Menüleiste/Kategorien

 



  Startseite
    - Alltägliches
    - Notizen
    - Papazeit
    - Ein bisschen Ich
    - Erlebnisse
    - Interviews
    - Gastbeiträge
  Über...
  Archiv
  Blogwegweiser
  Terminplaner bis 2014
  Meine Ziele
  Kindheit/Jugend
  Lebenswendepunkte1
  Lebenswendepunkte2
  Lebenswendepunkte3
  Fotogalerie 1
  Fotogalerie 2
  Fotogalerie 3
  Fotogalerie 4 (2016)
  Fotogalerie 5 (ab 2017)
  Fotogalerie 6 (Pascale als Kind)
  Fotogalerie 7 (Pascale als Kind)
  Meine Bachelorarbeit
  Meine Gedichte 1
  Meine Gedichte 2
  Meine Gedichte 3
  Meine Gedichte 4
  Meine Gedichte 5
  Meine Gedichte 6
  Grundsätzliches zu meinen Gedichten
  Rechtliches zu meinem Blog/Kontakt
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    motherfucking.live

   
    karlilotta

   
    poemataclara

   
    einfachlilly

    deko-deko
   
    nickyfee

   
    bmsmile

   
    invisible---girl

   
    eliumdiewelt

    - mehr Freunde




  Links
   - Mein neues Online-Tagebuch (ab Juni 2018)
   - Eine Familie auf Herzensreise
   - Pastellpink.com





https://myblog.de/pascale1974

Gratis bloggen bei
myblog.de





Eintrag 944

Mein 2. Leben in Berlin

Teil 10 (Trennung)

Ohne ins Detail gehen zu wollen, gebe ich eine erneute Veränderung in meinem Leben bekannt:

Meine Freundin und ich haben uns vor einigen Tagen getrennt. Ich möchte jedoch betonen, dass wir uns absolut im Guten getrennt haben. Wir möchten Kumpels/Freunde bleiben, denn grundsätzlich verstehen wir uns sehr gut.

Da ich ein äußerst loyaler Mensch bin und somit keine weiteren Hintergründe bekannt geben werde, möchte ich es bei dieser kurzen Mitteilung belassen. Ich bitte Euch an dieser Stelle darum, von irgendwelchen negativen Kommentaren abzusehen.

2.2.16 20:49


Eintrag 945

Es gibt Neuigkeiten bezüglich meiner Klage gegen die Bewertung der beiden Uni-Klausuren "Statistik" und "Wirtschaftsenglisch". In wenigen Wochen findet ein erster Erörterungstermin bei einem Verwaltungsgericht statt. Laut meinem Informationsstand kann es bei diesem Termin bereits zu einem Vergleich kommen, da der Universität in meinem Fall vermutlich ein formaler Fehler unterlaufen ist. Einzelheiten zum Ausgang meiner Klage nenne ich erst dann, wenn die Angelegenheit verhandelt wurde. Mein Anwalt, der bereits viele Vergleiche ausgehandelt hat, sagte, meine Chancen auf weitere Prüfungsversuche stünden nicht schlecht. Ich möchte mich jedoch nicht in Sicherheit wiegen, da noch zuviel "Wenn" und "Aber" im Raum steht:-)

Leider habe ich bezüglich der Kostenübernahme einer Kinderbetreuung für Leonard in Berlin eine Niederlage hinnehmen müssen. Mein Widerspruch wurde vor Weihnachten abgelehnt. Der Klageweg macht wenig Sinn. Ich wurde bezüglich der Kostenübernahme an ein weiteres Amt verwiesen.

3.2.16 19:26


Eintrag 946

Während der letzten Blogeinträge habe ich viel über Veränderungen geschrieben und meine Rolle als Wochenend-Papa.

Heute berichte ich über Veränderungen in meinem Arbeitsumfeld. Wie vor einigen Wochen erwähnt, bin ich innerhalb unseres großen Teams in eine kleine Abteilung gekommen, welche die Kundenanliegen anders bearbeitet, als in meiner vorheringen Abteilung.

Aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund stehe ich nun im Fokus bezüglich der Fehlerquote. Eigentlich ist diejenige Fehlerquote, die dem Auftraggeber wichtig ist, sehr gering. Ich liege absolut im Zielkorridor.

Es gibt jedoch noch eine interne Quote, die meinem Chef wichtiger (!) ist und diese ist etwas höher. Am morgigen Nachmittag habe ich ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten. Es geht um den Verbleib in dieser kleinen Abteilung. Seit Tagen fühle ich mich in großen Teilen zu Unrecht kritisiert, das stimmt mich traurig, denn ich fühle mich sehr wohl dort.

4.2.16 18:30


Eintrag 947

"Vor Sonnenuntrergang"

Warum schreibt Pascale diese Überschrift, ist es sein neuestes Gedicht? Nein, das ist der Titel des Theaterstücks, welches meine Schwester, mein Schwager und ich gestern Abend besucht hatten:-)

Aber mal den Tag von vorn. Der Wecker klingelte um 05.00 Uhr. Nach dem Duschen stieg ich am U-Bahnhof "Zwickauer Damm" in die U-Bahn und wechselte in der Wilmersdorferstraße in die S 7 nach "Babelsberg". Dort kaufte ich mir an dem kleinen Bahnhofskiosk einen Kaffee und stieg in die Staßenbahn, die mich zur Arbeit fuhr.

Nachmittags hatte ich das Gespräch mit meinem Chef, welches, anders als von mir erwartet, positiv verlief. Meine externe Fehlerquote lag seit Tagen bei 0%, es gab kein gewichtiges Argument mehr, mich aus dieser Abteilung abzuziehen. Dennoch gebe ich mir die größte Mühe, die interne Fehlerquote, die aus Tippfehlern besteht, in den Griff zu bekommen. Ich rede nicht von Tippfehlern in der externen Kommunikation, sondern in einem "Kurz-Notizen-Feld".

Abends besuchten wir das oben genannte Theaterstück mit Dieter Hallervorden im Schlosspark-Theater. Stellt Euch vor, wer genau einen Platz hinter mir saß: Wigald Boning mit Begleitung:-)

Dieses Theaterstück fußt auf dem Buch von Gerhard Hauptmann. Hallervorden brillierte in dem sozialen Drama in der Hauptrolle "Clausen". Er ist ein alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau ein junges Mädchen kennlernt und sich verliebt. Seine Familie (Kinder usw.) sieht in der neuen Liebe ihre verstorbene Mutter verraten. Es kommt zu Intrigen gegen den Vater, bis zum Entmündigungsantrag. Der Vater hält zu seiner neuen Freundin und bricht mit seinen Kindern. Er beruft sich auf die Selbstbestimmung und seine freie Entscheidung, tun und lassen zu können, was er wolle.

Die Liebe, die er fühlt und auslebt, wird von seiner Familie als "Verrücktheit" empfunden. Alle fürchten um das Erbe des wohlhabenen Mannes. Seine neue Freundin möchte mit ihm in die Schweiz fliehen, denn dort gilt die Entmündigung nicht, doch kurz vor der Flucht, die Psychatrie steht schon mit einem Wagen vor der Tür, nimmt er sich das Leben...

Es gab nur wenige, witzige Dialoge. Zwei Mal konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten.

Hier habt ihr ein Bild aus einer Szene mit einem Kommentar aus dem Tagesspiegel:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/vor-sonnenuntergang-mit-dieter-hallervorden-wenn-dem-prinzipal-das-laecheln-vergeht/12842552.html

Heute Abend fahre ich nach Potsdam, denn eine Arbeitskollegin feiert ihren Geburtstag. Zuerst treffen wir uns in kleinerer Runde in einem Cafe´, danach gehen wir tanzen.

Morgen schlafe ich aus und fahre anschließend nach Hellersdorf.

6.2.16 11:57


Eintrag 948

57. Meine Erfahrungen als Wochenend-Papa.

Vorwort: Ich liebe das Wesen der Kinder und finde es interessant, wie sie jeden Tag ihre Welt entdecken. Ich habe den Eindruck, dass mich diejenigen Kinder, die ich über den Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis kennengelernt habe, sehr mögen. Sehr gern spiele ich mit Kindern (und sie mit mir) und ich bringe ihnen mit größtem Vergnügen etwas bei. Sie danken es meistens mit einem Lächeln. (-Vorwort Ende-)

Als ich im Oktober 2014 wieder nach Berlin zog, war die Umstellung vom Vollzeit-Papa zum Wochenend-Papa nicht leicht. Leonard und ich meisterten die Veränderungen jedoch mit Bravour. Er scheint die Umstellung gut verkraftet zu haben, worüber ich sehr froh bin.

Als er noch in Dresden wohnte, holte ich ihn an jedem zweiten Wochenenende mit dem Fernreisebus nach Berlin. Die Fahrtzeit betrug knapp 2 Stunden, sodass ein Holen oder Bringen schnell über die Bühne gebracht werden konnte.

Als ich erfuhr, dass Leonard wieder nach S. ziehen wird, schrieb ich für ihn folgendes Gedicht:

 

Lebensautobahn.

 

Mein Schicksal

brennt schwerelos.

Reisebus fährt

auf verwischten Lebenslinien

geradeaus in die Vergangenheit.

Jeder Autobahnkilometer

ein Herzschlag im Nirgendwo.

Turbodiesel Kinderglück.

Meine Schwimmflügel

haben keine Chance.

Mein Motor

ist sein Lächeln,

heute und morgen.

 

Pascale A.

Berlin, Juli 2015

 

Als er noch ein kleines Baby war, sangen seine Mutter oder ich ihm dieses selbsterfundene Einschlaflied vor. Ich habe es gerade beim Stöbern in meinem Blog wiedergefunden. Der Text wurde in der Melodie des Liedes "Jetzt fahrn wir übern See..." in einer sehr langsamen Variante gesungen.

 

Jetzt gehn wir schlafen,

schlahahafen,

jetzt gehn wir schlahafen.

Jetzt gehn wir schlafen,

schlahahafen,

jetzt gehn wir schlahafen.

Wir gehen in die Heia,

Heiaheiaheija,

wir gehen in die Heia,

das Traumland wartet schon.

Wir gehen in die Heia,

Heiaheiaheija,

wir gehen in die Heia,

das Traumland wartet schon.

 

Gleich schläfst Du 

tief und fest tief und fest,

gleich schläfst Du tief und fest.

Gleich schläfst Du 

tief und fest tief und fest,

gleich schläfst Du tief und fest.

Und hast ganz schöne Träume,

wünderschöne Träume.

Und hast ganz schöne Träume,

weil der Mondbär Dich beschützt.

Du hast ganz schöne Träume,

wünderschöne Träume.

Du hast ganz schöne Träume,

weil der Mondbär Dich beschützt.

 

Morgen früh wachst Du auf

wachst Du auf,

morgen früh wachst Du auf.

Morgen früh wachst Du auf

wachst Du auf,

morgen früh wachst Du auf.

Dann gibt es wieder Küsschen,

ganz ganz viele Kühüsschen,

dann gibt es wieder Küsschen,

soviel Du ertragen kannst.

Dann gibt es wieder Küsschen,

ganz ganz viele Kühüsschen,

dann gibt es wieder Küsschen,

soviel Du ertragen kannst.

 

- Text Ende-

 

Gefühlsmäßig war die Umstellung vom Vollzeit-Papa zum Wochenend-Papa für mich eine Katastrophe. Vor dem Umzug sah ich Leonard jeden Tag, doch dann nur noch alle 2 Wochen. Ich verpasste große und kleine Entwicklungsschritte sowie seine alltäglichen Erlebnisse. Jedes Mal, wenn ich ihn sah, gewann ich den Eindruck, als sei er ein anderes Kind. Ich kann den Spruch meiner Oma nun verstehen, wenn sie als Kind sagte: "Pascale, Du bist aber groß geworden!".

Wochenend-Väter neigen manchmal dazu, das Kind etwas großzügiger zu behandeln, weil man die wenige Zeit, die man sein Kind sieht, es lachen sehen möchte. Vielleicht ist das ein "Fehler", an dem ich noch arbeiten werde. Selbstversändlich gibt es feste Regeln, an die sich Leonard halten muss.

Ich habe jedoch etwas die Erziehungs-Philosophie meines Vaters übernommen, der sagte:"Pascale, alles im Rahmen!". Er ignorierte meinen Schabernack bis zu einem gewissen Punkt. Erst dann schritt er ein und zeigte mir eine Grenze auf.

Ich merke gelegentlich, wenn ich Leo keine negative Aufmerksamkeit gebe, dass er von ganz allein aufhört am Essenstisch zu zappeln. Es gibt halt nicht immer ein "Richtig" oder "Falsch" in der Erziehung ;-)

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Leonard sehe, um die wenige Zeit, die wir miteinander haben, genießen zu können :-)

Das Leben ist ein dynamischer Prozess. Alles ist im Fluss und im Wandel. Ich liebe Leonard bedingungslos und möchte ihn, so gut es geht, auf all seinen schönen und weniger schönen Lebenswegen als Vater begleiten. Die Türen werde für ihn immer offenstehen. Das sehe ich als selbstverständlich an, denn ich bin Vater mit Leib und Seele!!!
9.2.16 21:11


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung