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Eintrag 1081

Die ersten Arbeitstage.

Am Montag, den 13.02.2017, trat ich meine neue Arbeitsstelle an. Ich bin als Sachbearbeiter in der Buchhaltung in einem großen KFZ-Haus tätig.

Die ersten Arbeitstage verliefen sehr gut. Das Arbeitspensum und die Arbeitsinhalte werden von Tag zu Tag gesteigert. Auf den ersten Blick ist diese Tätigkeit deutlich anspruchsvoller als bei meinem alten Arbeitgeber. Die Kollegen sind alle sehr freundlich und ich fühle mich in dem Betriebsklima sehr wohl. Dennoch vermisse ich einen Großteil meiner alten Kollegen.

Soviel in aller Kürze zu meinen ersten Eindrücken.

15.2.17 17:34


Eintrag 1082

Neue Fotos aus dem Winter 2016/2017
 
 

15.2.17 19:01


Eintrag 1083

45. Papazeit

(03.02.2017-05.02.2017)

Im Vergleich zum letzten Besuch hat Leonard einen deutlichen Entwicklungsschritt im kognitiven Bereich vollzogen, denn er ist nachdenklicher geworden. Leo scheint mehr und mehr verstehen zu wollen, warum seine Eltern getrennt leben und ich ihn nicht so oft sehen kann, wie ich es gern möchte (Arbeitszeit, Entfernung, Fahrtkosten...).

Meistens kommt Leonard während der Begrüßung freudig auf mich zugerannt und umarmt mich, doch bei diesem Treffen war er in den ersten Minuten zurückhaltender als sonst. Es dauerte ein Weilchen, bis er auftaute.

All das ist normal, denn in seinem Leben finden paralle viele Veränderungen statt. Mir sind die oben beschriebenen Dinge bei diesem Treffen nur besonders aufgefallen.

Wir spielten zusammen UNO, saßen in der Badewanne, schauten TV, kochten Nudeln und malten Bilder. Abends schliefen wir gemeinsam auf der großen Luftmatratze, die in seinem Kinderzimmer lag, nach den Gute-Nacht-Geschichten ein. Leonard hielt dabei meine Hand und wollte sie nicht mehr loslassen.

Nach dem Frühstück kam seine Mutter wieder und beide brachten mich mit dem Auto zum Hauptbahnhof seines Wohnortes.

18.2.17 11:54


Eintrag 1084

Innere Konflikte als Wochenendpapa.

Dieser Text ist eine Aktualisierung des Eintrages 948 bzw. des Eintrages 57. "Meine Erfahrungen als Wochenendvater" (Kategorie "Erlebnisse".

Mein Gefühl, größere und kleine Entwicklungsschritte in Leonards Kindheit zu verpassen, hat sich während der letzten Monate intensiviert. Gelegentlich wache ich morgens auf und habe, bezogen auf meine Abwesenheit, gegenüber Leonard ein "schlechtes Gewissen".

Die Entfernung zu seinem Wohnort erlaubt es nicht, ihn mal schnell an den Wochenenden nach Berlin zu holen. Die Fahrtzeit pro Wegstrecke beträgt circa 6 Stunden. Als er noch in D. wohnte, war das noch anders. Ich besuche ihn daher, so oft es mir zeitlich und finanziell möglich ist. Mein damaliger Studentenarbeitsvertrag hat mich leider in eine finazielle Schieflage gebracht und es wird noch eine Weile dauern, bis sich dieser Zustand ändert. Da unsere Beziehung nicht unter meinen Finanzen leiden soll, spielt dieser Punkt eine untergeordnete Rolle.

Ich kann meinen Sohn nur dann für ein paar Tage nach Berlin holen, wenn meine Verlobte oder ich Urlaub haben. Wenn Leo nach Berlin kommt, findet die Übergabe meistens in Hannover satt, was eine große Erleichterung bedeutet. Eine separate Kinderbetreuung in Berlin, während meiner Arbeitszeit, wäre nur privat finanziert möglich.

Die Sehnsucht zu meinem Sohn ist unermesslich groß. Unsere Treffen sind etwas ganz Besonderes, mir fehlt jedoch auch der gemeinsame Alltag mit ihm. Leo und ich freuen uns sehr aufeinander, wenn wir uns sehen. Inzwischen ist er in einem Alter, in dem er sich kognitiv stark weiterentwickelt und nachdenklicher wird. Vermutlich fragt sich Leonard manchmal, warum sein Papa nicht so oft bei ihm sein kann.

Leider ist unsere Vater-Sohn-Beziehung aufgrund der aktuellen Gegebenheiten (Vollzeitarbeit, Entfernung, Finanzen...) eine "Defizit-Beziehung". Für mich besteht die Herausforderung darin, dieses Defizit, welches in meiner Abwesenheit besteht, zu minimieren. Wir versuchen unsere knappe Zeit zu genießen.

Vom Herzen her möchte ich mehr sein als nur ein "Spaß-Papa", so wie Wochenendväter in der Öffentlichkeit manchmal abfällig genannt werden. Mein Problem liegt auch darin, dass ich grundsätzlich das klassische Vater-Mutter-Kind-Modell, bezogen auf die Erziehung, für richtig halte. Ich lerne, meine Ansichten den Veränderungen anzupassen, denn ein Papa ist in einer Patchwork-Familie "nur" ein Teil eines Puzzelstückes.

PS: Ich habe das Gefühl, dass meine momentane Rolle als Vater hauptsächlich darin besteht, ihm die Sehnsucht zu nehmen, die er nach mir hat.

19.2.17 17:09


Eintrag 1085

Meine zweite Arbeitswoche ist zuende und die Einarbeitung verläuft gut. Auf mich prallen täglich sehr viele neue Informationen ein und die Herausforderung besteht darin, diese schnell zu verarbeiten. Die Arbeitsinhalte sind unterschiedlich und werden mir schrittweise beigebracht.

Ich habe an mich einen sehr hohen Anspruch, was eine schnelle Einarbeitung betrifft, aber mir gelingt es leider nicht immer, meine eigenen Ansprüche zu erfüllen. Zu viele Fallkonstellationen prasseln auf mich täglich ein, als das ich diese erkennen und bearbeiten kann. Meine Kollegen geben sich größte Mühe, sich meiner Lerngeschwindigkeit anzupassen.

Vor einigen Monaten habe ich bei meinem alten Arbeitgeber auch Mitarbeiter eingearbeitet und dachte mir:"Man, warum begreift er das nicht?". Nun bin ich auf der anderen Seite und stelle fest, dass man viel Geduld benötigt. Ein neuer Mitarbeiter muss nicht nur die Arbeitsinhalte erlernen,  er muss sich auch an ein neues Umfeld gewöhnen.

Meine Verlobte hat mich diese Woche oft von der Arbeit abgeholt, worüber ich mich gefreut habe. Morgen werde ich Zuhause einige Themen meiner Arbeit wiederholen, damit ich mein Informationsdefizit minimiere. Zuerst schalte ich jedoch ab und entspanne.
25.2.17 11:07


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