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Eintrag 1124

Mein 2. Leben in Berlin

Teil 20 (Hochzeit an der Ostsee)

Am Samstag, den 29.04.2017, haben wir im kleinsten Kreise auf der Seebrücke in Ahlbeck geheiratet!

Ich habe lange überlegt, meinen Sohn Leonard mit zur Hochzeit zu nehmen. Nach Abwägung der Lage habe ich mich dagegen entschieden, weil er noch zu klein ist und sich im Restaurant gelangweilt hätte. Eine gemeinsame Reise mit ihm wird vermutlich während der nächsten Monate stattfinden.

Die Trauung fand um 12.00 statt. Als Einmarschlied wählten wir die Pet Shop Boys mit "Love comes quickly" und als Ausmarsch And One mit "Für". 

Im Anschluss gab es einen Sektempfang und Mittagessen. Nach mehreren Fotosessions und schönen Gesprächen gab es Kaffee und Kuchen, bevor gegen 18.00 die kleine Feier endete.

Ich danke allen anwesenden Gästen, dass ihr diesen unvergesslichen Tag mit uns geteilt habt.

An alle Freunde und Familienmitglieder, die wir nicht eingeladen haben: Es ist nicht böse oder persönlich gemeint, wir wollten aber nur im kleinen Kreise heiraten.

06.04.2017

1.5.17 15:44


Eintrag 1125

Als ich heute, am ersten Arbeitstag nach der Hochzeit, ins Büro kam, gab es nur von zwei Kollegen eine verhaltene Gratulation. Irgendwie hatte ich mir mehr erhofft, zumal mein Sonderurlaub wegen meiner Hochzeit bekannt war.

Nachmittags wurde mir in einem 6-Augengespräch mitgeteilt, dass man für meine Tätigkeit eine günstigere Arbeitskraft organisieren möchte. Eigentlich sollte ich das Forderungsmanagement übernehmen, doch die Firma, in der ich eingesetzt bin, möchte umorganisieren.

Ich bin nicht arbeitslos, weil ich über eine gute Zeitarbeitsfirma beschäftigt bin. Diese bezahlt auch etwaige einsatzfreie Zeiten und organisiert mir einen neuen Auftraggeber. Diese Sprunghaftigkeit in der Arbeit kenne ich von meiner ersten Zeitarbeitsfirma in der Produktion.

Wielang ich noch am Einsatzort bin, ist ungewiss. Vielleicht noch 3 Tage, vielleicht noch 3 Monate.

Der Nachteil: Ich fange wieder von vorn mit der Einarbeitung und Eingewöhnung an.

2.5.17 21:06


Eintrag 1126

Der Arbeitstag heute verlief gut. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich kurz- oder mittelfristig einen anderen Arbeitseinsatz haben werde. Die Stimmung mit den Kollegen ist seit gestern höflich distanziert (nicht von meiner Seite aus). Ich bin eine Art "Auslaufmodell" geworden. Warum soll man sich mit mir noch anfreunden, wenn ich eh bald weg bin?

Ich mache nun Arbeit nach Vorschrift. Die Motivation, mich extrem ins Zeug zu legen, ist dahin. Eigentlich wollte ich nach der Hochzeit viele Überstunden machen, um mich zu präsentieren. Offen gestanden habe ich dazu keine Lust mehr. Meine Arbeit werde ich, bis zum letzten Einsatztag, nach bestem Wissen und Gewissen ordentlich erledigen. Schließlich zahlt das Unternehmen, in dem ich eingesetzt bin, sehr viel Geld für mich. Ich werde aber keine Extra-Zeiten über den Dienst hinaus einlegen.

Oder würdet ihr Euch anders verhalten?

Die Entscheidung, sich für eine Zeitarbeitsfirma zu entscheiden, war dennoch richtig. Ich verdiene Geld, hänge nicht auf dem Sofa rum und habe die Möglichkeit, mich in einem Unternehmen für eine feste Stelle zu präsentieren (auch wenn eine Festeinstellung von vielen anderen Faktoren abhängt.

Zeitarbeit ist nicht gleich Zeitarbeit. Ich hatte Glück und verdiene mehr als bei meinen vorheringen Arbeitgebern.

3.5.17 19:21


Eintrag 1127

Meine erste Diagnose der internen Kommunikation des Unternehmens, in dem ich eingesetzt bin:

Selbstverständlich berichte ich nur sachlich und ohne Namen.

Es handelt sich um eine innovative und aufstrebende Firma, die mit ihrer Geschäftsidee fast einzigartig auf dem Markt ist. In dem Unternehmen steckt viel Wachstumspotential, eigentlich könnte die Mitarbeiteranzahl in 3 Jahren auf 1000 ansteigen.

Die Betonung liegt auf "eigentlich". Weil die Firma sehr schnell gewachsen ist, haben sich eigenständige Kommunikationsstrukuten innerhalb der Abteilungen gebildet.

Es gibt zwar gemeinsame Kommunikationsplattformen, auf denen jedoch nicht alle Informationen stehen. Jede Abteilung benötigt andere Kennzahlen. Inzwischen müssen sich die führenden Mitarbeiter ihre Zahlen aus verschiedenen Anwendungsprogrammen zusammen- schustern.

Da meine Bachelor-Abschlussarbeit u.a. von Kommunikationsstörungen handelte, ist es für mich spannend zu beobachten, wie Kommunikatonspannen zu einem geschäftlichen Fehlverhalten führen können. Den handelnden Personen ist diese Problematik bekannt, sie lässt sich jedoch nicht ohne Weiteres ändern.

Ein weiterer Missstand: Das Unternehmen wächst überproportional im Verkauf. Diese neuen Verkäufe produzieren jedoch auch neue Aufträge mit Rechnungen und Buchungen. Die Buchhaltungsabteilung könnte noch weitere 5 Mitarbeiter beschäftigen, um tagesaktuell zu bleiben, wenn man die Umsatzgröße als Maßstaab heranzieht. Wenn Kreditorenrechnungen nicht rechtzeitig beglichen werden können, weil Reportings und Quartalsabschlüsse im Vordergrund stehen, entstehen auch hier unnötige Kosten.

Ich wünsche dem Unternehmen viel Erfolg, weil ich die Geschäftsidee hervorragend finde und gern Teil der Organisation geworden wäre.

6.5.17 11:44


Eintrag 1128

Die Igel-Familie.

Seit circa 2 Jahren erzähle ich Leonard selbst ausgedachte Gute-Nacht-Geschichten der "Igel-Familie".

Wir haben in unserer Familie alle Tier-Kosenamen, die ich hier nicht aufzählen möchte. Ich bin der Hase und Leonard ist der Igel. 

Das Erzählen von Geschichten habe ich von meiner Oma gelernt. Sie erfand Geschichten von einem "Wurm". Diese begannen alle mit: "Es war einmal ein Wurm....". Ich erinnere mich gern an diese Situationen, sie erwecken in mir ein Ur-Vertrauensgefühl und versetzen mich in meine Kindheit zurück.

Das Geschichtenerzählen fördert Kreativität und das bildliche Vorstellungsvermögen. Darüber hinaus ist es sowohl für Leonards Sprachentwicklung als auch für die Vater-Sohn-Bindung eine wichtige Angelegenheit.

Bei mir beginnen alle Geschichten mit: "Es war einmal eine Igel-Familie, Mama, Papa und der Igel-Junge...". Leonard sagt mir manchmal vor dem Erzählen einer Story, ob diese gruselig oder lustig sein soll. Er sagt dann genau die Elemente, die darin enthalten sein sollen:-)

Inzwischen ist es soweit, dass er mir auch Geschichten erzählt. Diese spontane Kreativität erfreut mich und ich hoffe, dass auch er seinen Kindern (falls er Vater wird) Geschichten erzählt. 

Zur Zeit möchte Leo abends beim Skypen die Igel-Familie hören. Sie ist inzwischen ein Bindungsfaktor und Ritual zwischen uns geworden.

Danke Oma, für diese schöne Fähigkeit, die ich durch Dich erlernen konnte!!!

7.5.17 11:58


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