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Eintrag 1247

5. Gast-Beitrag

Im Rahmen meiner Blog-Interaktion präsentiere ich Euch

ein Gedicht der Autorin "Nicky Fee" aus Ihrem Buch "Exit".

Für den Textinhalt ist ausschließlich die Autorin verantwortlich.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr gern Kommentare hier in meinem Blog hinterlassen.

Hier findet Ihr den Link zu Ihrer Homepage

www.nickyfees-welt.de

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Euer Pascale


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Exit

Zwei ICEs auf dem Weg nach Nirgendwo.
Jeder fährt auf seiner Strecke,
d
as Ziel im Kopf
und Scheuklappen auf,
rechts und links – alles egal, nur geradeaus und weg.
Der Schaffner vergisst, die Weiche zu stellen.
Wir rasen aufeinander zu,
kollidieren, explodieren.
Staub und Trümmer und wir mittendrin,
Alles zerbröckelt und du bist verletzt.
Hinter mir Feuer, versengende Hitze,
vor mir getürmt Maschinenteile
und Menschenkörper
und du bist am Leben und schaust mich an,
blutend, stöhnend, bettelnd.
Mit blauen Augen und verstörtem Gesicht.
Und es ist mir egal, was du sagst und wie weh es dir tut,
weil unsere Wege in verschiedene Richtungen gehen.
Unsere Ziele liegen so weit auseinander wie die Köpfe der Schaffner,
die es nicht geschafft haben,
sich aus dem Fenster zu retten.
Um dir zu helfen, müsste ich rauskommen.
Nicht nach hinten ins Feuer,
nicht nach vorn, um deine Hand zu halten
und dir zu beteuern, dass alles gut werden wird.
Ich suche den Notausgang,
auch wenn die Fenster schon eingeschlagen sind.
Meine Hände färben sich rot
von Glassplittern
und Blutresten fremder Leute,
vermischt auf meinen Fingerspitzen,
mit denen ich dich berührt habe.
Mein Notausgang heißt: weg von dir.
Bevor das Feuer mich einschließt,
der Rauch mich erstickt.
Aber keine Sorge: Ich habe schon Menschen vergessen,
die mir weniger bedeutet haben als du.

7.1.18 16:16
 
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