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Eintrag 883

Seit einigen Wochen habe ich Durchschlafstörungen. Ich schlafe zwar ein, werde aber mehrmals während der Nacht wach. Am nächsten Morgen bin ich dann matschig, auch wenn ich kurz nach dem Wachwerden wieder einschlafe. Liegt es an den Themen, die mich seit längerer Zeit belasten? Über viele Dinge in meinem Leben denke ich nach, doch ich finde keine Lösung. Vielleicht schnarche ich und werde daher wach? Vielleicht träume ich schlecht?

Ab Montag beginnt für unser Team eine neue Zeitrechnung, denn, wie bereits geschildert, vergrößert sich die Mitarbeiteranzahl erheblich. Morgen erfahren wir die neuen Sitzpläne und die angepassten Arbeitsprozesse. Heute Vormittag wurde eine Kollegin, die vor einer Woche aus einem anderen Team zu uns kam, vermutlich entlassen. Sie wurde kurz zu einem Gespräch gebeten und anschließend zur Tür begleitet. Nähere Infos erhalten wir aus Datenschutzgrüden nicht. Sie zeigte keine großen Regungen, war offentlich mit der Situation überfordert.

Morgen treffe ich mich nach der Arbeit mit einigen Kollegen und esse eine Pizza, bevor ich abends in den Fernreisebus nach S. steige, denn Leonard hat am Samstag Geburtstag. Vor der Abreise nach Hause zu fahren wäre zu stressig, daher nehme ich gleich meine Sachen mit zur Arbeit. Sonntagvormittag fahre ich mit dem Bus nach Berlin und werde erst spät abends Zuhause ankommen.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

1.10.15 18:40


Eintrag 884

26. Papa-Wochenende

(Zusammenfassung vom 02.10.2015-04.10.2015)

Da Leonard an diesem Wochenende Geburtstag hatte, habe ich einen Eintrag über dieses Erlebnis in der Kategorie "Erlebnisse" geschrieben (Eintrag 885).

4.10.15 23:27


Eintrag 885

55. Leonards 4. Geburtstag!

Am 02.10.2015 (Freitagabend), traf ich mich nach der Arbeit mit zwei netten Kollegen und trank in Potsdam-Babelsberg in einer kleinen Kneipe ein Feierabendbier. Ich wollte die Zeit bis zum Einstieg in den Nachtbus am Berliner ZOB mit ein paar interessanten Gesprächen überbrücken.

Gegen 20.00 verließ ich die Kneipe und fuhr zum ZOB, um Leonard zu seinem 4. Geburtstag in S. zu besuchen. Auf dem Weg nach S. musste ich zwei Fernbuslinien nutzen. Der Bus am Berliner ZOB hatte zur Abfahrt über eine Stunde Verspätung, die er auf dem Weg nach Frankfurt nicht mehr aufholen konnte. Während der Busfahrt konnte ich kaum schlafen, weil 1. mein Schwager um 00.00 Geburtstag hatte (wie Leo) und ich ihm gratulieren wollte und weil ich 2. um 04.30 in Frankfurt umsteigen musste. Somit hätte ich potentiell 4 Stunden schlafen können, es waren aber aufgrund der Enge und Gegebenheiten im Bus höchstens 3 Stunden.

In Frankfurt hatte ich einen Aufenthalt von circa 90 Minuten. Also ging ich in die Bahnhofshalle der DB hinein und suchte mir eine gemütliche Bank. Die erste Bäckerei öffnete erst um 05.00, somit musste ich noch eine Weile auf meinen Guten-Morgen-Kaffee warten.

Gegen 08.15 kam ich in S. an und wurde von Leoanrds Mami mit dem Auto abgeholt. Leo saß natürlich mit im Auto. Nach einer kurzen Begrüßung fuhren wir in die Wohnung. Nach dem Frühstück gingen Leonard und ich in die Badewanne, bevor wir in der bereits schön geschmückten Wohnung weitere Luftballons aufhängten. Leonard und ich spielten die ganze Zeit mit seinen Autos. Gegen 12.00 gab es eine leckere Linsensuppe zum Mittagessen. Während Leonard und ich einen Mittagsschlaf machten, backte Leonards Mami Kuchen und bereitete den Kaffeetisch vor.

Die ersten Gäste kamen gegen 15.00. Anwesend waren mein Kumpel E., meine Kumpeline L. und zwei ehemalige Nachbarinnen. Leider mussten andere Gäste aus verschiedenen Gründen absagen bzw. hatten andere Termine und konnten gar nicht erst zusagen.

Es war ein schöner Nachmittag. Leonard freute sich ganz dolle über seine vielen Geschenke, die er schrittweise überreicht bekam: Viele große und kleine Spiele; Ein Spielteppich mit Autos; Ein großer Truck, in dem viele kleine Autos enthalten sind; Ein "Feuerwehrmann-Sam-Set" (von meiner Mutter und mir), welches das Feuerwehrauto mit Figuren enthält sowie eine Feuerwehrmann-Sam Helm+Weste+Taschenlampe, sodass Leoanard in diese Rolle schlüpfen kann; ein Kinderrad.

Das Kinderrad war natürlich das Hauptgeschenk. Dieser Tag war ein warmer Herbsttag, sodass wir alle einen kleinen Spaziergang unternahmen. Davor probierte Leo erste Fahrversuche auf seinem neuen Fahrrad. Wir spazierten zu einem kleinen Spielplatz und genossen die Sonne. Zwischendurch klingelten die Telefone und sein Opi, seine Omi´s sowie meine Schwester und ihr Mann gratulierten ihm oder sangen ein Ständchen. Als ihn meine Mutter und meine Schwester sprechen wollten, war er sehr abgelenkt und wollte lieber auf dem Spielplatz spielen. Das ist normal, denn an so einem Tag ist er aufgeregt. Die Hauptsache war, dass sie anriefen und er ihre Stimmen hören konnte.

Nach knapp 90 Minuten kam der Geburtsagstross wieder in der Wohnung an. Während wir uns unterhielten, spielte Leo mit seinen Geschenken. Nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, sodass wir gegen 19.30 Abendbrot essen konnten. 

Nach dem Abendbrot gingen Leo und ich gleich ins Bett, denn aufgrund des massiven Schlafmangels fielen mir fast die Augen zu.

Am nächsten Morgen spielte Leo sofort mit seinem Feuerwehrmann-Sam Feuerwehrauto:-) Er bedankte sich bei mir für die Geschenke und sagte mir, dass er ganz traurig sei, weil ich wieder fahren müsse. Ich war sehr berührt. 

Leonard und seine Mami brachten mich mit dem Auto an die Haltestellen für Fernbuslinien. Mein Bus fuhr mit einer Verspätung von 30 Minuten ab und ich kam gegen 21.00 am Berliner ZOB an.

Fazit: Es war ein sehr schöner Geburtstag!

5.10.15 00:13


Eintrag 886

Mein 2. Leben in Berlin

Teil 8 (Zukunftsprognose)

Eine Zukunftsprognose hinsichtlich meines Wohnortes kann ich derzeit immer noch nicht abgeben.

Grundsätzlich hat sich an meinem Dilemma bezüglich der Städtewahl, wie ich es bereits in der Kategorie "Lebenswendepunkte1" schilderte, wenig geändert.

Bekanntlich wohne ich bei meiner Schwester und meinem Schwager in Berlin, doch dieser Zustand kann nicht dauerhaft sein. Ein Umzug ist in näherer Zukunft nicht geplant, zumal ich ihn mir finanziell nicht leisten kann. 

Grundsätzlich könnte ich mir vorstellen sowohl in Berlin zu bleiben, als auch nach Potsdam oder S. zu ziehen. Leider sind verschiedene Gegebenheiten und unbekannte Variablen zu berücksichtigen, die maßgeblich für eine Entscheidung herhalten müssen.

Ich bin sehr froh in meinem Alter und ohne Uniabschluss in dem aktuellen Beruf des Sachbearbeiters Fuß zu fassen. Die Bezahlung ist nicht hoch, leider kann ich mir im Moment keine Wohnung in Berlin oder Potsdam leisten, da ich dauerhaft fixe Ausgaben habe.

Außerdem befinde ich mich in der Probezeit eines befristeten Arbeitsverhältnisses. Es macht keinen Sinn jetzt nach Potsdam zu ziehen und hänge dort fest, sollte ich über die Befristung hinaus keine Anstellung finden. Die Arbeitsbedingungen im Dienstleistungsgewerbe sind knallhart, man verliert schneller seine Anstellung als man gucken kann.

Grundsätzlich fühle ich mich in Berlin sehr wohl, auch das Wohnen bei meinem Schwager ist sehr angenehm. Ich habe mich so langsam wieder in Berlin eingelebt. Zwar ist ein Umzugsgedanke nicht tagesaktuell, doch ist klar, dass dieser Zeitpunkt irgendwann kommen wird.

Die Option wieder nach S. zu ziehen ist noch nicht vom Tisch. Leonard wohnt dort und ich merke, dass ich sehr viel seiner Kindheit verpasse. Ich möchte gern in seiner unmittelbaren Nähe wohnen, aber ohne Wohnung und Arbeit brauche ich gar nicht erst planen. Die Wohnungen in S. sind auch nicht gerade günstig, da es sich um eine kleine, aber begehrte Studentenstadt handelt. Bezahlbarerer Wohnraum ist dort sehr verknappt.

Dazu kommt ein wichtiger Faktor: Ich möchte endlich irgendwo "ankommen" und nicht in 5 Jahren wieder umziehen "müssen", wenn ich hier ausziehen sollte. Ich möchte freundschaftliche Kontakte knüpfen und eine unbefristete Arbeit finden. Ich suche eine Stadt, in der ich mich "Zuhause" fühle.

Mein Gefühlsmix aus Sehnsucht zu Leonard und den vielen finanziellen sowie emotionalen Nebenbedingungen, die es zwingend zu beachten gilt, ist unbeschreiblich. Eine "einfache" und schnelle Lösung wird es leider nicht geben.

Fazit:

Eine kurzfristige Zukunftsprognose zur beschriebenen Problematik ist nicht möglich, weil sie von zu vielen, unvorhersebaren Faktoren abhängt.

05.10.2015

5.10.15 22:59


Eintrag 887

Sachbearbeiter 2.0

Nachfolgend werden keine Namen von Personen, Firmen oder Produkten genannt. Meine Geschichte handelt von einer gedanklichen Rolle, die nicht mit der Realität übereinstimmen muss.

Ich bin ein Sachbearbeiter neuen Typs. Mein Arbeitgeber ist ein Dienstleister, der verschiedene Arbeitsprozesse von einem Auftraggeber übertragen bekam.

Wer glaubt, ich sitze wie in den 70ér Jahren in einem Büro mit einem Schreibtisch, Akten und einem Telefon, der ist schief gewickelt. Der Begriff für "Großraumbüro" heißt "Fläche", auf der wir in kleinen separierten Arbeitseinheiten sitzen.

Mein Arbeitgeber versucht den Vorgaben des Auftraggebers gerecht zu werden. Wir Sachbearbeiter versuchen die Arbeitsvorgaben des Arbeitgebers zu erfüllen. Viele Kundenprozesse liegen in unserer Hand, der Auftraggeber "überwacht" die Einhaltung der Verinbarungen. 

Die Arbeitsprozesse und -abläufe sind stark hierarchisiert. Die Bearbeitungsabläufe ähneln einem Fließbandprinzip. Da ich mich im Rahmen meines Studiums intensiv mit Kommunikationsstrukturen beschäftigt habe, ist mir aufgefallen, dass der "einfache" Sachbarbeiter nur diejenigen Informationen erhält, die für seine Arbeit notwendig sind. Sämtliche übergeordneten, steuerungsbedingten Informationen werden von ihm ferngehalten, denn er soll sich auf seine Arbeit konzentrieren. Je größer ein Team wird und je separierter die Kollegen sitzen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für schwere Kommunikationspannen, die zu Fehlern in der Bearbeitung führen können. In Meetings traut sich keiner, Steuerungsprozesse in Frage zu stellen, weil die Rhetorik der Vorgesetzten nicht zu einem Dialog einlädt. Somit gehen den Vorgesetzten wichtige Feedbacks verloren.  Die Sichtweise des ausführenden Sachbearbeiters erhält eine eher untergeordnete Rolle. Ich unterstelle, dass kritische Töne als störend empfunden werden. 

Leider bin ich aufgrund ungünstiger Umstände zeitweise in eine hohe Fehlerquote in der Bearbeitung geraten, die ich für teilweise unverschuldet halte. Diese Quote sitzt zumindest in den Hinterköpfen der Führungspersonen fest und es ist schwer sie vom Gegenteil zu überzeugen. Ich bin nicht bescheuert, auch wenn ich weiß, dass mich einige Kollegen für einen Vollidioten halten, weil ich Dinge oft nachfrage. Viele Kollegen fragen Dinge nach, aber bei mir scheint es negativ ausgelegt zu werden, auch wenn es keiner sagt. Ich kann gut Gesichtsausdrücke interpretieren.

Wer nicht fragt, bleibt dumm?

Das "Sesamstraßenprinzip" der Neugierigkeit sollte nicht übertrieben werden.

Aufgrund der ungerechtfertigten, erhöhten Fehlerquote fühle ich mich verunsichert und möchte weniger Fehler begehen, daher die ein oder andere Frage "zuviel". Die sich extrem oft wechselnden Arbeitsabläufe tragen nicht gerade zur Senkung einer Fehlerquote bei, egal bei welchem Kollegen. Nachfragen scheinen einen Hauch von Inkompetenz mit sich zu tragen. Wie ein Stück Scheiße, das sich tief in der Schuhsohle gemütlich gemacht hat, trage ich diese scheinbare Inkompetenz mit mir herum. Es ist ein Wunder, das mir mein Chef morgens nicht einen Staubsauger in die Hand gibt. Leider habe ich durch kleine, aber entscheidende Verhaltensfehler diese schwache Position mit verschuldet.

Das Dienstleistungsgewerbe ist knallhart, Kollegen kommen und gehen. Die eben geschilderten Sachverhalte sollen nicht im Widerspruch dazu stehen, dass ich meine Arbeit liebe und sie nach besten Wissen und Gewissen ausführen möchte.

6.10.15 22:56


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