sie eine Laterne zum Basteln. Nach dem Essen saßen wir auf dem Fußboden und bastelten an Leonards Laterne herum. Zuerst mussten wir die Vorlagen ausschneiden und diese auf farbige Pappe kleben. Das Ergebnis war eine kleine "Drachen- oder Monsterlaterne".

An diesem Tag war "Halloween". Eine Freundin meiner Schwester lud zu einer Feier mit anderen Eltern und Kindern ein. Als es dunkel wurde, zogen wir los.

Leonard hatte sicherheitshalber keine Kerze in seiner Laterne, sondern einen Leuchtstab, weil sie sehr schwer und wackelig war.

Wir zogen durch die Häuserblöcke von Altglienicke, irgendwo in der Nähe der Sieboldstraße. Auf den Straßen versammelten sich Scharen von Kindern, die  überall klingelten und durch die Hochhäuser rannten. "Unsere" Gruppe bestand aus ungefähr 15 Personen. Die größeren Kinder rannten ständig durch die Flure, sodass ich Leonard auf den Arm nahm, weil er sonst nicht mitgekommen wäre. 

Am Ende des Abends hatte er einen kleinen Beutel voll mit Süßigkeiten. Viel Süßes lag auch in seiner Laterne:-) Hätte ich es gewollt und mich durchgedrängelt, wäre die Beute größer gewesen. Da vor manchen Hauseingängen über 50 Personen standen, die alle um Süßigkeiten bettelten, war das irgendwie zu viel. Ich muss mich nicht wegen ein paar Lutschern schubsen lassen oder drängeln. Der Spaß sollte eigentlich im Vordergrund stehen. Das nur als kleine Anmerkung. Leonard hatte der Halloween-Spaziergang gut gefallen.

Anschließend gingen wir zurück in die Wohnung und aßen Raclette. Leo spielte noch mit den anderen Kindern und am späten Abend fuhren wir nach Hause. Zuhause schlief er schnell ein.

Samstag, den 01.11.14:

Leo und ich besuchten mittags erneut das Nichtschwimmerbecken im Hallenbad in der Gropiusstadt. Wir besorgten uns wieder dieses kleine "Schaumstoffbötchen", auf dem ich ihn von einem Beckenrand zum anderen schob:-)

Er hatte auch großen Spaß daran die kleine Babyrutsche allein zu rutschen. Diese Rutsche ist ungefähr ein Meter lang. Ich stand selbstverständlich am Ende der Rutsche und fing ihn auf, sodass er nicht unter Wasser kam. Die Wassertiefe an dieser Stelle beträgt 70 cm, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Es geht darum, dass Leoanard Freude beim Baden hat und ein Sicherheitsgefühl im Wasser entwickelt. Er wollte auch in der Nähe der Treppe ganz allein laufen. Ich legte ihn wieder auf meine Arme, bat ihn, seinen Kopf zu heben und ließ ihn Schwimmbewegungen an der Wasseroberfläche machen.

Am Ende standen wir zwei lange unter der schön warmen Dusche:-) Nach einer Zwischenmahlzeit besuchten wir den Spielplatz in meiner alten Wohngegend an der Neuköllner Straße, bevor es dann Zuhause Abendessen gab.

Leonard schlief an diesem Abend relativ schnell ein.

Sonntag, den 02.11.14:

Es war Tierparkzeit! Bei wunderschönem Wetter besuchten wir (Schwager, Schwester, Leo und ich) den Tierpark-Berlin. Leonard zahlte, wie auch im Hallenbad, keinen Eintritt.

Leo erfreute sich an den Eisbären, Elefanten, Tigern, Puma & Co. Wir gingen in den Streichelzoo, in dem Schafe und Ziegen auf Futter warteten, das man vorher kaufen konnte. Viele Kleinkinder, darunter auch Leo, fingen an zu weinen, als die Tiere vor ihnen standen und ungeduldig das Futter aus der Hand fressen wollten. Die Tiere sind nicht gerade zimperlich. Also nahm ich ihn hoch, nachdem er sich so erschrocken hatte.

Wir gingen auf den großen Spielplatz, kletterten, wippten und schaukelten, und nach dem wir das Elefantenhaus besuchten, fuhren wir nach Hause, weil es bereits dunkel wurde.

Abends packten wir seine Sachen für die Fahrt nach D. Zum Abendessen gab es eine deftige Suppe mit Wurst.

Montag, den 03.11.14:

Um 08.15 stiegen wir in den Fernreisebus und brachte ihn nach D. Gegen 15.00 war ich wieder Zuhause. 

Ich bin sehr gesapnnt, ob die Fernreisebusse auch im Winter pünktlich fahren. Eine einfache Bahnfahrt (ohne ICE) ist standardmäßig teurer und dauert viel länger als eine Fahrt mit dem Bus.

3.11.14 16:20


Eintrag 683

Morgen Nachmittag habe ich mein erstes Vorstellungsgespräch in Berlin.

Es handelt sich um einen "Minijob" im Bereich Bürowesen (Bürogehilfe). Obwohl ich seit gestern eine Erkältung habe, werde ich diesen Termin nicht verschieben. 

Gut, dass ich noch die Stellenbeschreibung usw. gespeichert habe. Ich lege mir zu jeder Bewerbung immer ein Extradokument mit den Daten der Stellenanzeige an, um noch zu wissen, worum es bei einer Tätigkeit geht. 

Ich muss noch den Anzug, den ich morgen anziehen möchte, bügeln und mich auf das Gespräch vorbereiten. Wie bereitet man sich auf so ein Gespräch vor? Man sucht sich die "angreifbaren" Stellen im Lebenslauf heraus und versucht offensiv damit umzugehen. Leider ist mein beruflicher Lebenslauf an vielen Stellen angreifbar:-) 

Ich werde offen nachfragen, wie tief diese oder jene Fähigkeiten für diesen Job sein müssen und sage gleich offen, wo bei mir noch Defizite bestehen. Im schlimmsten Fall ist das morgige Vorstellungsgespräch eine Übung für weitere Gespräche. Ich versuche unverkrampft mit der Situation umzugehen. Nervöser wäre ich, handelte es sich um eine Vollzeitstelle.

4.11.14 12:11


Eintrag 684/Update

Um 08.15 bin ich aufgestanden. Inzwischen habe ich meine zweite Kanne Kaffee gekocht und sitze nun vor dem PC.

Gleich bereite ich mich etwas auf mein Vorstellungsgespräch vor, indem ich meinen Lebenslauf öffne und mir im Internet einige Vorstellungsgesprächstipps nachlese. Außerdem möchte ich ein paar Infos über die Firma einholen.

Damit meine Nervosität nicht ins Unermessliche steigt, behalte ich mir im Hinterkopf, dass es sich heute im schlimmsten Fall "nur" um ein Übungsgespräch handelt. Diese Art von Gesprächsführung liegt grundsätzlich nicht in meinem Naturell. Ich mag es nicht mich auf diese Art und Weise zu "präsentieren". Da solch ein Gespräch der Höhepunkt einer Bewerbung zu seinen scheint, werde ich mich daran gewöhnen müssen.

Mittags ziehe ich meinen Anzug + Krawatte an, denn im Zweifel ist es besser lieber etwas zu chic auszusehen als zu schlumpig.

Gegen 13.30 steige ich in die U-Bahn und muss zwei Mal umsteigen, damit ich mein Fahrziel erreiche. In Berlin sind die Wege weit und Fahrzeiten von über eine Stunde keine Seltenheit.

Während der kommenden Tage schreibe ich weitere Bewerbungen, denn eigentlich ist mein Ziel eine, wenn möglich unbefristete, Vollzeitstelle zu ergattern:-)

Update

Nachfolgend werden keine Namen genannt!

Das Vorstellungsgespräch war ein voller Reinfall! Das lag nicht an mir, sondern an dem zweifelhaften Auftreten das "Arbeitgebers".

Als ich das Klingelschild gelesen hatte, wunderte ich mich darüber, dass auf diesem Schild eine andere Bezeichnung des Büros stand wie in der Stellenanzeige. Plötzlich tauchte eine Firmenabkürzung auf, in der Stellenanzeige stand etwas anderes geschrieben.

Im Büro angekommen, musste ich einen Bewerberzettel ausfüllen. Neben mir saß ein weiterer Bewerber, der vor mir das Gespräch hatte. Ich nutzte die Zeit und begutachtete die Poster und Urkunden im Flur, auf denen Mitarbeiter mit tollen Verkaufserfolgen gelobt wurden. Das es sich um eine Versicherungsagentur handelte, konnte man aus der Stellenbeschreibung erahnen. Dennoch hatte ich im Hinterkopf, das ich mich als Bürogehilfe beworben hatte.

Wenige Minuten später wurde ich vom "Agenturleiter" freundlich empfangen. Mir wurde das "Unternehmen" mit seinen Aufgaben vorgestellt. Meinem Bewerberzettel wurde nur ein kurzer Blick gewürdigt, dann landete er auf dem Stapel mit anderen Bewerbern. Ich wunderte mich. Warum fülle ich den Zettel aus, wenn er im Gespräch keine Rolle spielt?

Nun kam mein Auftritt. Ich erzählte von meinem knapp gescheiterten Studium. Plötzlich war er voll des Lobes und sagte mir, sinngemäß, dass ich für einen Bürogehilfen überqualifiziert sei. Ich betonte, dass ich mich aber auf diese Stelle beworben hatte. Er wollte mein EGO aufbauen und meinte, warum ich nicht mehr Geld verdienen wolle. Bei "Geld verdienen" wurde ich hellhörig und bei diesem Vokabular gingen bei mir alle Alarmglocken an, denn ich erahnte nun, worum es meiner Meinung nach wirklich ging: Es wurden neue Verkäufer/Vertreter oder Ähnliches gesucht!

Ich kenne diese Wortwahl und "Maschen" aus meinem damaligen Bekanntenkreis, die Versicherungen verkauft hatten. Ich teilte ihm deutlich mit, dass ich für den Vertrieb nicht geeignet bin und das ich mich für eine Stelle als Bürogehilfe beworben hatte.

Der Bürogehilfe (geringfügige Beschäftigung) war plötzlich gar nicht mehr Thema. Um meine Bestätigung entgültig zu erhalten, lockte ich ihn aus der Reserve: "Was ist denn ihr Angebot?" fragte ich. Er teilte mir ganz klar mit, dass es nur ein Angebot auf Honorarbasis bei einer Art selbstständiger Tätigkeit gebe.

Ich kenne dieses "Vertreterprinzip". Man bekommt nur Geld, wenn man VERKAUFT. Das kann dahin führen, das starker Druck auf die Verkäufer/Vertreter ausgeübt wird, wenn Vorgaben nicht erfüllt werden. Man ist finanziell voll in der Hand des Unternehmens. 

Das Vertrauen war gebrochen:

1. Es wurde mehrmals versucht mir die Bürostelle, für dich ich mich beworben hatte, "auszureden". Diese Stelle spielte am Ende des Gespräches gar keine Rolle mehr. Allein das weckte massive Zweifel in mir.

2. Ich habe mich nicht für eine selbstständige Tätigkeit auf Honorabasis beworben. Doch es wurde versucht mir diese Tätigkeit verbal "aufzudrängen".

3. Die ganze Vorgehnsweise erweckte in mir den Verdacht, dass mit irgendwelchen Stellen "gelockt" werden sollte. Die wenigsten Arbeitssuchenden würden sich auf eine Stellenanzeige als Vertreter auf Honorabasis bewerben.

4. Scheint der Druck, neue Mitarbeiter zu rekrutieren, in diesem "Unternehmen" groß zu sein. Warum sonst spielen sie nicht in der Stellenbeschreibung mit offenen Karten, sondern versuchen mit einer wenig vertrauenswürdigen Methode an neue Mitarbeiter zu kommen?

5. Warum versteckt eine Firma ihren eigentlichen Namen in der Stellenanzeige hinter einer allgemeinen Floskel? Etwa, weil es sich bei den Agenturen um selbständige Handelsvertreter handelt, die noch nicht sagen wollen, für wen sie arbeiten?

Am Ende des Gespräches übergab er mir eine Visitenkarte. Auf dieser Karte standen völlig neue Bereiche, für die dieser Mann "vermittelt". Ein Wunder, das er nicht noch Eisverkäufer war!

All das hat mein Vertrauen in diese Firma nachhaltig zerstört. Wir haben uns freundlich verabschiedet, bevor ich gegangen bin.

PS: Ich lese gerade im Internet viele Berichte von anderen "Betroffenen", die ähnliche Bewerbungserfahrungen mit diesem Unternehmen gemacht haben und das Vorgehen für unseriös halten. Die Produkte seien wohl seriös, die Art und Weise der Mitarbeiterbeschaffungsmethoden nicht seriös.

Auch ein Internetbeitrag einer großen Verbraucherzeitung warnt vor diesen Methoden des Unternehmens, in dem ich heute vorstellig war!!! Manchen Bewerbern soll sogar nahegelegt worden sein, Geld zu investieren, in der Hoffnung ihre Bewerbungschancen zu steigern. Es werde zudem mit schwammig formulierten Stellenanzeigen geworben, um Bewerber in dieses Vertriebssystem zu locken. Diese Stellenanzeigen würden überwiegend von Handelsvertretern verfasst.

5.11.14 20:39


Eintrag 685

Nach dem ich eine Nacht über mein gestriges Vorstellungsgespräch (Siehe letzter Eintrag) geschlafen habe und eine Tasse Kaffe vor mir steht, sehe ich alles etwas entspannter.

Ich bin nun deutlich sensibilisiert, was Stellenanzeigen betrifft. Ich versuche nun zwischen den Zeilen zu lesen, auch wenn das schwer ist. Jedenfalls zeigt mir das, wie leicht es ist, irgendwelche Berufsbezeichnungen zu nutzten, die sich in einem Vorstellungsgespräch als etwas anderes entpuppen. Mir zeigt es weiterhin, dass ich Zweifel an einem Unternehmen habe, das den richtigen Namen in einer Stellenanzeige nicht nennt, auch wenn ggf. Handeslvertreter am Werk waren. Mein Vertrauen ist zerstört, wenn ich unter einem Vorwand (Berufsbezeichnung) zu einem Gespräch gelockt werde und mir dann versucht wird eine völlig andere Tätigkeit "einzureden".

Diese gestrige Erfahrung war sehr lehrreich. Gleich werde ich weitere Bewerbungen schreiben und hoffentlich potentielle Arbeitgeber in einem Gespräch vor mir haben.

6.11.14 11:31


Eintrag 686

Mein 2. Leben in Berlin

Teil 3 (Erste Schritte)

Wackelig, aber mit wachem Blick laufe ich durch die Straßen meiner Kindheit und Jugend. Alles ist so vertraut und fühlt sich dennoch so fremd an. Warum wähle ich das Wort "fremd" anstatt "neu"? 

"Neu" wäre die Wortwahl gewesen, wenn ich diesen Lebensabschnitt mit etwas Positivem oder einer Aufbruchstimmung verbindem würde. Doch leider macht sich diese Stimmung bei mir nicht breit.

Deshalb lieber "fremd", weil ich die Wege und Straßen in Berlin nur widerwillig gehe, aus der Not heraus. Ich fühle mich ohne wenn und aber von meinem Umfeld liebevoll umsorgt und in diesem Haus sehr wohl. Mich durchdringt nur dieses Gefühl entwurzelt zu sein.

Dieses neue Zuhause, an das ich mich gerade gewöhne, bewohne ich auch nur vorübergehend. Wielange "vorübergehend" sein wird, weiß niemand so genau. Irgendwann kommt der Tag, an dem ich WIEDER umziehen muss und mich WIEDER an eine neue Umgebung zu gewöhnen habe. Dabei bin ich ein verwurzelter Mensch, der Umzüge hasst. 

Ich möchte einfach Mal irgendwo ankommen und dort bleiben. Ich möchte einen Ort finden, an dem ich langfristig zur Ruhe komme. Dabei ist es schwierig in Berlin eine günstige Wohnung zu erhalten ohne festem Einkommen.

Wo wird dieser Ort sein?

Der erste und wichtigste Schritt sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, ist eine Arbeitsstelle zu finden, die (hoffentlich) noch gut bezahlt ist.

Es liegt nicht an der Stadt Berlin, dass ich mich so unbehaglich fühle, sondern an meinen Lebensumständen, die mich so traurig machen. Berlin spielt dabei nur eine tragische Rolle.

Diese Stadt und ich haben zwei ähnliche Charakterzüge, die uns einen: Wir sind zerrissen und widersprüchlich.

6.11.14 22:00


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