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Eintrag 872

24. Papawoche

(Zusammenfassung vom 03.09.2015-12.09.2015)

Leo wurde mir am 2.9. abends nach Berlin gebracht. Am 3. und 4. September hatte ich freie Arbeitstage, sodass ich mit Leonard und meiner Mutter viel unternehmen konnte. 

Wir besuchten den großen Spielplatz im Neuköllner Buschkrug-Park in der Nähe der Blaschkoallee. Leonard ist inzwischen ein kleiner Klettermeister geworden, egal ob auf dem Klettergerüst oder anderen Kletterspielzeugen. Selbstverständlich ist es zwingend erforderlich in seiner Nähe zu bleiben und darauf zu achten, dass er nicht zu hoch klettert. Es ist schön zu beobachten, dass er zunehmend großes Selbstvertrauen in sich und seine Fähigkeiten gewonnen hat. Nach dem Spielplatzaufenthalt gingen wir 3 in den Gropiuspassagen shoppen, dabei schlief er auf meinem Arm ein.

Am Samstag ging ich mit Leo ins Schwimmbad. Wir unternahmen leichte Schwimmübungen und tobten im Wasser herum. Durch seine Schwimmflügel bekam er ein Sicherheitsgefühl im Wasser. Er hat keine Angst davor, beim Toben für eine Sekunde unter Wasser zu tauchen, weil er weiß, dass ihn seine Schwimmflügel wieder an die Wasseroberfläche befördern:-) Ich achte darauf, wie sein Gesichtsausdruck ist, wenn er wieder auftaucht. Er lacht immer und sagt:"Papi, nochmal rutschen!" Wenn Leonard im Wasser ist, bin ich stets in seiner Nähe.

Am Sonntag waren wir (Schwager, Schwester, meine Mutter, Leonard und ich) im KADEWE.

Ab Montag musste ich wieder zur Arbeit, sodass meine Mutter und meine Schwester die Betreuung von Leonard übernahmen. Es wurde Kuchen gebacken, gemalt, getuscht, geklebt, gebastelt, gespielt, gepuzzelt, Laufrad gefahren und herumgetobt. Morgens, wenn Leonard wach wurde, klopfte er an die Schlafzimmertüre meiner Schwester und meines Schwagers. Ich hatte ihm erklärt, dass ich ganz früh aufstehen muss und er an die Schlafzimmertür kopfen soll, wenn er wach wird. All das hat sehr gut funktioniert.

Abends, nach der Arbeit, spielte ich mit Leonard und wir riefen seine Mami für das Gute-Nacht-Küsschen an. Nach dem Abendessen fuhren wir mit seinem Fahrrad (!) den Gehweg rauf und runter und machten uns dann bettfertig. Natürlich muss man Leonard noch festhalten, wenn er auf dem Fahrrad sitzt. Er ist noch nicht so weit, allein mit dem Rad zu fahren. Leo gewinnt Stück für Stück sein Gleichgewichtsgefühl und ich denke, dass er in wenigen Monaten selbständig auf dem Rad fahren kann.

Bevor wir ins Bett gingen, spielten wir mit ihm noch ein kleines Wissensspiel (auf Buchstaben und Zahlen bezogen).

Heute Mittag übergab ich Leonard wohlbehütet in Hannover, dem Übergabeort, seiner Mami und fuhr um 14.30 zurück nach Berlin.

Es war, wie immer, eine wunderschöne Woche mit Leo!

12.9.15 22:34


Eintrag 873

Das Flüchtlingsdrama in der EU

Teil 1

Angesichts der dramatischen Bilder in den Nachrichtensendungen, kann ich mir einen Kommentar zum seit Monaten andauernden Flüchtlingsstrom innerhalb der EU nicht verkneifen.

10.000-20.000 Menschen kommen zur Zeit an einem Wochenende allein in München an, die Zahlen schwanken, sie sind auch nicht so erheblich. Wer die Bilder sieht, kann nur erahnen, dass es an Aufnahmekapazitäten mangelt. 

Allein für das laufende Jahr 2015 werden 800.000 ankommende Menschen progostiziert.

Zur Zeit gibt es in Deutschland eine überwältigende Hilfsbereitschaft vieler Menschen, die ehrenamtlich bei der Versorgung von Flüchtlingen mithelfen. Das war nicht unbeding zu erwarten.

Wielange wird diese Hilfbereitschaft noch andauern? Wieviel Menschen kann die Bundesrepublik noch aufnehmen? Diese Fragen kann sich ein normaler Mensch schon stellen ohne gleich in die "rechte Ecke" gestellt zu werden. Auch die hohe Politik stellt sich diese Fragen bereits, wie aus den Nachrichtensendungen zu ersehen ist.

Wer sich die Frage stellt, warum die Menschen überhaupt kommen, dem kann ich nur mit Gegenfragen antworten: 

Habt ihr keine Nachrichten geschaut und von den Kriegen im Irak und den Aufständen in der arabischen Welt erfahren?

Seht ihr nicht die IS-Banden durch die Straßen ziehen, plündernd und mordend?

Würdet ihr nicht auch fliehen, wenn ihr an der Stelle der Flüchtlinge währt? 

Ist Euch klar, dass "unser" Wohlstand auch auf menschenunwürdigen Arbeitsverhältnissen in den armen Ländern fußt?

Um jedoch nicht als "Gutmensch" darzustehen, werfe ich auch andere Fragen auf.

Ist es nicht nachvollziehbar, dass sich die Armen in diesem Land die Frage stellen, warum sie jahrelang nicht berücksichtig wurden und nun das Geld für die Flüchtlingsversorgung vorhanden ist? Hier gebe ich auch gleich eine Teilantwort auf meine selbst gestellte Frage:

Diejenigen, die hier ankommen, sind MENSCHEN und haben ein faires Asylverfahren verdient, egal, wie es ausgeht. Es ist gefährlich Armut gegeneinander auszuspielen. Natürlich war es falsch, die Armen und Niedrigverdiener in diesem Land nicht zu berücksichtigen. An diesem Missstand ist aber nicht "der Flüchtling" Schuld, sondern die regierenden Parteien der letzten Jahrzehnte! Die Regierungen haben aus meiner Sicht systematisch die Armut in diesem Land durch verschiedene Gesetze beschleunigt, damit die Bundesrepublikanischen Löhne weltweit wettbewerbsfähig bleiben (Export). Profitiert hat davon überwiegend die Wirtschaft.

An dem aktuellen Flüchtlingsdrama zeigt sich wieder der Zerfall der EU. Warum werden die Flüchtlinge innerhalb der EU nicht besser verteilt? Warum nehmen nur ganz wenige Staaten Flüchtlinge auf? Dänemark und andere Länder scheinen ihre Grenzen gleich ganz zu schließen, wenn die Meldungen stimmen sollten.

Eigentlich könnten wir die EU wieder auf die Montan-Verträge für Kohle und Stahl aus den 50érn reduzieren, wenn ich mir das Verhalten einiger Regierungen in der Griechenlandkrise und während des Flüchtlingsdramas so anschaue.

Ich möchte auch davor warnen, diejenigen Menschen, die meinen, dass die BRD überfordert sei und sich verschiedene Fragen stellen, ob es so weitegehen kann, gleich in die politisch "rechte Ecke" zu stellen und sie mundtot zu machen. Wer Toleranz gegenüber den Flüchtlingen fordert (wie ich), muss auch tolerant gegenüber Meinungen sein, die ihm nicht gefallen, sonst ist sein Verhalten opportun.

Beide Extrema (Wir nehmen ALLE Flüchtlinge auf, egal wieviele kommen) und (Wir zünden den Flüchtlingen ihre Unterkünfte an) sind verheerend. Besonders die Verfolgung, Bedrohung und körperliche Gewalt gegen Flüchtlinge halte ich selbstverständlich für schwerst kriminell.

Am aktuellen Beispiel der Flüchtlingswelle zeigt sich auch, was Waffenexporte und die Tolerierung von Kriegen der Verbündeten ausrichten können. Aus meiner Sicht ist dieser Flüchtlingsstrom von den USA mit seiner Kriegs- und Außenpolitik sowie Teilen der EU mitzuverantworten, die diese Kriege direkt oder indirekt unterstützt haben.

Nun brauchen die regierenden Parteien der letzten Jahre nicht herumzujammern, den nun liegt ein Teilergebnis ihrer Politik in Form des Flüchtlingsstroms vor.

Dieser Eintrag stellt meine persönliche Meinung dar und ich hoffe, ein einigermaßen ausgewogenes Bild gezeichnet zu haben.

13.9.15 14:40


Eintrag 874

Schon seit Wochen verändern sich auf Arbeit mindestens einmal in der Woche komplett die Arbeitsabläufe. Diese ständigen Veränderungen sind sehr anstrengend und es soll keiner sagen, meine Kollegen und ich seien nicht flexibel!

Das Problem ist, dass unser Auftraggeber Stückzahlen für die Fallbearbeitung für diesen Monat vorgegeben hat, die kaum oder gar nicht einzuhalten sind. Mögen die Götter wissen, woher diese Zahlenvorgaben kommen. Mir ist auch ein Rätsel, mit welchen Mitarbeiterzahlen unser Auftraggeber die Fallzahlen errechnet hat. Diesen Zahlendruck gab es vorher in diesem Ausmaße nicht. Wir hinken den Vorgaben meilenweit hinterher.

Wir arbeiten für ein sehr sensibles und komplexes Themengebiet, das bei dem kleinsten Fehler schwere Auswirkungen für unseren Auftraggeber haben kann. Bringt man nun noch Zahlendruck hinein, kann der Mitarbeiter nicht mehr für hundertprozentige Sorgfalt garantieren. Sämtliche Arbeitsschritte sind umfangreich zu dokumentieren, das kostest viel Zeit. Fast keiner der Kollegen konnte die Stückzahlen pro Tag einhalten. Sachbearbeitung wie am Fließband ist aus meiner Sicht bedenklich, wenn die Qualität im Vordergrund stehen soll. Ich unterstelle einfach, das jeder Mitarbeiter nach bestem Wissen und Gewissen zügig gearbeitet hat, doch wenn in der Summe fast alle Kollegen diese Vorgaben nicht schaffen, liegt es an den Kollegen oder an den Vorgaben? Klar kann ich theoretisch festlegen, wie schnell ein Fall im Durchschnitt bearbeitet werden kann. Jeder Fall ist anders gelagert und die Aktenrecherche ist meistens sehr umfangreich.

Verantwortliche meines Arbeitgebers versuchen durch die Umsteuerungsmaßnahmen die Zahlenvorgaben des Auftraggebers zu erfüllen. Auch wenn ich dieses Vorgehen hinterfrage, ich habe dem Folge zu leisten, denn es ist mein Job! Ich bin Teil des Teams und stelle mich der Verantwortung.

Ich habe mir nichts vorzuwerfen, denn ich habe stets versucht zügig und sorgfältig zu arbeiten. 

Für Oktober ist eine Urlaubssperre verhängt! Parallel zu dieser Maßnahme sind längere Arbeitszeiten erwünscht. Ich bin froh, dass mein Urlaub in der kommenden Woche nicht ins Wanken geraten ist, denn in dieser Notsituation ist es unter gewissen Umständen rechtlich erlaubt, einen Urlaub wieder einzukassieren. Ich hoffe auch, dass mein Urlaubsantrag im November genehmigt wird. Ende September werde ich diesbezüglich nachfragen, aber zur Zeit wäre es taktisch unklug meinen Teamleiter schon jetzt darauf hinzuweisen, dass mein Urlaubsantrag schon seit Wochen unbeantwortet blieb:-) Leonard wird voraussichtlich ab Sonntag für ein paar Tage in Berlin sein, die Feinplanung erfolgt in den kommenden Tagen.

Es gibt Neuigkeiten von einem meiner musikalischen Idole:

Dave Gahan (Sänger von Depeche Mode) und die Soulsavers bringen in Kürze ihr zweites Album heraus und es gibt wohl eine Minitour mit einem Konzert in Berlin.

Wer mal reinhören mag (Quelle www.depechemode.de)

All of this and nothing (Songtitel)

http://www.depechemode.de/dave-gahan-neues-album-und-tour-mit-soulsavers-39597/comment-page-1/#comments.

Das Video ist unter dem Text auf der Seite. Gefällt Euch dieses Lied? Der Song wirkt kräftiger über Kopfhörer.

13.9.15 22:45


Eintrag 875

Der heutige Arbeitstag war, wie erwartet, sehr nervenaufreibend. Ich habe mit Ach und Krach meine Fallstückzahlen erreicht. Es ist aber eine starke Herausforderung, unter Zeitdruck qualitativ gute Sachbearbeitung zu erreichen.

Abends habe ich mit Leonard über Skype telefoniert, so kann ich ihn ab und zu auch in der Woche "sehen". Da ich Spätschicht habe, komme ich meistens erst dann nach Hause, wenn er ins Bett geht, sodass ich mit ihm unterwegs über das Handy telefoniere. Heute war ich ausnahmsweise einige Minuten früher Zuhause, weil mich ein Kollege dankenswerterweise zum S-Bahnhof Babelsberg gefahren hat und ich somit nicht auf die Straßenbahn warten musste.

Der Frühherbst zeigt sich in diesen Tagen von seiner milden Seite. Es gibt zwar hier und da Regenschauer, es gab jedoch auch sonnige Abschnitte.

Vor wenigen Minuten habe ich geduscht, gleich lege ich mich ins Bett, weil ich morgen wieder früher zur Arbeit gehe und mindestens eine Überstunde machen möchte (siehe letzter Eintrag). 

15.9.15 22:24


Eintrag 876

Ich bin ausgepowert, müde und leicht am Kränkeln.

Erneut habe ich meine Fallstückvorgaben nur deswegen erreicht, weil ich eine Stunde früher zur Arbeit gefahren bin. Den ganzen Arbeitstag steht man unter Stress, das ist auch ok, dafür werde ich bezahlt. Während der ersten Monate meines Arbeitsverhältnisses gab es nur geringe Fallzahlvorgaben, es war nicht ganz so wichtig, ob ein Fall ein oder zwei Tage dauerte. Das hat sich extrem geändert und es wird Druck ausgeübt, diese Vorgaben, woher sie auch kommen mögen, zu erreichen. Die Schuld wird eher auf das Individuum runtergebrochen als auf das theoretische Konstrukt.

Die aktuelle Arbeitsweise erinnert mich an meine Zeit als Produktionshelfer am Fließband, nur mit dem Unterschied, dass die Arbeit in der Fabrikhalle auch körperlich anstregend war. In der Fabrik gab die Maschinentaktzeit das Arbeitstempo vor (Minimal-Prinzip), im Büro ist der Output in Form von Fallstückzahlen gegeben, nun heißt es, die Arbeitszeit effektiv einzusetzen (Maximal-Prinzip in der VWL).

Gegen 14.30 mache ich meine große Pause (30 Minuten). Die tatsächliche Pausenlänge hängt davon ab, wie weit ich in der Fallbearbeitung bin. Gestern habe ich meine große Pause verkürzt, weil ich die Fälle fertig haben wollte. Ich konnte auch in der Pause nicht abschalten und habe überlegt, wie ich mehr Zeit einsparen kann. Was für die Vorgabezahlen gut sein mag, ist für den Köper purer Stress, weil schädliche Hormone ausgeschüttet werden.

Auch das wäre nicht ganz so trägisch, wenn ich Zuhause abschalten könnte. Meine Mutter ist zu Besuch und ich möchte nicht ganz so früh ins Bett gehen, weil ich sie so selten sehe. Somit habe ich nur wenige Stunden Schlaf pro Nacht.

Fazit: Aktuell habe ich leichtes Fieber und Knochenschmerzen, ob ich morgen zur Arbeit gehe, hängt davon ab, wie es mir morgen in der Frühe geht.

16.9.15 21:23


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