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Eintrag 1245

Meine lieben Leserinnen und Leser,

an dieser Stelle wünsche ich Euch einen guten Start

in das neue Jahr 2018!

Liebe Grüße

Euer Pascale
1.1.18 16:12


Eintrag 1246

Wir sind gut ins neue Jahr gekommen. Die verkürzte erste Arbeitswoche war ein bisschen stressig, weil die Abteilung aufgrund von Urlauben und Krankheit nicht voll besetzt war.

Meine Probezeit endet in einigen Wochen, aber ich bin mir sicher, dass ich diese bestehen werde. Aus meiner Sicht habe ich mich gut eingearbeitet und habe mich zu einer festen Größe etabiliert.

6.1.18 13:01


Eintrag 1247

5. Gast-Beitrag

Im Rahmen meiner Blog-Interaktion präsentiere ich Euch

ein Gedicht der Autorin "Nicky Fee" aus Ihrem Buch "Exit".

Für den Textinhalt ist ausschließlich die Autorin verantwortlich.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr gern Kommentare hier in meinem Blog hinterlassen.

Hier findet Ihr den Link zu Ihrer Homepage

www.nickyfees-welt.de

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Euer Pascale


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Exit

Zwei ICEs auf dem Weg nach Nirgendwo.
Jeder fährt auf seiner Strecke,
d
as Ziel im Kopf
und Scheuklappen auf,
rechts und links – alles egal, nur geradeaus und weg.
Der Schaffner vergisst, die Weiche zu stellen.
Wir rasen aufeinander zu,
kollidieren, explodieren.
Staub und Trümmer und wir mittendrin,
Alles zerbröckelt und du bist verletzt.
Hinter mir Feuer, versengende Hitze,
vor mir getürmt Maschinenteile
und Menschenkörper
und du bist am Leben und schaust mich an,
blutend, stöhnend, bettelnd.
Mit blauen Augen und verstörtem Gesicht.
Und es ist mir egal, was du sagst und wie weh es dir tut,
weil unsere Wege in verschiedene Richtungen gehen.
Unsere Ziele liegen so weit auseinander wie die Köpfe der Schaffner,
die es nicht geschafft haben,
sich aus dem Fenster zu retten.
Um dir zu helfen, müsste ich rauskommen.
Nicht nach hinten ins Feuer,
nicht nach vorn, um deine Hand zu halten
und dir zu beteuern, dass alles gut werden wird.
Ich suche den Notausgang,
auch wenn die Fenster schon eingeschlagen sind.
Meine Hände färben sich rot
von Glassplittern
und Blutresten fremder Leute,
vermischt auf meinen Fingerspitzen,
mit denen ich dich berührt habe.
Mein Notausgang heißt: weg von dir.
Bevor das Feuer mich einschließt,
der Rauch mich erstickt.
Aber keine Sorge: Ich habe schon Menschen vergessen,
die mir weniger bedeutet haben als du.

7.1.18 16:16


Eintrag 1248

Seit Samstag fühle ich mich ausgelaugt und erkältet. Heute Mittag war ich dann bei einem Arzt in unmittelbarer Wohnnähe, der mich bis Freitag krankgeschrieben hat. Es ist unheimlich schwer in Berlin einen Hausarzt zu finden, der einen fest in seine Kartei aufnimmt. Ich habe schon Situationen und Abweisungen erlebt, die mich stark an ein bedarfsorientiertes Gesundheitssystem zweifeln lassen.

Nun werde ich die kommenden Tage auf dem Sofa verbringen und mich auskurieren, bevor ich hoffentlich ausgeruht in die nächste Arbeitswoche starten kann.

8.1.18 16:44


Eintrag 1249

Seit circa einem Jahr durchlebt mein Sohn viele Veränderungen:

1. Neue Familienstruktur

2. Eine weitere Vaterfigur

3. Umzug in ein anderes Wohnumfeld

Betrachtet man noch zuvor die Trennung seiner Eltern, 2 weitere Wohnungswechsel und ingesamt 4 Kita-Gruppen, dann ist das ein schwerer Brocken, den mein Sohn in seinen jungen Lebensjahren verarbeiten muss.

Ich frage mich oft, wie er diese Veränderungen wahrnimmt und ob er sie langfristig gut verarbeiten kann. Jedes Kind verarbeitet Veränderungen unterschiedlich gut und schnell. Parallel dazu erlebt mein Sohn schließlich auch das "normale Kindsein" mit all seinen Entwicklungsschritten, die ein Kind prägen.

Zur Zeit sehe ich Leonard circa einmal im Monat und bin jedes Mal völlig überrascht, welche neuen Fähigkeiten mein Sohn erlernt hat. Er stellt andere Fragen und verlangt tiefergehende Antworten. Obwohl ich sein Vater bin, hat jede Erzieherin in der Kita einen größeren Einfluss auf seine Erziehung als ich.

Wie ich in der Vergangenheit mehrfach schilderte, renne ich seinen Veränderungen stets hinterher. Ich versuche ihn auf all seinen Wegen so oft es geht und bestmöglich zu begleiten.

Die Vater-Sohn-Beziehung ist stabil. Leonard sucht, wenn wir uns sehen, meine Nähe und streichelt z.B. abends im Bett über meine Haare. Es ist kaum zu beschreiben, wie intensiv dieses Gefühl ist, welches ich aufgrund seiner Zuneigung erlebe.
9.1.18 16:00


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