Menüleiste/Kategorien

 



  Startseite
    - Alltägliches
    - Notizen
    - Papazeit
    - Ein bisschen Ich
    - Erlebnisse
    - Interviews
    - Gastbeiträge
  Über...
  Archiv
  Blogwegweiser
  Terminplaner bis 2014
  Meine Ziele
  Kindheit/Jugend
  Lebenswendepunkte1
  Lebenswendepunkte2
  Lebenswendepunkte3
  Fotogalerie 1
  Fotogalerie 2
  Fotogalerie 3
  Fotogalerie 4 (2016)
  Fotogalerie 5 (ab 2017)
  Fotogalerie 6 (Pascale als Kind)
  Fotogalerie 7 (Pascale als Kind)
  Meine Bachelorarbeit
  Meine Gedichte 1
  Meine Gedichte 2
  Meine Gedichte 3
  Meine Gedichte 4
  Meine Gedichte 5
  Meine Gedichte 6
  Grundsätzliches zu meinen Gedichten
  Rechtliches zu meinem Blog/Kontakt
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    motherfucking.live

   
    karlilotta

   
    poemataclara

   
    einfachlilly

    deko-deko
   
    nickyfee

   
    bmsmile

   
    invisible---girl

   
    eliumdiewelt

    - mehr Freunde




  Links
   - Mein neues Online-Tagebuch (ab Juni 2018)
   - Eine Familie auf Herzensreise
   - Pastellpink.com





https://myblog.de/pascale1974

Gratis bloggen bei
myblog.de





Eintrag 1194

Ein bisschen Ich.

Teil 14. Vom Partei-Soldaten zum Anti-Politiker.

Jeder, der mich während der Siegener Zeit persönlich kennengelernt hat, der weiß, dass ich viele Jahre einer Partei bzw. Bewegung angehörte und Stolz darauf war. Ohne zuviel zu verraten, steht diese Partei für Solidarität und den großen Weltfrieden.

Ich betreute Wahlkampf-Info-Stände, verteilte Parteizeitungen + Flyer, hing Plakate an Laternen auf und nahm regelmäßig an Parteiveranstaltungen teil. Nach einer erfolgreichen Kommunalwahl vertrat ich meine damalige Partei in zwei Ausschüssen. All das bereitete mir große Freude, denn ich empfand es als wichtig eine politische Meinung zu haben und dafür zu werben.

In der Partei lernte ich symphatische Menschen kennen, u.a. meine Vaterfigur "Hans-Dieter".

Doch während der letzten Jahre vor meinem Parteiaustritt, hatten einige politische Ereignisse meine Einstellung ins Wanken gebracht. Dazu kam, dass ich die Ortspartei als ein Spannungsfeld zwischen "Solidarität und Wirklichkeit" erlebte.

Untereinander herrschte teilweise ein Klima aus Misstrauen, Verfolgungswahn, Egoismus, Egozentrismus und Denunzation. Auch die Interpretation diverser geschichtlicher Ereignisse grenzte bei so mancher Person an Geschichtsverknitterung.

Wollten sie nicht anders sein, als die anderen Parteien? Haben sie den Menschen in den vielen Wahlkämpfen nicht gesagt: "Wir sind anders! Wir machen alles anders.."? Doch was ich an Mitmenschlichkeit erlebte, war nichts geringeres als ein totaler Widerspruch ihrer Grundsätze. Sind vielleicht ihre Grundsätze wirklichkeitsfremd und ein bloßer Wunschtraum? Sind sie naiv, weil sie dachten, sie seien die "besseren" Menschen? Wie wollen sie die große weite Welt verändern, wenn es schon im eigenen, kleinsten und erweiterten Kreis nicht funktioniert? Wenn es um die eigenen, innerparteilichen Vorteile geht, kommt das "normale" menschliche Verhalten zum Vorschein.

Die Verhaltensmuster untereinander waren aus meiner Sicht wie in der Schule, in den Führungsetagen eines Unternehmens oder in anderen Parteien und nicht, wie man vermuten könnte, fairer. Vielleicht sollten sie ihre Ideale mehr am menschlichen Verhalten ausrichten und nicht versuchen, das menschliche Verhalten in eine ideologische Zwangsjacke zu stecken?

Ich hatte mich damals im Eintrag 613 ausführlicher zu meinem Austritt geäußert.

Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir ein Satz aus diesem alten Eintrag ein, den ich nochmal zitieren möchte:

 "1. Ich bin nicht mehr derjenige Pascale, der ich vor wenigen Jahren war, denn ich habe mich weiterentwickelt. Somit haben sich auch Teile meiner politischen Anschauung verändert..."

Dieser Satz war der Kerngedanke, der meine Entscheidung auslöste, die Partei zu verlassen. Ich hatte mich verändert und passte nicht mehr zur Partei. Ich gebe zu, dass ich mich heute noch dabei ertappe "Wir" zu sagen, wenn ich mit Menschen über Politik diskutiere.

Leider standen Verhaltensweisen einiger Mitglieder diametral zu den Schlagworten, welche die Partei auf ihre Fahnen schrieb.

Diese Widerprüche (meine eigene Veränderung und die Verhaltensweisen von Mitgliedern) hielt ich nicht mehr aus.

Ich genieße heute meine politische Freiheit, nicht mehr in Parteischubladen denken zu "müssen". Die Welt ist größer und vielfältiger als eine Partei. Die Mitgliedschaft in einer Partei kann darin münden, dass man sich nicht mehr "traut" anders zu denken, als es die Partei vorgibt. Man möchte schließlich Teil der Gemeinschaft bleiben und nicht so völlig aus der Art schlagen.

Es fing schon an, dass ich mich oft rechtfertigen musste, welche Zeitungen ich lese bzw. woher ich meine Informationen habe. Damit wurde mir unterstellt, dass ich mich von den Medien, die auf "der anderen Seite" standen, manipulieren lasse. Dieser Standpunkt wiederum unterstellt mir Dummheit, weil ich das Gelesene nicht reflektieren kann:-)

Mir ist wohl bekannt, dass die eben beschriebenen Phänomene auch in anderen Parteien vorkommen.

PS: Dieser Eintrag enthält sowohl neue Gedanken als auch Elemente älterer Einträge.

2.9.17 10:23


Eintrag 1198

Freitag kam ich nach einer Woche Krankheit wieder zur Arbeit. Ich wollte an meinem ersten, offiziellen Arbeitstag nicht fehlen, obwohl ich noch nicht richtig gesund war.

Während meienr Abwesenheit haben sich einige Arbeitsabläufe in meinem Projekt geändert, sodass ich erst Mal zwei Stunden benötigte, um die Neuigkeiten zu erassen und umzusetzen. Es gibt neue Excel-Listen, die befüllt werden müssen, andere hingegen sollen langsam aufgelöst werden. 

An meinem ersten Arbeitstag brachte ich Kuchen mit, den ich aber nicht gebacken, sondern gekauft hatte.
3.9.17 16:25


Eintrag 1199

Die neue Arbeitswoche hat begonnen. Heute Morgen habe ich, wie so oft, an einem Imbis am U-Bahnhof "Wittenbergplatz" einen Guten-Morgen-Kaffee getrunken. Es ist einer der wenigen Läden, die noch "Filter-Kaffee" anbieten.

Unsere Buchhaltungsabteilung erhält weiterhin stetigen Zuwachs. Ich konnte einen ehemaligen Kollegen aus Potsdam in unsere Abteilung "einschleusen". Mein Arbeitgeber hat gesucht und um geeignete Vermittlungsvorschläge aus dem Freundeskreis gebeten. Mein damaliger und nun neuer Kollege hat ebenfalls gesucht und scheint beim Vorstellungsgespräch eine gute Figur gemacht zu haben.

Es ist immer schön in einem neuen Umfeld mit Menschen zu arbeiten, die man kennt und mag. Ich habe im Gefühl, dass er gut in unser Team passen wird.

4.9.17 16:37


Eintrag 1200

Das Unternehmen, für das ich arbeite, boomt ohne Ende. Wir können uns vor neuen Aufträgen kaum retten. Die Werbung im Fernsehen und das mit Abstand beste Abschneiden unseres Produktes bei "Stiftung Warentest" in einer Produktsparte, lässt das Bestellvolumen in ungeahnte Höhen sprießen.

Es ist soviel zu tun, dass ich mich mit meinen 3 neuen Kollegen bis zum Jahresende wieder auf die Debitorenkonten konzentrieren muss. Die Extra-Aufgaben im Bereich des "Einkaufs" sowie der "Kreditoren" müssen überwiegend von anderen Kollegen bearbeitet werden.

Im Grunde bin ich als "Sachbearbeiter in der Buchhaltung" (Debitoren) eingestellt worden. Die Planung war, dass ich durch Sonderaufgaben vermehrt in das sogenannte "Tagesgeschäft" integriert werde, um einerseits die anderen Kollegen zu entlassten und andererseits meine Fähigkeiten zu erweitern.

Doch leider gibt es in einigen Debitorenkonten Arbeitsbedarf, sodass ich mich wieder auf meine Kernaufgabe konzentrieren muss.

PS: Leider sind aufgrund eines technischen Problems dieses Bloganbieters die Linkfarben auf meiner Homepage verändert. Ich habe das Problem bereits gemeldet. Wundert Euch also nicht, dass mein Blog etwas anders aussieht als zuvor.

5.9.17 17:45


Eintrag 1201

Der Herbst scheint in großen Schritten Einzug zu erhalten. Die Temperaturen sind im Vergleich zu den Vorwochen deutlich gesunken und es scheint häufiger zu regnen.

Morgen werde ich nach der Arbeit mit einem Mietauto nach S. fahren, um Leonard zu besuchen. Ich habe ein Kleinstauto für 2 Tage gebucht und zahle ohne Sprit nur ca. 90 Euro. Der Vorteil ist, dass ich vor Ort flexibel bin und auch meine Abreise selbst bestimmen kann. Wenn alles nach Plan verläuft, werde ich gegen Mitternacht an meinem Zielort ankommen.

7.9.17 17:03


 [eine Seite weiter] s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung