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- Papazeit

Eintrag 1305

62. Papazeit

(18.05.2018-22.05.2018)

Am Freitagnachmittag fuhr ich mit einem Mietwagen nach NRW, um ins Papawochenende zu starten. Ich düste mit nur einer Tankpause durch und war um circa 22.30 bei meinem Sohnemann. Leider war die Strecke wegen des Pfingstverkehrs nicht ganz staufrei.

Am Samstag fuhren wir in einen Supermarkt zum Einkaufen, denn wir wollten Nudeln mit Tomatensoße kochen. Leonard half gewissenhaft mit beim Tomatenschneiden, dem Anbraten des Hackfleisches und dem Kochen der Nudeln. Anschließend deckte er ganz liebevoll den Essenstisch. Nach dem Essen verbrachten wir etwas Zeit im Garten.

Am Sonntagmittag besuchten wir das Freibad in Netphen. Dort zeigte er mir seine ersten Schwimmversuche, die er in einem Kinderschwimmkurs gelernt hat. Er war ganz Stolz darauf, als ich vom 3-Meter-Brett sprang. Abends hatten wir "sturmfrei" und machten uns einen gemütlichen Vater-Sohn-Abend auf der Terrasse vor der Feuerschale. Er drehte sich gelegentlich zu dem kleinen Teich im Garten und genoss es die Fische zu beobachten. In der Küche bereitete er 2 Schalen mit Naschereien vor, die er mir ganz froh präsentierte. Abends schlief er völlig übermüdet nach nur einer Gute-Nacht-Geschichte ein.

Auch am Pfingstmontag gingen wir noch einmal ins Schwimmbad, weil das Wetter so herrlich sonnig war und zum baden einlud. Nach dem Schwimmen ging Leonard in den Garten und erledigte seine Lieblingsbeschäftigung (Gartenarbeit). Er schnitt mit einer Gartenschere dürres Gras ab und brachte es zum Komposthaufen. Abends wollten wir früh ins Bett gehen, weil ich am Dienstag um 1.30 wieder nach Berlin fuhr.


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23.5.18 08:48


Eintrag 1298

In ungefähr 4 Monaten findet Leonards Einschulung statt. Dieser Tag ist für ihn sehr wichtig und er markiert den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Den Schulranzen inklusive "Federtasche" hat er bereits von meiner Mutter geschenkt bekommen. Leonard hütet ihn wie ein Augapfel. 

Im Grunde fängt auch für mich als Wochenend-Papa ein neuer Lebensabschnitt an. Die Betreuungszeiten hängen dann vermehrt von den Schulferien und nicht mehr von Kitaschließzeiten ab. Ich habe mir fest vorgenommen meinen Sohn weiterhin ca. 1 Mal im Monat zu besuchen und bei den Schularbeiten zu helfen. 

Es ist mir ein Herzensanliegen mich um die schulische Entwicklung meines Kindes zu kümmern. Mir ist bewusst, dass die gemeinsamen Schularbeiten vielleicht nicht immer einfach sein werden, denn welches Kind macht schon gern Hausaufgaben mit seinen Eltern? Aber das müssen wir gemeinsam lernen und es wird die Vater-Sohn-Beziehung weiter stärken.

Schon heute versuche ich sein Interssse an "Zahlen" bei den abendlichen Telefonaten oder den Papa-Wochenenden zu fördern. Dabei kommt Leo von ganz allein auf mich zu und stellt mir Fragen, die ihn interessieren.

Leonard hat viel Freude an Pflanzen und Gartenarbeit. Es gibt für ihn kaum etwas Schöneres als Blumen in die Erde zu setzen und zu gießen. Weiterhin klettert er gern auf geeignete Kletterbäume. Ich bekomme immer einen halben Herzinfarkt, wenn ich meinen Sohn in 4 Meter Höhe in den Ästen hängen sehe:-) Stets versuche ich ihm gegenüber meine Sorgen nicht zu zeigen, denn ich möchte ihn in seinen Fähigkeiten motivieren.

Weiterhin beginnt er mich zu fragen, was ich gern esse oder wovor ich Angst habe. Er entwickelt so seine empathischen Fähigkeiten und lernt zuzuhören, wenn andere Menschen über ihre Gefühle reden.

7.5.18 08:34


Eintrag 1291

"Dem Papi kann ich vertrauen"

Es ist eines der schönsten Komplimente von seinem Kind zu hören, dass es einem vertraut. Beim letzten Papa-Wochenende habe ich Leonard versucht, das Wort "Vertrauen" kindgerecht zu beschreiben.

"Vertrauen bedeutet, das man immer für einen da ist und nur das Beste für einen will. Vertrauen ist zum Beispiel, wenn Du deine Geldbörse auf den Tisch legst und Du sicher sein kannst, das ich Dir nichts wegnehme".

Diese Worte haben meinen Sohn offenbar beeindruckt. Einen Tag später sagte er seiner Mama "Dem Papi kann ich vertrauen...". Leonard suchte während der ganzen Zeit meine körperliche Nähe. Er wollte von mir am Kopf gestreichelt werden und in meinen Armen kuscheln.

Mein Sohn braucht die Bestätigung, dass ich ihn nicht verlasse und in regelmäßigen Abständen wiederkomme. Dieses Gefühl ist für ihn wichtig, menschliche Bindungen aufbauen zu können. Wer nicht vertrauen kann, der wird es in der Liebe oder Freundschaft nicht leicht haben. Leonard braucht sich vor mir vor nichts zu schämen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass er auch zu mir kommt, wenn es ihm nicht gut geht oder er Probleme hat. Ich verurteile ihn nicht, sondern höre ihm zu.

Menschliche Enttäuschungen wird er in seinem Leben noch genug erleben. Aus diesem Grund ist es wichtig, für ihn eine "Insel" zu schaffen, auf die er sich in guten und schlechten Zeiten zurückziehen kann.
21.4.18 11:43


Eintrag 1290

61. Papazeit

(13.04.2018-16.04.2018)

Am Freitagnachmittag fuhr ich mit einem Mietwagen über die A2 nach NRW. Ich fuhr mit nur einer Tankpause durch und war um circa 21.30 bei Leonard. Er überreichte mir die Einladungskarte zu seiner Einschlung. Ich überreichte ihm diverse Ostergeschenke von der Familie meiner Frau.

Am Samstag verbrachten wir den ganzen Tag im Garten und in seinem Zimmer. Leonard zeigte mir, wie gut er klettern kann. Im Garten und im Wald hangelte er sich über 3 Meter hoch, fast bis zur Baumkrone. Leonard und ich kochten zum Mittag Kartoffelbrei, Spinat und Fischstäbchen. Er schälte ganz fleißig die Kartoffeln mit. Abends grillten wir Fleisch und zündeten in einer Feuerschale ein Lagerfeuer auf der Terrasse an.

Am Sonntag habe ich mit Leonard ein Eis gegessen und wir gingen danach in die Badewanne.

Abends haben Leonard und ich im Bett gekuschelt und er erzählte mir viel über seine Träume, bevor wir gemeinsam einschliefen.

Mein Wecker klingelte um 01.15 Uhr und ich fuhr dann gleich mit dem Auto nach Berlin.


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17.4.18 10:20


Eintrag 1284

60. Papazeit

(16.03.2018-19.03.2018)

Am Freitagnachmittag fuhr ich mit einem Mietwagen über die A2 nach NRW. Ich machte einen kurzen Zwischenstopp bei meiner Cousine in Peine, die ich schon einige Jahre nicht mehr gesehen hatte. Nach einem 30-minütigen Aufenhalt fuhr ich weiter und war gegen 23.00 bei Leonard.

Am Samstagmittag gingen Leonard und ich in einem Warmwasser-Schwimmbad baden. Wir plantschten im Wasser herum und unternahmen auch Schwimmübungen ohne Schwimmflügel. Im Anschluss daran gingen wir in den Supermarkt Gemüse einkaufen, denn wir wollten eine Suppe kochen. Wir kauften Suppengrün, Pilze, Kartoffeln und Wurst. Mein Sohn hat es sichtlich genossen, gemeinsam mit mir zu kochen. Er schnippelte fleißig das Gemüse und half mit die Suppe umzurühren.

Am Sonntagvormittag bauten wir aus Lego ein Flugzeug, welches wir mit in die Badewanne nahmen. Später malten wir Bilder und telefonierten mit meiner Mutter, die ihm den Schulranzen spendierte.

Abends haben Leonard und ich im Bett gekuschelt und er erzählte mir viel über seine Träume, bevor wir gemeinsam einschliefen.

Mein Wecker klingelte um 01.15 Uhr und ich fuhr dann gleich mit dem Auto nach Berlin.


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19.3.18 13:40


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