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Eintrag 702

6. Papawochenende

Zusammenfassung vom 26.11.14 bis 4.12.14:

Leonard war dieses Mal ein paar Tage länger in Berlin als zuvor. Ich holte ihn aus seiner KITA ab und wir fuhren mit dem Fernreisebus nach Berlin. Wir beide freuten uns ganz dolle als wir uns sahen. Er kam gleich auf mich zugerannt und nahm mich fest in seine Arme:-) 

Am nächsten Tag haben wir ein kleines "Indianer-Zelt" im Wintergarten aufgebaut. Die ersten Tage konnte ich ihn mit diesem Zelt begeistern, doch leider ließ sein Interesse, trotz vieler "Lockversuche" in das Zelt, nach. 

Wir haben JEDEN Morgen nach dem Aufstehen Musik gehört und gepuzzelt. Insgesamt waren wir 3 Mal im Schwimmbad (1 Mal Gropiusstadt und 2 Mal Schönefelder-Welle). Wir beide hatten viel Spaß im Wasser. Er hüpfte viel im Wasser herum und wollte mit seinem "Bötchen" fahren. In der Schönefelder-Welle tobte er auch mit meiner Schwester herum und hatte mit ihr viel Spaß im Wasser.

Leonard und ich gingen am "Rudower Fließ" spazieren und besuchten nahegelegene Spielplätze. Außerdem waren wir mit meinem Schwager und meiner Schwester im "Verkehrsmuseum". Leonard begeisterte sich besonders für die vielen alten Dampflokomotiven und historischen Züge im großen Lokschuppen.

Leo half mir beim Kochen und Staubsaugen und er backte mit meiner Schwester zwei Kuchen.

Am vorletzten Tag bauten wir die elektrische Eisenbahn meines Schwagers im Wohnzimmer auf. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr er sich darüber freute und wie seine Augen strahlten!

Abends schauten wir uns ein Bilderbuch an und ich erzählte ihm jeden Abend eine fiktive Geschichte einer Igelfamilie, die ich mir spontan überlegte. Am zweiten Abend fand er diese Geschichten so gut, dass er immer sagte "Papi, Igelfamilie!" :-)

Leo und ich haben viel gemeinsam gesungen z. B. "Hänsel und Gretel" oder "O Tannenbaum". Er hat große Freude daran zu singen und seine Stimme zu hören.

Nun ist die Papa-Woche leider wieder vorbei. Ich freue mich sehr ihn bald wiederzusehen!

4.12.14 23:51


Eintrag 703

Der heutige Tag begann um 06.00. Warum? Ich hatte ein Vorstellungsgespräch und Einstellungstest bei einem großen Dienstleistungsunternehmen in Potsdam. Ich startete den Computer und bereitete mich noch etwas auf den großen Auftritt vor, in dem ich mir Informationen über das Unternehmen usw. besorgte.

Ich stieg um 08.00 in die U-Bahn und war nach zweimaligem Umsteigen gegen 9.45 in Babelsberg. In Berlin sind die Wege zur Arbeit weit! Eine Mitarbeiterin der Personalabteilung und der Projektleiter stellen sich und das Unternehmen vor, anschließend gab es eine Vorstellungsrunde der Bewerber. Hinterher fand ein Einstellungstest am PC statt. Das Testergebnis wird uns nächste Woche mitgeteilt. Sollte es zu einer Anstellung kommen, findet diese über eine Zeitarbeitsfirma statt.

Das Assestment Center dauerte knapp 3 Stunden. Gegen 15.00 war ich wieder Zuhause. Ich war so müde, dass ich erst einmal ein kleines Mittagsschläfchen machen musste. Vor dem Abendessen schrieb ich noch eine Bewerbung.

Gegen 20.00 klingelte das Telefon. Ich gab Leonard über das Telefon ein Gute-Nacht-Küsschen, wie jeden Abend. Es ist ein schönes Ritual, abends vor dem Einschlafen seine Stimme zu hören. Ich frage ihn meistens, wie der Tag in seiner KITA war und singe ihm manchmal ein kleines Lied vor. Doch wie das bei kleinen Kindern so ist, nach wenigen Minuten lässt die Konzentration nach und das Telefonat wird dann mit einem Kuss beendet:-)

Meine Schwester hatte meinen Schwager und mich nach dem Telefonat mit Leonard ins "Liquidrom" eingeladen. Das Liquidrom ist eine Art Thermalbad mit schönen Entspannungselementen. Am Beckenrand brennen Kerzen und es läuft beruhigende Musik über und unter Wasser. Das Licht ist sanft, die Decke ist tempelartig geformt. Ich tauchte ein in die Welt der Entspannung. Viele Minuten ließ ich mich auf dem Rücken im Salzwasser treiben, lauschte der Unterwassermusik und starrte auf die Decke. Man fühlt sich schwerelos und taucht in eine andere Welt ein. Dadurch, dass die Ohren unter Wasser sind, man also kaum etwas hört und umher treibt, tritt ein Entspannungsgefühl ein.

Nach 2 Stunden verließen wir das Bad und aßen noch eine Currywurst am Zwickauer Damm. Nun gehe ich ins Bett.

5.12.14 23:59


Eintrag 704/Update

Mein 2. Leben in Berlin

Teil 4 (Erinnerungen)

Einige Dinge laufen zäh und träge. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich noch immer nichts vom "Amt" gehört und nun laufe ich ohne Geld durch Berlin. Morgen werde ich dort wieder auf der Matte stehen und nach dem Stand der Dinge fragen.

Alles ist so still und ruhig. Ich vermisse besonders Leonard mit seiner lebendigen Art. In wenigen Tagen werde ich ihn endlich wiedersehen.

Zu meinem Gemütszustand der vergangenen Tage:

Irgendwie bin ich in einer Lage, in der ich nie sein wollte und ich fühle, wie ich nie fühlen wollte. Vielleicht vernebelt der 70ér-Jahre-Schlager, den ich gerade im Hintergrund höre, meine Sinne oder verstärkt sie.

Ich fühle mich wie auf einer Reise durch einen langen Tunnel ohne zu wissen, ob und wann er endet. Mein Leben ist eine Fahrt auf einer Transit-Autobahn ohne zu wissen, wer mein Fahrer ist und welche Abfahrt er wählt. Eine zeitlose Reise durch mein Leben, die weder ein Anfang noch ein Ende hat. Meine Gedanken scheinen von meiner Einsamkeit "fremdgesteuert" zu sein, und zur Zeit gelingt es mir nicht, das Steuer zu übernehmen.

Der Tunnel ist der Weg, der meine Vergangenheit so lebendig werden lässt. Dabei möchte ich meine Zukunft gestalten und mein Gestern sollte keine große Rolle spielen. Ich bin jedoch ein Mensch, der gern an schönen und gewohnten Strukturen festhalten möchte.

Meine Gedanken haben schöne und weniger schöne Momente und Erlebnisse meines Lebens in eine Art "Einmach-Glas" in meinem Gehirn konserviert. Jeder Weg durch mir bekannte Orte in Berlin ist ein "Erinnerungsanker", der in mir Gefühle weckt. Die Vergangenheit ist mir vertraut und so kommt es, dass ich gern an diesen "Einmach-Gläsern" nasche und mich an ihnen erfreue. Erinnerungen können etwas schönes sein, auch wenn sich viele Erlebnisse verklären oder man heute anders darüber denkt als zu dem Zeitpunkt, als man sie erlebt hat. Es ist, als hätte jemand auf einer Party die Rückspultaste der Musik-Kassette gedrückt, nach der die Partygäste tanzen.

Wenn ich Veränderungen zulassen möchte, dann mit mir vertrauten Menschen. Die Tragik ist, dass bisher nur Personen aus meiner Vergangenheit, also ehemalige Freunde, Anküpfungspunkte sind, um ggf. neue Feunde zu finden, mit denen ich zukunftsorientierte Strukturen aufbauen kann (Freundschaften). Ich bin nicht der Typ, der allein in eine Disko geht und irgendwelche Leute anquatscht, um sie kennenzulernen. Viele neue Freund- oder Bekanntschaften ergaben sich meistens durch mir bekannte Menschen. Somit bin ich weiterhin auf meine Vergangenheit (abstrakt betrachtet) angewiesen.

Gelegentlich denke ich an die Zeit in Siegen zurück, an die netten Erzieherinnen aus Leonards Kinderbetreuungsstätten; die vielen schönen Stunden auf unserem Spielplatz vor der Tür; an die Gute-Nacht-Geschichten auf dem Sessel; die gemeinsame Zeit als Familie; an die Unitage mit meinen (wenigen) Freunden; die schöne Wohnung mit den netten Nachbarn oder die vielen Stunden mit Leonards Freundin S. und ihren Eltern.

Vor einem Jahr scheiterte ich in meinem Studium und arbeitete erstmals für eine Zeitarbeitsfirma.

Vor einem Jahr feierten wir Weihnachten in Z. im sächsischen Dreiländereck. Wir besuchten den Weihnachtsmarkt, unternahmen Spaziergänge und eine Tagestour nach D. Dieses Jahr wird Weihnachten so völlig anders und verändert sein.

Selbstverständlich unternehmen wir alles, damit es Leonard gut geht und er Mama und Papa an den Feiertagen sieht.

PS: Anbei noch ein Cover-Song, der mich seit Wochen tief bewegt. Das Orginal hörte ich gern in meiner späten Jugendzeit. Hier eine hervorragende Coverversion von David Bowie´s  Berlin-Lied "Helden".

Andrea Schröder-Helden (Bowie Cover)


8.12.14 11:05


Eintrag 705

Heute Morgen klingelte der Wecker um 07.30, denn ich musste eine Behörde aufsuchen, um aktuelle Unterlagen einzureichen und nach dem aktuellen Bearbeitungsstand zu fragen.

Diese Behörde liegt in unmittelbarer Nähe zu meiner ehemaligen Realschule im sogenannten "Rollbergviertel". Ich kaufte mir einen "Kaffee-To-Go" und wollte spontan meine alte Schule besuchen und sehen, ob es noch einen Lehrer zu meinen Schulzeiten gibt, dem ich "Hallo" sagen kann.

Ich öffnete sorglos die Türe. Promt wurde ich von einem Sicherheitsmann befragt, wohin ich gehen wollte. Sicherheitsdienste gab es zu meiner Schulzeit nicht, aber offenbar haben sich die Zeiten in Neukölln geändert. Mir fiel spontan der Name meines Klassenlehrers ein, der tatsächlich noch an dieser Schule tätig ist. Der Mitarbeiter des Sicherheitsdientes führte mich zum Lehrerzimmer, aber mein ehemaliger Klassenlehrer war noch nicht anwesend. Ich richte dem Sicherheitsmann Grüße aus und wurde wieder zum Ausgang begleitet. Es ist in vielen Schulen Berlins offenbar kaum möglich ein Gebäute als "Schulfremder" zu betreten, ohne von einem Sicherheitsdienst in Empfang genommen zu werden:-)

Das Treffen mit meinem alten Kindergartenfreund S. war sehr schön. Ich habe mit seiner Familie Abendbrot gegessen und wir plauderten über alte Zeiten und die Gegenwart.

Heute Abend schreibe ich noch eine Bewerbung, bevor ich ins Bett gehe.

9.12.14 16:39


Eintrag 706

Weil das Thema "Erinnerungen" in meinem Eintrag 704 eine große Rolle spielte, möchte ich an an dieser Stelle noch einmal an meine verstorbene "Blogfreundin" erinnern:

Sie war schwer krank und berichtete voller Zuversicht und Hoffnung in ihrem Blog über einen möglichen Heilungsweg. Sie beschrieb eindrucksvoll die vielen "Auf´s und Ab´s" ihrer Krankheit und ihre Zweifel, wie mit der Krankheit richtig umzugehen sei.

Es handelt sich um den Blog "Meine Engel" http://meine.engel.myblog.de/

Ich kannte sie persönlich nicht, habe aber gelegentlich in ihrem Blog kommentiert. In diesen besinnlichen Tagen möchte ich ihrer Familie weiterhin viel Kraft wünschen, mit diesem schmerzlichen Verlust umzugehen. 

Abschließen möchte ich diesen Eintrag mit einem Kommentar, den sie mir damals auf meinem Blog hinterlassen hat. Ich poste erst meinen Blogeintrag und danach ihren Kommentar.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Tag!

 

Eintrag 393:

Ein bisschen erschöpft.

Die langen Lerntage, über die ich im Grunde froh bin und die notwendig sind, um mich auf meine letzten Klausuren vorzubereiten, hinterlassen kleinen Spuren. Ich habe über den Tag verteilt mehr Müdigkeitsphasen, als sonst. Wenn man überlegt, dass ich bis zu 14 Stunden aus dem Haus bin, ist das auch kein Wunder. Ich möchte das jetzt auch nicht dramatisieren oder herumjammern, denn ich finde die langen Lerntage sehr wichtig, weil ich mir einen Tag in mehrere Lerneinheiten einteilen kann. Die Vorbereitung soll möglichst perfekt sein und ich möchte so viel Vokabeln, Texte und Aufgabenvarianten verinnerlichen, wie es geht.

Es gibt 4 dieser langen Lerntage (Mo, Di, Do, Fr). Mittwochs hole ich Leo nachmittags aus der KITA ab, dann sitzt meine Frau, die überwiegend Zuhause lernt, bis ca. 20.00 in der Unibibliothek. Von 20.00 bis 22.30 gehe ich dann an diesem Tag noch einmal die Bibliothek und absolivere meine "Spätschicht" Den Samstag teile ich mir mit meiner Frau und den Sonntag habe ich (meistens) auch noch mal bis 17.00 zum Lernen.

So, wie es im Augenblick läuft, ist es aus meiner Sicht ganz gut. Ein Ende ist diesbezüglich auch absehbar, denn meine letzte Klausur findet in knapp 4 Wochen statt:-)

-Eintrag Ende-

-Kommentar von Simone-

Simone / Website (13.9.13 12:51):
Lieber Pascale, es ist schön, dass du in der Lage bist die schönen Momente zu genießen. Du hast ein echt straffes Tagesprogramm mit Studium und junger Familie. Aber es klingt, auch wenn es manchmal stressig ist, so als ob es euch gut geht und ihr es auch zu schätzen wisst! Ich wünsche euch drei von ganzem Herzen, dass ihr immer wieder Momente findet im euch auf euch zu besinnen und eben die wunderschönen Momente in euer Herz schließt!!

   



10.12.14 16:06


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