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Eintrag 1218

1. Gast-Beitrag

Nachfolgend findet Ihr den Gast-Beitrag von der Bloggerin Marie zum Thema "Diagnose Krebs", für den ich mich an dieser Stelle bei ihr bedanken möchte. Für den Inhalt ist die Autorin verantwortlich. Wenn ihr möchtet, könnt ihr gern Kommentare zu diesem Eintrag hier hinterlassen. Hier findet Ihr den Link zu Ihrem Blog http://marie-adel-verpflichtet.myblog.de/

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Euer Pascale

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Diagnose „Krebs“

„Alles was ich tue, tue ich im Moment für den Augenblick!“

Krebs, was ist das?

Die Diagnose Krebs steht für viele hundert verschiedene Krankheiten, die durch bösartige Vorgänge verursacht werden. Sogenannte bösartige „Tumore“. Ein Tumor ist eine Schwellung im Gewebe, die meistens durch Zellwucherungen entsteht. Wird von einem Tumor gesprochen, ist dieser nicht zwangsläufig bösartig. Es gibt somit gut-, wie auch bösartige Tumore. Bösartige Tumore können noch Tochtertumore bilden, diese werden als Metastasen bezeichnet.

Wie entsteht eigentlich Krebs?

Eigentlich entsteht Krebs durch eine Störung im körpereigenen System. Zellen fangen an, sich unkontrolliert zu vermehren. Warum genau diese eine Zelle, bei diesem einen Patienten, irgendwann angefangen hat, sich derartig falsch zu entwickeln und eben bösartig zu werden, dass lässt sich bei vielen Patienten nicht oder nie feststellen.

Krebs ist die Folge von Veränderungen des Bauplans der Zelle: Heute weiß man, dass Krebs immer auf Schädigungen am oder im Erbgut zurückgeht. Diese Fehler können viele Ursachen haben.

Schädliche Stoffe oder andere Umweltfaktoren, Karzinogene genannt, können ihr Entstehen fördern. Dazu gehören unter anderem die UV-Strahlung der Sonne, Zigarettenrauch oder zum Beispiel Asbest.
Vermutlich entstehen Fehler aber sehr häufig auch mehr oder weniger zufällig: Bei jeder Zellteilung wird die Erbsubstanz verdoppelt und auf zwei Tochterzellen verteilt. Dabei kann es zu Kopierfehlern kommen, sogenannten Mutationen.

Je länger ein Mensch lebt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für solche Kopierfehler oder auch andere Schädigungen der Erbsubstanz und ihrer Funktion.

Zwar haben viele Mutationen erst einmal keinen Einfluss auf wichtige Teile der Erbinformation. Auch reicht eine einzelne Mutation in der Regel nicht aus, um aus einer gesunden Zelle eine Krebszelle zu machen. Doch Zellen können verschiedene Veränderungen ansammeln. Auch dies ist ein Grund dafür, dass Krebs oftmals erst im Alter auftritt.

Was kann den Körper schützen? Zellen besitzen zahlreiche Reparaturmöglichkeiten, um Fehler zu beseitigen. Aber nicht alle Fehler können behoben werden. Und auch die Reparatursysteme selbst können von einer Mutation betroffen sein.
Ein Tumor kann erst ungehindert wachsen und auch in andere Körperteile streuen, wenn sich mehrere Fehler einschleichen und alle "Sicherungssysteme" des Körpers ausgefallen sind. Eine Zelle wird zur Krebszelle, wenn die Zellteilung nicht mehr reguliert ist, die Zelle unsterblich wird und sich außerdem aus ihrem Gewebeverband lösen kann.

Wie entstehen Metastasen?

Damit ein Tumor auch Tochtergeschwulste, sogenannte Metastasen, bilden kann, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Normalerweise können Zellen außerhalb des Gewebes, zu dem sie gehören, nicht überleben. Zahlreiche Kontrollen im Körper sorgen außerdem dafür, dass Zellen nicht einfach auf Wanderschaft gehen. So sterben sie in der Regel ab, wenn sie den Kontakt zu ihren Nachbarzellen verlieren oder wenn sie in die Blut- oder Lymphbahnen gelangen. Manche Krebszellen sind jedoch "unsterblich" geworden, und überstehen das Herauslösen aus dem Gewebeverband. Auch können sie sich "tarnen" und dann wie Blut- oder Knochenmarkzellen aussehen - das Immunsystem erkennt nicht, dass sie "fehl am Platz" sind. Erst wenn Krebszellen diese Eigenschaften gewinnen, können sie streuen und Metastasen bilden.


 

Ist Krebs vererbbar?

Ein hohes Krebsrisiko kann von einer Generation nur an die nächste vererbt werden, wenn sich die zugrunde liegende Veränderung im Erbmaterial von Mutter oder Vater, in Ei- oder Samenzellen findet. Diese Veränderung würde sich dann auf alle Zellen ihrer Nachkommen auswirken. Bei den meisten Krebspatienten sind jedoch Schäden im Erbmaterial nur einzelner Körperzellen die Ursache, die im Lauf des Lebens erworben wurden oder zufällig auftraten. Dementsprechend finden sich bei den meisten Betroffenen auch keine Hinweise auf eine auffällige Krebshäufung in der Familie. Ihre Erkrankungen bezeichnen Fachleute als "spontan" entstanden.

Selbst wenn mehrere Patienten in einer Familie an Krebs erkrankt sind, muss die Ursache nicht zwangsläufig eine allen gemeinsame Veränderung in der Erbinformation sein, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Ebenso denkbar sind gemeinsame Risikofaktoren, die sich aus dem Lebensstil in einer Familie ergeben. Dazu gehören etwa Ernährungsgewohnheiten oder der Umgang mit Nikotin und Alkohol. Sind die meisten Betroffenen erst in höherem Lebensalter erkrankt und kommen in einer Familie verschiedene Krebsarten vor, deutet dies eher darauf hin, dass die Erkrankungen spontan aufgetreten sind und erbliche Faktoren kaum eine Rolle spielen.

Wie wird Krebs behandelt?

Jede Krebstherapie wird individuell für den betroffenen Patienten festgelegt. Sie richtet sich nach der Krebsform, seiner individuellen Ausprägung, wie Lage und Stadium, aber auch nach der Gesamtkonstitution des Patienten, etwa seines Herz–Kreislaufsystems und seinem Alter. Dabei kann eine einzelne Therapieform zum Einsatz kommen oder mehrere aufeinander abgestimmte Therapiemodalitäten.

Operation:

Dabei werden der Tumor und Teile des umliegenden Gewebes entfernt, häufig auch die nächstliegenden Lymphknoten. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, um den Tumor vollständig zu entfernen. Als Richtschnur für die Chirurgen gilt: So umfangreich wie nötig, so schonend wie möglich. Vor allem in einem frühen Krebsstadium ist die medizinische Therapie mit dem Eingriff oft abgeschlossen.

Chemotherapie:                                                                                                                                                           

Sie greift in den Stoffwechsel von Zellen ein und verhindert dabei die Zellteilung und damit das weitere Wachstum des Tumors. Zu den bekannten Nebenwirkungen kommt es, weil die dafür eingesetzten Medikamente nicht zwischen Tumorgewebe und gesunden Zellen unterscheiden können. Dennoch wirken sie auf Krebsgewebe stärker, vor allem weil sich Normalgewebe schneller regeneriert.

Strahlentherapie:                                                                                                                                                           

Sie ist eine rein lokale Maßnahme; zum Einsatz kommen vor allem ionisierte, elektromagnetische und Teilchenstrahlen. Sie reduzieren und bremsen das Wachstum von Tumorgewebe durch Zerstörung von Tumorzellen.

Molekularbiologische Therapie:

Dieser noch junge Therapieansatz wird auch „targeted therapy“ (zielgerichtete Therapie) genannt. Anders als bei der Chemotherapie können ihre spezifischen Wirkstoffe zielgenau die Krebszellen angreifen. Krebszellen besitzen bestimmte Eigenschaften, die in gesunden Zellen nicht oder nur sehr selten vorkommen; so können die Angriffspunkte für die neuen Wirkstoffe identifiziert werden.

(Anti)-Hormontherapie:                                                                                                                                           

Einige Krebsarten wachsen verstärkt unter dem Einfluss von Hormonen. Die (Anti)-Hormontherapie nutzt die Hormonabhängigkeit bestimmter Krebszellen, indem sie körpereigene Hormone ausschaltet, um die Ausbreitung des Tumors zu hemmen. Bei Tumoren, die selbst Hormone produzieren, wie endokrine Tumoren, werden dagegen antihormonelle Medikamente eingesetzt, um die Beschwerden zu lindern, die auf die ausgeschütteten Hormone zurückzuführen sind.

Hyperthermie:                                                                                                                                                             

Der Begriff Hyperthermie bedeutet Überwärmung des ganzen Körpers oder einzelner Körperteile. Diese Therapie kommt ergänzend zum Einsatz. Ein zeitlich begrenztes Erhöhen der Körpertemperatur in definierten Körperregionen kann beispielsweise die Wirkung einer Strahlen- oder Chemotherapie verstärken.

Komplementärmedizin und Naturheilverfahren:

Viele Betroffene versprechen sich von ihr eine Unterstützung der konventionellen Behandlung. In fast allen Fällen sind die Wirkungen wissenschaftlich nicht belegt. Dennoch gibt es viele Einzelberichte von Menschen, denen einzelne Methoden subjektiv geholfen haben. Ihre Wirkstoffe sollten aber keinesfalls ohne Rücksprache oder Kenntnis des behandelnden Arztes angewendet werden, da es immer zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann.  

Supportivtherapie:                                                                                                                                                  

Unter diesem Begriff werden alle Therapien zusammengefasst, die dabei helfen, mit der eigentlichen Krebstherapie besser zurechtzukommen bzw. deren Nebenwirkungen zu mildern oder auch körperliche Beschwerden zu lindern, wie etwa Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Leistungen wie psychologische Betreuung, soziale Hilfen, Schmerztherapie, Krankengymnastik und Rehabilitationsmaßnahmen einschließlich Sport sind daher wesentliche Elemente einer erfolgreichen Krebstherapie.   (in Einbezug der Quellen aus der deutschen  Krebsstiftung)

In eigener Sache:

Pascale fragte mich vor ein paar Wochen an, ob ich einen Gastbeitrag in seinem Blog schreiben würde. Nach kleiner Überdenkzeit, habe ich mich entschieden, dies gerne zu tun.

Die Entscheidung, was oder worüber ich schreiben könnte, war erst nicht so ganz einfach. Ursprünglich hatte ich mich auch für ein anderes Thema entschieden. Allerdings möchte ich doch, bei „meinem“ Thema bleiben und das ist nun mal der „Krebs“.

Vor knapp einem Jahr bin ich selbst mit damals noch 42 Jahren an einem Nierenzellkrebs erkrankt. Die Diagnose gestaltete sich erst ein wenig kompliziert und wild, aber leider wurde dann im letzten Dezember der Nierenkrebs diagnostiziert. Eine meiner Nieren habe ich bereits hergeben müssen, um die zweite kämpfe ich gerade noch. „Meine“ Krebsart ist nicht wirklich alterstypisch für mich, da falle ich definitiv aus der Statistik. Die ganze Behandlung, welche bisher durchgeführt wurde, war leider nicht sehr erfolgreich. Leider haben die Primärtumore in meinen Nieren, Lungenmetastasen verursacht und genau die machen mir das Leben ziemlich schwer.

 

Ich bin nun in Heidelberg in Behandlung und werde wohl dort nochmals eine ganz neue Therapie angehen. Heute war ich zur Knochenbiopsie, eine wirklich nicht sehr erfreuliche Erfahrung. Dazu dann, in den nächsten Tagen, mehr auf meinem Blog!

Krebs ist nach wie vor eine der schlimmsten und unberechenbarsten Krankheiten. Fast nichts läuft so, wie es in den Lehrbüchern steht. Krebs sollte definitiv lediglich ein Sternzeichen oder eben ein kleines Schalentier sein! Passt gut auf Euch auf!

Weiterhin alles Liebe, bis dahin, Marie  ; - )          
22.10.17 18:28
 
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